Husarenkrapfen

Also Leute, jetzt mal ehrlich. Wieviele Namen kann man einem Kind denn eigentlich geben?!? Das frag ich mich in diesem Fall hier in der Tat. Diese kleinen Plätzchentaler sind nämlich unter so vielen Namen bekannt, da kann ja kein Mensch den Durchblick behalten. Husarenkrapfen, Kulleraugen oder doch lieber Engelsäuglein?!

Bei uns zuhause haben Plätzchen gerne einfache Namen, wie zum Beispiel „Die Blätzlen mit de Mamelaad“ oder „Dnougatschdange“ oder gerne auch einfach mal „Ausstecherlin“. Jeder weiß dann, was und welche hier genau gemeint sind. Meistens jedenfalls. Ja Gott, so is´er halt, der Dialekt hier zwischen Karlsruhe und Heidelberg…

Während ich offizielle Kleingebäcknamen gerne mal vergesse, kenne ich in diesem ganz speziellen Fall hier gleich sooooo viele Namen für diese kleinen runden Teile mit Gelee, dass ich mich ja fast garnicht entscheiden will, welchen ich nun benutze. Husarenkrapfen, Kuller- oder Engelsaugen…. Mmmmh, jeder Name meint in der Tat diese Plätzchensorte hier. Gut, manchmal mit hellem und manchmal mit dunklem Gelee gemacht, dies ist allerdings vom Namen unabhängig.

Also, und wie nenne ich diese Dinger jetzt?!?!!?!? Naja, ich hab mich mal für Husarenkrapfen entschieden. Das mit den Augen… ich weiß nicht, Engelsaugen stelle ich mir persönlich eher hellblau vor. Aber gut, auch die Schönheitsideale dürfen variieren 😉

Hier nun das Rezept für die kleinen runden Plätzchen mit dem Gelee:
200 g Butter
100 g Zucker
2 Eigelb
1 Prise Salz
300 g Mehl
80 g gemahlene Haselnüsse150 g Gelee (Geschmack nach Wahl)

Alle Zutaten – außer dem Gelee – verkneten und zu einem glatten Teig verarbeiten und eine Stunde kühlstellen.

Den Backofen auf 170 °C Umluft (190 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Den Teig nun nochmal gut kneten und danach eine lange Rolle daraus formen. Hiervon nun gleichmäßige Scheiben abschneiden, die man dann in den Händen zu Kugeln formt. Auf ein Blech mit Backpapier legen. In die Kugeln dann gleich mit einem Kochlöffelstiel oder etwas ähnlichem eine kleine Vertiefung drücken und ca. 14 – 16 Minuten im Ofen backen.

Das Gelee leicht erhitzen, damit es flüssiger wird, die Vertiefungen der etwas ausgekühlten Plätzchen damit befüllen und im Anschluss gleich mit Puderzucker bestäuben. Trocknen lassen und danach kühl lagern.
Husarenkrapfen

☆ Mara

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2 Kommentare zu Husarenkrapfen oder so…

  1. familinks & blackedgold
    14. Dezember 2013 at 12:06 (4 Jahren ago)

    Ich kenne die aus den alten Backbüchern nur unter dem Namen Husarenkrapfen.
    Habe die leider schon ewig nicht mehr gemacht dabei sind die so lecker ! Vielleicht wird es ja dieses Jahr noch dazu kommen nachdem die Bilder dazu animieren 😀

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