Marillenknödel aus TopfenteigMara ♥ Mehlspeisen. Aber sowas von!! Diese Leidenschaft wurde mir – glaube ich – in die Wiege gelegt. Jedenfalls war sie schon immer da und offensichtlich will sie auch bis an mein Lebensende bei mir verweilen. Teigig-süße Gerichte kann ich einfach IMMER essen!!! Und Vanillesauce könnte ich auch überall drüber schütten…

Eines meiner beiden Kaiserschmarrn Rezepte (Timm´s Kaiserschmarrn) kennt Ihr ja schon, das könnt Ihr hier nachlesen. Meinen neuen Liebling, den Bread Pudding, habe ich ebenfalls vor kurzem hier vorgestellt. Und nun kommen aus gegebenem Anlass diese Marillenknödel hier auf den Tisch.

Marillen gibt es derzeit überall zu kaufen, wichtig ist hierbei, dass die Früchte schon reif und nicht mehr so hart sind, zumindest dann, wenn man sie für Knödel verwenden möchte. Zudem sind reife Aprikosen einfach 10 Mal schmackhafter als die unreifen harten Kugeln.

Der Teig ist ein Topfenteig und besteht – wie der Name schon sagt, aus Quark (Topfen ist nämlich das hauptsächlich in Österreich verwendete Wort für Quark). Oder Topfen. Wie Ihr wollt. Ist ja dasselbe. Wie auch Marillen Aprikosen sind und umgekehrt 🙂 Auch hier ist die Bezeichnung lediglich von der Region abhängig.

Auf das Rezept stieß ich beim Durchblättern meines neuen Buches “Fruchtige Backideen”, in welchem es nicht nur Kuchen- und Tortenrezepte gibt, sondern auch Rezepte für leckere Mehlspeisen. Und da ich Topfenknödel ohnehin schon lange Mal machen wollte, bot sich dieses Rezept bei dem derzeitigen Marillenangebot natürlich an.

Zu den Knödeln habe ich außerdem noch Butterbrösel und eine Vanillesauce gemacht. Ich kann Euch sagen, eine Gaumenfreude!! Der Teig war perfekt, den werde ich, sobald es Zwetschgen gibt, auch mal für Zwetschgenknödel verwenden.

Der Topfenteig:

125 g Mehl

1 Ei

1 Prise Salz

250 g Topfen (Quark, Magerstufe 20 % Fett)

50 g Butter

25 g Semmelbrösel

25 g Grieß

Die Füllung:

14 reife Marillen (Aprikosen)

14 Würfelzucker

Für die Brösel:

250 g Semmelbrösel

15o g Butter

etwas Zucker

etwas Zimt bei Bedarf

Zudem:

Vanillesauce

Alle Zutaten für den Teig zusammenkneten, dann 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Ich habe den Teig sogar über Nacht kalt gestellt, am nächsten Tag lies er sich gut durchgekühlt besser verarbeiten, weil er nicht mehr so klebrig war.

Die Marillen entkernen und mit einem Stück Würfelzucker füllen:

Aus dem Teig 14 gleichgroße Kugeln formen und flach drücken. Je eine Marille drauflegen, den Teig um die Marille legen und zu einem Knödel formen.

Wasser mit einer Prise Salz aufkochen. Die Knödel hineingeben und ca. 15 – 20 Minuten leicht wallend ziehen lassen.

Für die Brösel in der Zwischenzeit in einer Pfanne die Butter schmelzen, den Zucker und Zimt hinzugeben und die Brösel untermischen. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren die Brösel leicht anrösten.

Die fertig gekochten Knödel in den Bröseln wälzen oder auf einem Teller auf die Brösel setzen. Mit Vanillesauce servieren. Bei Bedarf noch mit Puderzucker bestreuen.

Leute, da könnt ich mich reinlegen!!

Marillenknödel aus Topfenteig

☆ ☆ ☆ 

Fruchtige Backideen

☆ Mara

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9 Kommentare zu Marillenknödel aus Topfenteig

  1. Tonia
    24. Juli 2013 at 16:27 (4 Jahren ago)

    Also den Post habe ich schon vor dem Öffnen “geblogloved”. Tonia <3 Mehlspeisen auch!!! und Topfenknödel will sie laaange schonmal ausprobieren. Ein ganz liebes Danke für das Rezept, was 100% probiert wird!

    Antworten
    • lifeisfullofgoodies
      31. Juli 2013 at 11:45 (4 Jahren ago)

      Hallo liebe Tonia!!
      Dankeschööön für diesen zuckersüßen Kommentar!!! 🙂
      Ging mir echt genauso, wollte diese Knödel schon sooo lange mal ausprobieren! Und ich hätte es in der Tat schon viel früher machen sollen! Die waren richtig lecker!

      Antworten
  2. mandarinenfalter
    26. Juli 2013 at 12:38 (4 Jahren ago)

    Sieht richtig lecker und saftig aus. Bestimmt ein tolles Essen für diese heißen Tage!

    Antworten
    • lifeisfullofgoodies
      31. Juli 2013 at 11:46 (4 Jahren ago)

      …Aber auch ein tolles Essen für kalte Tage! Mich erinnern Mehlspeisen irgendwie immer
      an´s Skifahren…

      Antworten
  3. Schlumpf
    3. September 2014 at 10:55 (3 Jahren ago)

    Hi Mara, ist das richtig, dass hier in den Teig auch Brösel und Butter reinkommen oder ist das verrutscht von der Bröselbutter? In deinem Rezept für die Zwetschgenknödel sind diese beiden Zutaten nämlich nicht im Teig und irgendwie kommt es mir auch komisch vor. Liebe Grüße, Schlumpf

    Antworten
    • Life Is Full Of Goodies
      3. September 2014 at 11:52 (3 Jahren ago)

      Huhu Schlumpf, nein, da ist nix verrutscht. Die Butter und die Brösel kommen hier auch in den Teig. Das ist ein anderes Rezept als die Zwetschgenknödel, bei denen zum Beispiel auch kein Grieß mit rein kommt. Insofern stimmt im Rezept alles 🙂 Trotzdem danke für den Hinweis! Kann ja immer mal passieren, dass was verrutscht 🙂

      Antworten
  4. Schlumpf
    3. September 2014 at 11:55 (3 Jahren ago)

    Liebe Mara, toll, danke für die schnelle Antwort. Dann werde ich wohl eine Version mit Grieß und ohne Butter daraus basteln. 😉 Best from both worlds. 😉 Liebe Grüße, Schlumpf

    Antworten

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