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Amerikanischer Käsekuchen

Amerikanischer Käekuchen Letzten Samstag war ich um 6:30 aus dem Bett gefallen. Ich konnte -aus welchen Gründen auch immer- einfach nicht mehr schlafen, obwohl ich das eigentlich sehr gerne tue.  Also entschloss ich, um den frisch gewonnenen langen Morgen sinnvoll zu nutzen, einen American Cheesecake zu backen, welchen ich mit Brombeersauce servieren wollte. Die Sauce hatte ich letztes Jahr im Spätsommer gemacht als es bei uns frische Brombeeren im Garten gab. Und da die Sauce ähnlich wie Marmelade hergestellt und sehr heiß gekocht wird, ist sie abgefüllt in Gläser auch eine ganze Weile haltbar. Das einfache Rezept dafür stelle ich mal zur Verfügung, wenn es wieder eigene frische Früchte bei uns gibt. So, und dann ging´s los.

Der Kuchen sah nach dem Backen toll aus. Wie er schmeckte…, tja, da teilten sich die Gemüter. Für eine meiner Freundinnen, die an diesem Tag zu Besuch war, war es ein kulinarisches Highlight, ebenso für meinen Bruder. Für meinen Vater, der natürlich auch zum Probieren genötigt wurde, war es schlichtweg der schlechteste Käsekuchen der Welt 🙂 .  Letzteres liegt aber wohl eher daran, dass mein Paps bei Käsekuchen keine Kompromisse eingeht und ihm eigentlich einzig und allein ein ganz traditioneller, mit Quark gebackener Käsekuchen wie bei Oma früher auf die Gabel kommt. Ein neumodischer Firlefanz mit Frischkäse kann da ja nur durchfallen. Und dann noch mit einer Sauce obendrauf, was soll das denn…… Tja, da war die Erwartung an den „Käsekuchen“ einfach eine ganz andere. Aber gut, wir nahmen es beide mit Humor.

Zugegeben, ein Käsekuchen nach Oma´s Art ist wirklich sehr lecker, aber es ist eben auch etwas ganz anderes. Und so eine cremige Ami-Frischkäse-Kalorien-Bombe kann definitiv genauso lecker und stimmungsaufhellend sein. Eben nur anders.

Also wer den amerikanischen Kuchen aus Frischkäse ebenso gerne mag wie ich, der kann sich das durchaus mehr als passable Rezept hier mal merken.

Man benötigt für den Teig:

100 g Butter

200 g Butterkekse

1 Päckchen Vanillezucker

eine Prise Zimt

Für die Füllung:

4 große Eier

200 g Zucker

800 g Doppelrahmfrischkäse

Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.

Die Butter in einem Topf zerlassen und abkühlen lassen. Die Kekse ganz fein häckseln oder in einen Beutel füllen und mit einem Nudelholz klein schlagen. Alles sollte fein zerbröselt sein. Dann die flüssige Butter mit den gehäckselten Keksen, dem Vanillezucker und dem Zimt  mischen und auf dem Boden einer Springform fest drücken. Keine Sorge wenn die Masse bröselig ist, durch das Festdrücken und das Backen wird sie nachher genau richtig.

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen und mit dem Frischkäse mixen. Die Masse in die Form schütten und ca. 1 Stunde backen. Wenn der Kuchen anfängt leicht zu bräunen könnt ihr ihn aus dem Ofen nehmen.

Auskühlen lassen, und – weil es so schön aussieht – beim Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Mal schauen wie er Euch schmecken wird…

Amerikanischer Käekuchen

☆ Mara

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Der Frühling steht vor der Tür…

Der Frühling steht vor der Tür...…wie jedes Jahr im Februar zieht bei uns zuhause der erste Frühling ein und zwar in Form von Hyazinthen.

Der kalte Januar liegt hinter uns und der frühlingshafte März vor uns. Zeit, dass die ersten Frühlingserscheinungen auch daheim sichtbar werden.

Frisch ausgetriebene Hyazinthen kaufe ich deshalb jedes Jahr wieder, nicht nur, dass es schön anzusehen ist, wenn eine stolze Blüte heranwächst, vielmehr liebe ich auch den Duft, den sie verströmen. Fast so sensationell wie der Duft von Lilien oder Jasmin. Fast. Man bekommt sie zu dieser Jahreszeit übrigens bei jedem Gärtner.

Dieses Jahr habe ich mir im Internet ganz schlichte Hyazinthengläser bestellt. Die speziellen Gläser haben oben einen kleinen „Kopf“, in welchen die Zwiebel gesetzt wird. Die Gläser habe ich dann einfach mit etwas Wasser befüllt, die Zwiebeln eingesetzt und alles in meine großen Windlichter gestellt, welche ich eigentlich immer nur im Winter aufgestellt hatte. Aber irgendwie fand ich die Idee ganz hübsch.

