Spätzleschmarrn mit KirschkompottHeut war´s zünftig beim Frühstück. Aber nicht herzhaft, sondern süß. Was auch sonst. Bei mir fängt das Frühstück meistens ja ziemlich süß an. Während andere ihre Wurststullen brauchen oder in einen deftigen Käse beißen wollen, oder auch einfach einen leichten Kräuterfrischkäse mit ein paar Tomaten verputzen, steh ich viel mehr auf Dinge wie Nutella-Brötchen (aber BITTE (!) kein Brot dazu, sondern die ungesunden klassischen Weißmehlbrötchen), Kaiserschmarrn und Pancakes mit Ahornsirup. Oder zur Not auch mal ein gesünderes Birchermüsli oder einen Obstsalat mit Joghurt, das geht natürlich auch.

Ausnahmsweise esse ich auch mal gerne ein Ei. Gerüht oder weichgekocht. Oder als Spiegelei, wenn es mein Dad gemacht hat, der bekommt das nämlich so perfekt hin wie kein anderer auf dieser Welt (ohne Witz! Auch perfekte Spiegeleier braten soll gelernt sein!). Aber ansonsten kann man mich mit allem Herzhaften morgens jagen. Ich brauch SÜßES!

Ich weiß, ich weiß. Frühstück ist ja bekanntlich die wichtigste Mahlzeit am Tag. Diejenige, die den Körper mit reichlich Energie versorgen soll, weshalb man unbedingt darauf achten sollte, dass man „gute“ und gesunde Lebensmittel zu sich nimmt. WEIß ICH! Hab ich auch alles probiert. Ehrlich! Vom Apfelessigtee zum Durchspülen am Morgen über fettfreie Eiweiß-Omelettes bis hin zu grünen Spinat-Algen-Smoothies. Sämtliches Cleaneating-Trendfood war schon dabei. Mag auch alles suuupergesund sein. Aber Leute, ganz ehrlich, was bringt´s mir, wenn ich den Tag zwar mit SUPERFOOD beginne, mir´s aber überhaupt rein GAR NICHT schmeckt und meine Laune dadurch alles andere als SUUUUUPER ist?! Unter diesen Umständen fängt der Tag dann nämlich NICHT gut an. Für keinen der Anwesenden. Glaubt mir… Ich sprech da aus Erfahrung. Insofern, her mit dem Süßkram!

Spätzleschmarrn mit Kirschkompott

Und um dem gewohnten Frühstücksritual am Wochenende mal wieder eine Prise Innovation zu verpassen und neues Leben einzuhauchen, habe ich diesen Spätzleschmarrn gebacken. Ja, Ihr lest richtig. Einen Spätzleschmarrn. Ein Schmarrn. Aus Spätzle. Und Eiern, Mehl, Zucker und Co. Was eben in so einen Schmarrn alles reingehört. Hab ich für die sogenannte #SpätzleParade kreiert. Derzeit gibt es nämlich einen Spätzlerezept-Wettbewerb von Birkel auf der Seite Cookin.de und die heißt eben so. Dort kann jeder (Blogger wie Nichtblogger) sein eigenes Spätzlerezept einreichen. Mit selbst gemachten Spätzle oder den Hausmacher Spätzle von Birkel. Wie Ihr wollt. Einfach Zutaten und Zubereitung von Eurem Rezept aufschreiben, ein schönes Foto schießen und alles auf Cookin hochladen. Beim Teilen auf Euren Social Media Kanälen den Hasthag #SpätzleParade benutzen. Lest aber am besten auf Cookin nochmal genau nach wie das geht. Der Wettbewerb läuft bis zum 04.05.2015 und Ihr könnt tolle Preise gewinnen, vom Spätzlehobel über Topfsets von Silit bis hin zu einem Gutschein im Wert von 300,00 € für ein Essen im Sternerestaurant Speisemeisterei in Stuttgart plus 300,00 € Taschengeld für Anreise und Übernachtung. Mitmachen lohnt sich also!

Spätzleschmarrn mit Kirschkompott

Nun kommen wir aber zu meinem Spätzleschmarrn. Damit´s geschmacklich bei meiner Kreation nicht zu eintönig wird, gibt´s eine fruchtige Komponente dazu, ein leckeres und einfach zu machendes Kirschkompott.

