Hefeteig-KrapfenAchtung, heiß und fettig! Und saulecker!!! Oh Gott, ich könnt mich in frische Krapfen ja echt reinlegen. Ohne Witz, schon als Kind fand ich ausgebackene süße Sachen schon knallermäßig! Ob aus Quarkteig, Hefeteig oder was ganz was anderem, süße, teigige und – jaaaa – fettige (!) Sachen würde ich grundsätzlich jeder herzhaften Leckerei vorziehen.

Nun gut, mit dem Selbermachen von ausgebackenen Lebensmitteln ist das ja immer so eine Sache, vor allem, wenn man eine offene Küche hat, die man nicht mal annähernd vom Rest des Hauses abtrennen kann. Kommt hier Ausbackfett zum Einsatz, dann stinkt danach das ganze Haus danach. Da kann man die Fenster aufreißen wie man will, hilft alles nix. Der Gestank hängt an den eigenen Klamotten, an den Haaren und überall sonstwo. Das Tollste ist natürlich, wenn man die Haarpracht kurz zuvor gewaschen hat. Aus einem frühlingshaftem Blütenduftmädchen wird dann schnell die Frittenbudentante. Das nennt man dann wohl schlechtes Timing, aber ok, ich nehm das in Kauf, wenn es dafür KRAPFEN gibt!

Hefeteig-KrapfenHefeteig-Krapfen

Die heutigen Krapfen hat meine Mom gemacht, was übrigens das „Nach-Fett-Stink-Problem“ umgehend aus dem Weg geräumt hat. Perfekt! Vielleicht sollte ich künftig einfach darauf verzichten, selbst zuhause was auszubacken, sondern es andern überlassen, solche Leckereien zu zaubern. Die Krapfen bestehen aus einem Hefeteig, welcher schnell zusammengerührt ist und echt suuuuperköstlich schmeckt!

Hefeteig-Krapfen

Auch auf unserem großen Straßenfest, das es in unserem Dorf einmal im Jahr gibt, gibt es regelmäßig ausgebackenen süßen Hefeteig. Zwar andere als hier, nämlich „Langos“, aber es sind eben auch süße, teigige, ausgebackene Teilchen. Lecker! Mit Zimtzucker oder Apfelmus. Schmeckt ebenfalls super! Da freu ich mich dieses Jahr wieder drauf… Könnte ich allerdings auch mal selbst machen. Ähh Moment, MACHEN LASSEN! Ihr wisst schon, wegen dem Frttierduft im Haus…

Hefeteig-KrapfenHefeteig-Krapfen

 

Das Rezept für die Hefeteig-Krapfen:

Krapfen aus Hefeteig
 
Zutaten
Für die Krapfen:
  • 500 g Mehl (Typ 405)
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 60 g Zucker
  • 4 Eier
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 1 Prisel Salz
  • optional: ein Schuss Strohrum
Zudem:
  • Fett zum Ausbacken (z. B. Kokosfett/Palmin oder Rapsöl)
  • 150 g Zucker oder Zimtzucker (je nach Geschmack) zum Wälzen
  • Puderzucker zum Bestreuen
Zubereitung
  1. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und diesen abgedeckt ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Das Fett zum Ausbacken auf ca. 175 °C erhitzen. Zum Testen, ob das Fett die richtige Temperatur hat, kann man einfach einen Kochlöffelstiel aus Holz in das Fett tauchen. Sofern es am Stiel Bläschen gibt, ist das Fett heiß genug.
  3. Nun mit einem Esslöffel Kugeln vom Teig abstechen (ca. so groß wie eine Eiskugel) und den Teig vorsichtig in das Fett geben. Goldbraun ausbacken, zwischendurch wenden, damit die Krapfen gleichmäßig auf beiden Seiten gebacken werden.
  4. Sodann aus dem Fett nehmen, abtropfen lassen und noch warm im Zucker oder Zimtzucker wenden. Vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben.
  5. Die Krapfen unbedingt frisch essen, dann sind sie am allerbesten!

 

Hefeteig-Krapfen

Ach ja, für all diejenigen unter Euch, die heute eigentlich den Nachtisch von meinem X-Mas Dinner erwartet haben, sorry, das hat sich aufgrund der aktuellen Faschingssituation, die untrennbar mit Krapfen in Zusammenhang steht, nochmal verschoben. Kommt aber dann nächste Woche. Versprochen!

☆ Mara

 

4 Kommentare zu Hefeteig-Krapfen

  1. Steffi
    19. Februar 2017 at 12:54 (4 Monaten ago)

    Bei uns heißen diese kleine unverschämt leckeren Dinger „Vegerla“ (übersetzt Vögelchen)! Aber egal wie sie heißen, hauptsache frittiert! Das lass ich auch lieber von anderen machen! 😉 Aber, wer weis, vielleicht überkommts mich mal nach Frittenbude zu duften …? 😀
    Liebe Grüße
    Steffi

    Antworten
  2. Karin
    19. Februar 2017 at 16:59 (4 Monaten ago)

    Saulecker, weißt Du was liebe Mara, nach dem Rezept habe ich schon so lange gesucht. Meine Mutter hat die früher immer gemacht. Leider ist mir ihr Koch/Backbuch abhanden gekommen. Vielen Dank. Der Sonntag war gerettet. Habe übrigens selbst frittiert – stinkt hier wie Imbissbude – egal. 4 Stück verspeist. Danke für Deinen tollen Rezepte. Liebe Grüße Karin

    Antworten
  3. sabine
    19. Februar 2017 at 21:48 (4 Monaten ago)

    Lecker! Da kann ich gar nicht mehr aufhoeren zu essen…
    Ich frittiere immer in der Fritteuse auf dem Balkon. Zur Not im Anorak.

    Antworten
    • Life Is Full Of Goodies
      20. Februar 2017 at 19:01 (4 Monaten ago)

      😀 Das ist allerdings auch eine gute Idee!

      Antworten

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