Die frisch ausgetriebenen Hyazinthen waren beim Kauf in einem Topf mit Erde. Da Hyazinthen aber auch ganz ohne Erde auskommen, kann man sie wunderbar in einem Glas halten. Dafür die Zwiebel sorgsam aus der Erde nehmen und die restliche Erde mit Wasser abspülen. Hierbei ganz vorsichtig sein, weil die Wurzeln der Pflanze sehr zart sind und leicht abbrechen und wir wollen diese ja später im Glas sehen. Dann einfach Wasser in das Hyazinthenglas füllen, aber nur so viel, dass es ca. 2 cm an die Zwiebel heranreicht, also ein kleiner Abstand zwischen Zwiebel und Wasser beibt, und die Zwiebel danach in das Glas einsetzen. Die Zwiebel darf keinen direkten Kontakt mit dem Wasser bekommen, da sie sonst ziemlich schnell anfault und kaputt geht. Die Wurzeln holen sich ihr Wasser schon selbst.

Und fertig ist der Frühlingseinzug…

Der Frühling steht vor der Tür...

 

☆ Mara

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Valentinsherzen mit Mascarpone

 
Valentinsherzen mit MascarponeSo, passend zum Valentinstag gibt es heute natürlich etwas „herziges“.

Auch wenn Weihnachten schon rum ist, Plätzchen und Kekse gehen immer. Und ich liiiieeeebe Plätzchen. Vorallem die mit roter Marmelade. Und am heutigen Tage bekommen sie natürlich die Form eines Herzens -was auch sonst- .

Deshab gab es heute mein Valentinsbuttergebäck mit Mascarpone- und Erdbeerfüllung.

Die Plätzchen werden im Großen und Ganzen wie die altbekannten Hildabrötchen gemacht, bekommen ebenso ihre Marmeladenfüllung, nur dass eben noch etwas Mascarpone hinzukommt.

Der Teig ist ruckizucki gemacht, nur das Ausstechen und Füllen benötigt etwas mehr Zeit. Sie sollen ja schließlich auch schön aussehen.

Meine bessere Hälfte ist pünktlich heute wieder von einer Geschäftsreise zurückgekehrt und konnte sich die Plätzchen dann noch ganz frisch schmecken lassen. Wobei sich das Gebäck kühl gelagert in einer verschlossenen Dose  auch eine ganze Weile hält und man es auch nach einigen Tagen noch bestens genießen kann! So lange wie Weihnachtsgebäck hält es sich aufgrund der Mascarponefüllung allerdings nicht!

Um die Valentinsherzen zu machen benötigt ihr also folgendes:

100 g Zucker

250 g Butter

300 g Mehl

2 Päckchen Vanillezucker

2 Eigelb

1 Glas rote Marmelade ohne Stückchen oder rotes Gelee

1 Packung Mascarpone

Eigelb zum Bestreichen

Zudem braucht ihr zwei Herz-Ausstecher, ein kleineres und ein größeres

Und so funktioniert´s:

Zuerst den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Alle Zutaten außer der Marmelade und dem Mascarpone zu einem glatten Teig vermischen und gut durchkneten. Dann in Alufolie oder Frischhaltefollie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Wenn der Teig gut gekühlt ist lässt er sich besser verarbeiten und klebt nicht so sehr.

Dann den Teig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und mit dem größeren Ausstecher die Herzen ausstechen. Der Teig sollte wirklich ziemlich dünn ausgerollt werden, ihr müsste bedenken, dass ihr nachher je zwei Hälften aufeinandersetzt und die Herzen dann ohnehin noch dicker werden. Zudem geht der Teig in der Regel beim Backen noch leicht auf. Sollte der Teig noch zu sehr kleben, einfach etwas Mehl drüberstreuen oder unterarbeiten.

Dann bei der Hälfte der Herzen innen drin ein kleines Herz ausstechen, dies gibt die obere Häfte der Plätzchen. Alle Herzen vorsichtig auf ein Backblech mit Backpapier legen. Die ausgestochene Hälfe der Herzen sodann mit etwas Eigelb bepinseln, damit sie nachher diesen schönen goldgelben Glanz bekommen. Alles bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen. Die Plätzchen sollten höchstens einen ganz minimalen braunen Rand bekommen, damit sie schön weich bleiben und nicht zu hart und trocken werden beim Backen.

Dann die Plätzchen auskühlen lassen. Anschließend jedes volle Herz mit Mascarpone bestreichen. Ich habe den Mascarpone mit etwas flüssiger Schlagsahen verdünnt und verquirlt, damit er cremiger wird und sich besser auf die Plätzchen streichen lässt. Das gleiche könnt ihr anstatt mit Sahne auch  mit Milch machen. Auf die Mascarponeschicht dann einen Marmeladenkleks geben. Ich erwärme die Marmelade immer ganz kurz in der Mikrowelle, damit sie flüssiger wird und sich besser auftragen lässt. Sie darf aber nicht zu heiß werden und vorallem sollte sie nicht kochen! Ihr könnt sie natürlich auch in einem Topf etwas erwärmen.

Dann die ausgestochenen Herzen auf die mit Füllung bestrichenen Hälften setzen und fertig sind die Valentinsherzen.

Die könnt ihr jetzt eurem Schatz schenken oder sie auch selbst verputzen. Guten Appetit!

Valentinsherzen mit Mascarpone

☆ Mara

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