Das Rezept für das Kirschkompott:

1 großes Glas Sauerkirschen (ca. 350 g Abtropfgewicht)
1 Päckchen Vanillezucker
2 gehäufte Esslöffel Zucker
2 Esslöffel Speisestärke

Die Kirschen abseihen und den Kirschsaft dabei auffangen. 250 ml vom Saft mit dem Vanillezucker und dem Zucker vermischen und in einen Topf geben. 3 – 4  Esslöffel vom Saft wegnehmen und mit der Speisestärke glattrühren. Dann wieder zurück in den Topf zum restlichen Saft geben und alles unter Rühren aufkochen lassen.

Wenn der Saft anfängt zu blubbern und etwas sämig wird (das geht in der Regel ganz schnell) die abgetropften Kirschen dazugeben, vorsichtig umrühren, damit man die Kirschen nicht zerquetscht, und den Topf vom Herd nehmen. Das Kompott abkühlen lassen. Es kann lauwarm oder kalt gegessen werden.

Spätzleschmarrn mit Kirschkompott

Das Rezept für den Spätzleschmarrn:

500 g gekochte Spätzle (entweder selbst gemachte oder gekaufte. Bei gekauften bitte etwas breitere Spätzle nehmen, wie z. B. die Schwäbischen Hausmacher Spätzle von Birkel)
4 große Eier (oder 5 kleinere)
100 g Zucker
50 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver (ca. 8 g)
etwas Butter zum Anbraten

Die Spätzle in einer Pfanne mit etwas Butter anbraten. Während dessen die Eier mit dem Zucker, dem Mehl und dem Backpulver zu einer glatten flüssigen Masse verquirlen und in die Pfanne über die leicht angebräunten Spätzle geben. Den Herd leicht herunterregeln, damit die Schmarrnmasse nun stocken und fest werden kann. Dann die Spätzle mit einem Pfannenwender wenden und wieder etwas anbraten lassen. So lange wenden, bis die Eiermasse gestockt ist und der Spätzleschmarrn eine schöne goldgelbe Farbe erhalten hat. In mundgerechte Stücke zupfen und noch warm mit dem Kirschkompott servieren!

Köstlich kann ich Euch sagen, KÖSTLICH!

Spätzleschmarrn mit Kirschkompott

☆ Mara

Life is full of Spätzle goodies!!!

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Birkel (Sponsored Post)

Spätzleparade

Noch mehr so süße Frühstücksideen?! Ja logo, gibt´s hier:

Bread Pudding

Bread Pudding

Mara´s Kaiserschmarrn

Mara´s Kaiserschmarrn

Vegane Buchteln

Vegane Buchteln

 

8 Kommentare zu Spätzleschmarrn mit Kirschkompott

  1. familinks & blackedgold
    5. April 2015 at 20:27 (2 Jahren ago)

    Sieht lecker aus 🙂
    Das erinnert mich daran das bei den Kirschen aus dem Glas immer mindestens eine mit Kern dabei war 🙂 Zumindest früher war das immer so.

    Antworten
  2. quakente
    6. April 2015 at 2:07 (2 Jahren ago)

    Das ist ja mal ne coole Idee. Wäre nie auf die Idee gekommen Spätzle mal süss zu servieren. Werden die Spätzle denn zuvor ganz normal in Salzwasser gekocht?

    Lg
    Melanie

    Antworten
    • Life Is Full Of Goodies
      15. April 2015 at 16:22 (2 Jahren ago)

      Ja genau Melanie, einfach in Salzwasser kochen. Etwas Salz benötigt man eh. Salz in süß und süß in salzig. Ein Spruch, der wirklich passt.

      Antworten
  3. Sabine Korpan
    6. April 2015 at 17:49 (2 Jahren ago)

    Liebe Mara,
    Was für ein abgefahrenes Rezept …
    Da hast Du sicher gute Gewinn Chancen 🙂
    Drück Dir die Daumen,
    Sabine

    Antworten
  4. sascera
    8. April 2015 at 16:33 (2 Jahren ago)

    Das sieht soooooo lecker aus *sabber* Schmeißt sich nur grad bissi mit meinem low-carb Vorhaben… damn! 🙂

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Kommentar *