Englische Tea Biscuits England. Wenn ich an England denke, dann kommt mir zuallerst die englische Königsfamilie in den Sinn. Die unglaublich gut angezogene Queen, die ebenso immer wundervoll gekleidete Kate, ihr Mann Prinz William, der seiner Mom wie aus dem Gesicht geschnitten ist, deren kleiner süßer Sohne George, die kleine Charlotte, Prinz Harry, Charles und Camilla und und und. Ich mag die Königsfamilie. Sie sind für mich persönlich mit die sympathischsten Royals in Europa. Deshalb habe ich die Hochzeit von Kate und William damals auch im Livestream mitverfolgt. An diesem Morgen saßen wir alle in der Kanzlei und haben nur darauf gewartet, endlich die wunderschöne Braut zu sehen. Hach, das war wirklich eine Märchenhochzeit!

So, ok, ich denke an die englische Königsfamilie. Aber an was denn noch… an rote Oldschool-Telefonzellen natürlich. Und an zweigeschossige Hop-on-Hop-off-Busse, auf denen man oben im Freien sitzen und sich die Stadt anschauen kann. Ich denke an den Buckingham Palace und die Wachen davor, die keine Miene verziehen, auch wenn man sich noch so sehr direkt vor ihren Augen zum Narren macht.

Englische Tea Biscuits

Des Weiteren muss ich beim Gedanken an England an unsere Studienfahrt denken, die uns in der 12. Klasse dort hinführte. Der Englisch-LK ging gemeinsam mit dem Kunst-Lk nach London. Der Englisch-Leistungskurs besuchte jeden Morgen in der Früh („Morgenstund hat Gold im Mund“)  irgendein Museum (von denen es dort in der Tat reichlich gibt) während der Kunst-LK von mittags bis abends (die Künstler stehen ja nicht so gerne allzu früh auf) sämtliche aufzufindende Bronzeskulpuren sowie Galerien begutachtete (von beidem gibt es unzählige!). Und wer beides hatte, Kunst- und Englisch-LK, (ICH heb mal die Hand!), der hatte schlichtweg die A-Karte gezogen, weil er damit ein Vollzeitprogramm absoliveren musste… Aber gut, schön war´s allemal! 😉

Natürlich denke ich im Hinblick auf England selbstverständlich auch an englisches Essen. Logo! Es vergeht ja ohnehin kaum eine Stunde, in der ich nicht an was zu futtern denke, insofern kommen mir natürlich auch englische Spezialitäten in den Sinn. Ja, auch die Engländer haben neben Jamie Oliver das ein oder andere kulinarische Highlight zu bieten. So zum Beispiel typisch englische Scones. Man verputzt sie zum Frühstück, mit Clotted Cream und Marmelade. Oder mit Butter und Lemon Curd. Lecker! Oder auch typisch: Schokolade mit Minze. Wird für mich spätestens seit der After Eight Werbung, die es in meiner Kindheit gab, ebenso zwangsläufig in Verbindung mit Tee trinkenden Engländern gebracht.

Englische Tea Biscuits

Oder denkt doch mal an Porridge! Was bei uns gerade DER Trend ist, futtern die Engländer schon seit Jahrzehnten gelangweilt in sich hinein! Und mal ganz ehrlich, hier zu Lande hätte man die Menschen vor zehn Jahren mit diesem Haferschleim-Gedöns noch jagen können. Hätte man in einem besseren Hotel damals Porridge zum Frühtsück serviert, hätte man sich gefragt was dieses erbärmliche und geschmacklose Arme-Leute-Essen hier soll. Heute hingegen ist es total „lifestylisch“, wenn es die gekochten Haferflocken irgendwo gibt. Aber natürlich auch nur dann, wenn das passende Superfood dazu serviert wird… Ich schweife ab (und muss mich an diesem Punkt ja ehrlicherweise ebenso als Porridge-Fan outen 😀 ).

Heute gibt es hier bei mir eine kleinere Variante von englischem Gebäck, welches meine Mom vor kurzem gebacken hat. Und zwar Tea Biscuits. Diese kleinen leckeren Teilchen sind ähnlich wie Scones, nur eben im Miniformat. Man kann sie ebenso mit süßen Aufstrichen essen, ich habe sie hier zum Beispiel mit Frischkäse und verschiedener Marmelade kombiniert. Total köstlich und als kleine Snackerei auch zu einem 4-Uhr-Nachmittags-Tee geeignet.

Englische Tea Biscuits

Das Rezept für die Tea Biscuits:
Englische Tea Biscuits
 
Zutaten
  • Für den Teig:

  • 225 g Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Zucker
  • ½ Teelöffel Salz
  • 50 g weiche Butter
  • 150 g Naturjoghurt

  • Zum Bestreichen:

  • 1 Eigelb
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 200 °C Umluft (220 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Zucker und dem Salz mischen. Die weiche Butter dazugeben und so viel Naturjoghurt unterarbeiten bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist, der sich gut kneten lässt.
  3. Den Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 2 cm dick ausrollen und lauter kleine Kreise ausstechen (mit Plätzchenausstechern oder einem Glas). Die Teigkreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit dem Eigelb bestreichen und ca. 15 Minuten backen. Die Backzeit variiert je nachdem wie groß die Kreise sind. Die Tea Biscuits sollten goldbraun gebacken sein.
  4. Clotted Cream, Frischkäse und / oder Marmelade oder Curd dazu servieren.

 

☆ Mara

4 Kommentare zu Englische Tea Biscuits

  1. Elchfutter
    29. Mai 2016 at 7:31 (1 Jahr ago)

    Guten Morgen,

    England ist wirklich ein tolles Land und jederzeit einen Besuch wert.
    Dein Rezept klingt auf jeden Fall nachahmenswert.

    Gruß von elchfutter

    Antworten
    • Life Is Full Of Goodies
      9. Juni 2016 at 7:51 (1 Jahr ago)

      Dankeschön! 🙂
      England ist in der Tat einen Besuch wert. Das finde ich auch!
      Liebe Grüße
      Mara

      Antworten
  2. Ulrike
    1. Februar 2017 at 0:06 (8 Monaten ago)

    Seit unserem England Urlaub vor zwei Jahren bin ich auch Fan der englischen Küche! Scones habe ich ebenfalls schon gebacken, was mir aber hier in Deutschland fehlt ist clotted cream :‘-(
    P.S. Ich hatte auch Englisch und Kunst LK!! 😉

    Antworten
    • Life Is Full Of Goodies
      19. Februar 2017 at 21:24 (7 Monaten ago)

      Jaaaa, stimmt, die Clotted Cream findet man bei uns so gut wie nicht. Voll schade 🙁 Zu Scones nämlich wirklich megalecker, da gebe ich dir vollkommen Recht Ulrike!
      Hihi 🙂 Englisch und Kunst war einfach eine coole Kombi!
      Liebe Grüße
      Mara

      Antworten

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