Homemade Banana White Chocolate GranolaIch bin Müsli Fan. Das ist nicht jederman´s Sache, ich weiß. Meine eine Oma zum Beispiel beäugt mein Essverhalten bis heute kritisch und kann mit diesem „Körnerzeugs“ nicht viel anfangen. Sie hat lieber was „Handfestes“ und versteht die Zuneigung zu Getreide in Cereal Form daher nur bedingt bis garnicht.

Aber wie auch immer, Augen auf beim Müslikauf. Da gibt es meiner Meinung nach nämlich wirklich viele Produkte in den Regalen, die einem nicht unbedingt zusagen. Zuviel Zucker, zu wenig Geschmack. Bei manchen Müslis vergeht mir die Lust schon beim Anblick, andere riechen seltsam, wenn man seine Nase in die Tüte steckt und wiederum andere schmecken einfach nur alt und staubig.

Gut gut, ich geb ja zu, es gibt auch viele viele leckere Müslisorten zu kaufen. Stimmt schon. Was dann oftmals wiederum allerdings garnicht stimmt ist der Preis. Gute Müslis sind manchmal sauteuer. Wenn man bedenkt was da so drin ist an Zutaten und wie schnell die Flocken aufgefuttert sind… Mmh.

Auf die Idee, Müsli selbst zu machen bin ich allerdings trotzdem noch nie gekommen. Noch NIE. Obwohl ich bei meinen Fressalien wirklich schon viel ausprobiert und selbst gemacht habe. Warum gerade beim Müsli noch nicht….?! Keine Ahnung. Ich weiß es nicht. Es ist mir offensichtlich noch nie ein Rezept dazu in die Hände gefallen gewesen. Und daher kam mir die Idee zuvor auch einfach noch nicht in den Sinn.

Bis jetzt. FREU*** Das tolle Buch „Sweets“, das ich derzeit an Euch verlose (zur Verlosung geht´s hier: Giveaway als Dankeschön) enthält nämlich auch Müsli-Rezepte. Unter anderem dieses sensationelle Müsli hier. Dieses Rezept ist DER MEGAHAMMER!!!

Aber ich wäre natürlich nicht Mara, wenn ich nicht wieder irgendetwas abgeändert hätte, sei es gewollt oder aus Versehen. Dieses Mal war es zum einen aus Versehen, zum anderen Absicht. Ich habe nämlich zwei Dinge geändert. Erstens habe ich anstatt Zartbitterschokolade lieber weiße Schoki genommen und zweitens habe ich beim Rezept versehentlich nur ca. 300 g Haferflocken (anstatt der angegebenen 500 g) benutzt. Das hatte die Konsequenz, dass das Müsli wesentlich intensiver nach Banane geschmeckt hat, dafür aber auch länger im Ofen gebacken werden musste. Und der Geschmack war der Oberknaller!! Aber auch das Originalrezept ist fantastisch, das habe ich gleich im Anschluss dann gemacht. Ihr könnt Euch ja selbst raussuchen, ob Ihr es bananiger haben wollt oder nicht.

Ich jedenfalls esse nie wieder gekauftes Müsli, darauf könnt Ihr einen lassen…

Hier das Rezept aus dem Buch und in Klammer meine Variante, ergibt zwei Backbleche voll:

150 g Mandeln

100 g Walnüsse

500 g Haferflocken (oder 300 g, wenn ihr das Müsli noch bananiger und damit intensiver im Geschmack wollt)

100 g Kokosraspel

1/2 Teelöffel Salz

2 große und sehr reife Bananen

150 ml Ahornsirup

2 Eßlöffel dunkelbrauner Rohrohrzucker

150 g Zartbitterschokolade (ich habe weiße Schokolade genommen. Hauptsache ist, dass ihr eine gute Schokolade nehmt! Das Endprodukt ist das Ergebnis seiner Zutaten!!!)

Den Backofen auf 160 Grad oder Umluft 140 Grad vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier bestücken.

Mandeln und Walnüsse grob hacken, mit Haferflocken, Kokosraspeln und dem Salz in einer großen Schüssel gut mischen.

Die Bananen klein schneiden und mit dem Ahornsirup und dem Zucker mit dem Stabmixer (oder einem vergleichbaren Gerät :-) ) pürieren. Dieses Bananensirup dann in die Schüssel mit den trockenen Zutaten geben und alles gut (!) verrühren, bis die Zutaten alle mit dem Sirup überzogen sind.

Die Mischung dann auf dem Backblech verteilen. Wer kleine Müslistücke mag, muss die Mischung gleichmäßig verteilen, wer – wie ich – auf große Klumpen steht, der verteilt es einfach nur grob auf dem Blech. Dann das Müsli im Ofen ca. 25 – 35 Minuten backen, dabei alle 10 Minuten wenden, damit das Müsli gleichmäßig trocknet (wer nur 300 g Haferflocken genommen hat, der muss das Müsli nochmal gute zehn Minuten länger im Ofen lassen, da das Trocknen dann länger dauert!!).

