Erdbeerige PralineneierDas Schöne, aber auch gleichzeitig Verheerende an Pralinen, ist ihre Vielfalt. Wunderschöne filigrane Köstlichkeiten, die sich in der Auslage in hundertfacher Ausführung anpreisen und fast zu schön sind um sie zu vernaschen. Aber nur fast. :-)

Vor lauter Auswahl an den Pralinentheken dieser Welt kann man sich oftmals gar nicht richtig entscheiden, welche Köstlichkeit man sich aussuchen soll, um sie dann kurzerhand zu vernaschen. Und gerade weil man sich oft nicht entscheiden kann, bleibt es aus diesem Grund regelmäßig auch nicht nur bei einer einzigen. Man MUSS einfach mehrere dieser schokoladigen Kunstwerke genießen.

Und da eine einzige Sorte Pralinen auf dem Teller schlichtweg auch viel zu langweilig aussieht, habe ich zu Ostern gleich drei Sorten gemacht. Alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Das Eierlikörtrüffel Rezept habe ich euch bereits vorgestellt. Die zweite Sorte sind diese Erdbeerpralinen. Und die dritte Sorte gibt´s vor Ostern dann auch noch.

Jetzt aber erst mal die Erdbeerdinger.

Ihr benötigt:

1 Folie weiße Pralinenhohlkugeln in Eierform (ca. 60 Stück, gibt es beim Pralinenbedarf)

2-3 Esslöffel Erdbeerpüree, ersatzweise Erdbeermarmelade ohne Stückchen (am besten ein Mal durchpürieren!)

120 g Sahne

400 g weiße Kuvertüre für die Füllung

nochmal ca. 400 g weiße Kuvertüre zum Verschließen, Tauchen und Verzieren der Pralinen (benötigte Menge variiert je nach Arbeitsweise, also lieber etwas zuviel als zu wenig Kuvertüre bereitstellen)

rote Lebensmittelfarbe in Pulver- oder Pastenform

Sooo, und dann:

Erstmal die Füllung. Hierfür 400 g der Kuvertüre sehr klein hacken (SEHR klein! Warum könnt ihr hier lesen: Eierlikörtrüffel). Die Erdbeermarmelade sollte ohne Stücke sein. Damit sie sehr fein wird, am besten einfach ein Mal mit dem Zauberstab durchpürieren. Dann die Sahne mit dem Erdbeerpüree bzw. der – marmelade aufkochen und dann zu der klein gehackten Kuvertüre geben. Alles sofort mit einem Schneebesen gut durchrühren und zwar so lange, bis sich die Kuvertüre aufgelöst hat.

So, wenn nun eine glatte Masse entstanden ist, diese in einen Spritzbeutel füllen und die Hohlkörper damit bis kurz unter den Rand befüllen. Hier wieder der Hinweis, dass anstatt einer Spritztülle auch ein Gefrierbeutel benutzt werden kann. Einfach die Masse einfüllen und eine kleine Ecke des Beutels abschneiden.

Dann alles gut trocknen lassen, am besten über Nacht.

Am nächsten Tag etwas von der Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Hier braucht ihr nur wenig, es müssen nur die Einfülllöcher der Pralinenhohlkugeln verschlossen werden. Hierzu die geschmolzene Kuvertüre wieder in einen Spritzbeutel geben und die Kugeln verschließen. Alles erneut gut trocknen lassen.

Achtung: Kuvertüre darf übrigens nie zu heiß werden, sonst läuft sie später an und bekommt einen weißen Belag. Nicht so schön. Deshalb am besten immer im Wasserbad unter Rühren schmelzen.

Im nächsten Schritt die restliche Kuvertüre klein hacken, im Wasserbad schmelzen und ganz wenig von der roten Lebensmittelfarbe dazugeben. Soviel bis die gewünschte Farbe für die Pralinen erreicht ist. Dann die Eier mit einer Pralinen- oder Haushaltsgabel ganz kurz in die flüssige Kuvertüre eintauchen. Danach auf einem Pralinen- oder Kuchengitter abtropfen lassen. Wenn sie gut abgetropft sind kann man sie auf Backpapier legen, dort lösen sie sich später besser.

Nun könnt ihr die Pralineneiner noch nach Belieben verzieren. Ich habe hier erneut Kuvertüre geschmolzen, mit etwas mehr roter Lebensmittelfarbe gemischt und mit einer kleinen Spritztülle das Muster auf die Eier aufgetragen.

Erdbeerige Pralineneier

☆ Mara

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3 Kommentare zu Erdbeerige Pralineneier

  1. Tina
    7. Februar 2016 at 13:07 (4 Jahren ago)

    Liebe Mara, ich sitze gerade an den Osterpralinen. Hierzu eine kurze Frage. Füllst du die Creme wirklich frisch vom Herd in die Hohleier? Bei mir schmelzen sie (eigentlich logisch- hätte ich vorher daran denken können). Aber… Je mehr die Creme abkühlt, umso schwieriger wird das Befüllen…. Hilfe ????

    Antworten
    • Life Is Full Of Goodies
      11. Februar 2016 at 10:19 (4 Jahren ago)

      Hallo liebe Tina,
      naja, du gießt die aufgekochte Sahne ja in einen Topf, in welchem sich die klein gehackte Kuvertüre befindet. Dann lässt man alles einige Sekunden stehen und beginnt dann mit einem Schneebesen zu rühren. So schmilzt die Kuvertüre langsam und dabei kühlt die Masse eigentlich soweit ab, dass man sie gleich weiterverarbeiten kann. Ich mache das in der Tat regelmäßig so.
      Die Kuvertüre darf also nicht in den Topf auf den Herd, sondern die Sahne vom Herd und dann zur Kuvertüre.
      Das sollte schon funktionieren. Wenn dir die Masse zu fest ist, dann kannst du übrigens einfach noch ein klein wenig Sahne unterrühren.
      Liebe Grüße
      Mara

      Antworten

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