Die Schkokolade fein hacken. Wenn das Müsli fertig gebacken ist, habt Ihr zwei Möglichkeiten: Entweder Ihr lasst das Müsli erst abkühlen und macht dann die Schokolade hinzu oder aber Ihr gebt die Schoki zum noch heißen Müsli, dann schmilzt die Schokolade und überzieht das Müsli mit einer Schokoschicht (so habe ich es gemacht). Das Müsli hierbei aber dann gut mischen.

Wenn das Müsli vollständig abgekühlt ist trocken und luftdicht lagern und beim Sonntagsfrühstück (oder zu jedem anderen Zeitpunkt) genießen.

Homemade Banana White Chocolate Granola

☆ Mara

Vielleicht interessiert Euch auch das hier:

Lieblingswaffeln

Lieblingswaffeln

Timm´s Kaiserschmarrn

Timm´s Kaiserschmarrn

Dulce de leche

Dulce de leche

Teile diesen Beitrag

8 Kommentare zu Homemade Banana White Chocolate Granola

  1. Anni
    10. Juli 2013 at 23:19 (6 Jahren ago)

    Vielen ♥lichen Dank für dieses tolle Rezept! :) Ich habe es ausprobiert und es ist supersuper lecker! Statt des Ahornsirups habe ich Akazienhonig verwendet und da dieser nicht gereicht hat, noch etwas Erdnussbutter dazugegeben. Und bei der Schoki habe ich weiß und Zartbitter gemischt. Meine Familie wundert sich schon, warum ich neuerdings zweimal täglich frühstücke. ;-)

    Liebe Grüße,
    Annika

    Antworten
    • lifeisfullofgoodies
      16. Juli 2013 at 10:18 (6 Jahren ago)

      :-) Ich esse das Müsli auch voll gerne mehrmals am Tag!! :-)
      Ist wirklich lecker, vor allem kann man da wirklich schön mit variieren, indem man verschiedene Trockenfrüchte reinmischt oder diverse Nüsse hinzufügt etc. Beim letzten Mal habe ich getrocknete Kirschen mit rein und die Schoki ganz weggelassen. War auch lecker! :-)
      LG Mara

      Antworten
  2. Laura
    28. Februar 2014 at 23:43 (6 Jahren ago)

    Hallo Mara!
    Das Müsli klingt wirklich lecker, ich bin ein totaler Müsli-Fan und würde es am liebsten 3 Mal am Tag essen. Mit Sojamilch/-joghurt, über Frozen Joghurt, als knuspriges Extra im Oatmeal… Da bekomm ich ja gleich wieder Hunger… *leisenochmalindieKücheschleich*
    Dein Rezept hat mich wirklich neugierig gemacht, ich will es auf jeden Fall mal ausprobieren! Oh, und ich stimme dir voll zu, Müsli muss knuspern und groooße Stückchen haben! (:

    Liebe Grüße und mach weiter so mit deinem Blog, er ist ganz toll!
    Laura
    beautytastesgood.de

    Antworten
    • Life Is Full Of Goodies
      26. Februar 2016 at 13:49 (4 Jahren ago)

      Uiii, deinen Kommentar hatte ich offensichtlich damals leider total übersehen Laura. Ach nein! Sorry dafür!!! Aber gut, besser spät als nie.
      Ich bin übrigens auch ein totaler Müsli-Fan :-)
      Liebe Grüße
      Mara

      Antworten
  3. Marja
    21. Februar 2016 at 16:16 (4 Jahren ago)

    Hi Mara, eine großartige Idee. Ich bin bei Foodsharing engagiert den da gibt es immer wieder riesengroße Mengen Bananen, die schön reif und aromatisch sind, aber schnell verarbeitet werden wollen. Bananenbrot ist bisher meine Strategie, aber das St irgendwann auch nicht mehr so spannend, das Müsli kann man bestimmt auch schön verschenken, klasse Idee!

    Antworten
    • Life Is Full Of Goodies
      26. Februar 2016 at 13:48 (4 Jahren ago)

      Und es schmeckt auch wirklich großartig Marja! Unbedingt mal ausprobieren! Ich bin sicher, du willst danach kein gekauftes Müsli mehr futtern ;-)
      Liebe Grüße!

      Antworten
  4. Johanna Straßl
    22. Oktober 2016 at 19:31 (3 Jahren ago)

    Omg ich liebe dieses Rezept. Habe mit verschiedenen Trockenfrüchten und mal mit mehr oder weniger Haferflocken probiert und hat immer super geklappt. Meine Familie liebt es auch mega :) Danke für dieses tolle Rezept ♡

    Antworten

1Pingbacks & Trackbacks on Homemade Banana White Chocolate Granola

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Kommentar *