Ananas-Kokoskuchen und die Erinnerung an HawaiiMeine Lieben, bevor sich der Sommer nun tatsächlich von uns verabschiedet, möchte ich Euch heute nochmal kulinarisches Summerfeeling nach Hause bringen.

Ich war vor einigen Tagen zu Gast bei der zauberhaften Denise auf ihrem Blog Foodlovin´ und hatte einen Ananas-Kokoskuchen mitgebracht. Es war mir eine Ehre und große Freude, dass ich bei Denise zu Gast sein durfte, vor allem weil wir uns vor kurzem auf dem Foodblogday in Frankfurt persönlich kennengelernt haben. Ich bewundere die Foodfotos von Denise und bin jedes Mal neugierig, wenn ein neuer Post online geht! Daher war es natürlich auch klar, dass ich bei dieser Gelegenheit einen von ihren wundervollen Workshops besuchte!

Da sich der Sommer nun leider schon wieder aus dem Staub macht und der Herbst vor der Tür steht, möchte ich Euch heute nochmal entführen. Entführen in ein tropisches Paradies, von welchem ich träume, wenn mich mal wieder das Fernweh packt: Hawaii. Eine Insel, von der ich schon als Kind geträumt habe. Kokospalmen, Meer und Strand, hawaiianische Mädchen mit langen schwarzen Haaren, Baströcken und Blumenketten… ein wahrlich traumhafter Ort. Und genauso traumhaft war er auch als ich im Jahre 1994 mit meiner Familie eine der Inseln betrat. Wir waren auf Maui. Schlichtweg ein Traum! Das Klima, die Wellen im Meer, die Pflanzen… Aber auch das Hotel, diese Poollandschaft, das Essen, dieser Luxus überall. Meine Güte, ich war wirklich im Paradies.

Ananas-Kokoskuchen und die Erinnerung an HawaiiWas meinen Eltern, meinem Bruder und mir allerdings am meisten in Erinnerung blieb war das Frühstück in diesem umwerfenden Hotel.. Noch nie, und wir waren schon viel gereist, wirklich noch nie zuvor, hatten wir so ein üppiges und durchweg köstliches Frühstücksbüffet kosten dürfen wie dort. Ich erinnere mich an die kleinen Pancakes, die frisch zubereitet wurden (und die es damals noch nicht an jeder Ecke gab, bei uns in Deutschland gab es sie eigentlich noch überhaupt nicht), an all die Kuchen, die es täglich frisch gab und an das zuckersüße Obst, das schlichtweg perfekt war!

Ananas-Kokoskuchen und die Erinnerung an Hawaii

Aber am allerallerallerbesten war die Ananas. Niemals zuvor und auch niemals wieder danach habe ich je wieder solch gute frische Ananas gegessen wie auf Hawaii. Obwohl es in Thailand und anderen Ländern natürlich ebenfalls absolut deliziöse Früchte gibt, aber die auf Hawaii damals sind und bleiben ungeschlagen. Frisch geerntet, reif, süß und goldgelb wurden sie kredenzt. Hätte es nicht noch all die unzähligen anderen Köstlichkeiten gegeben, ich hätte mich auch eine Woche nur von dieser Frucht ernähren können.

Ananas-Kokoskuchen und die Erinnerung an HawaiiUnd weil die Ananas so toll war, gab es täglich auch einen frischen Ananaskuchen, der sensationell schmeckte. Deshalb habe auch ich Euch heute einen solchen mitgebracht. Mit Kokos verfeinert, damit auch richtiges Urlaubsfeeling aufkommt. Und mit Hibiskusblüten aus unserem Garten verziert, weil es auf Hawaii davon gaaaanz viele gab! Gebacken hat diesen Kuchen meine Mom, die uns regelmäßig mit den besten Leckereien versorgt, vor allem dann, wenn bei mir mal der Ofen kalt bleibt. Und da diese Kreation eins meiner persönlichen Highlights ist, verrate ich Euch heute das Rezept.

Ananas-Kokoskuchen und die Erinnerung an HawaiiDas Rezept für den Ananas-Kokoskuchen:

Ananas-Kokoskuchen und die Erinnerung an Hawaii
 
Zutaten
  • Für den Teig:

  • 250 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Dose Ananasscheiben
  • (260 g Abtropfgewicht)
  • 100 ml Anananssaft
  • (den Saft aus der Dose verwenden)
  • 100 g Kokosraspel

  • Zudem:

  • 150 g Puderzucker
  • 5 Esslöffel Zitronensaft
  • 3 Esslöffel Kokoschips
Zubereitung
  1. Den Ofen auf 180 °C Ober- / Unterhitze vorheizen.
  2. Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eier nacheinander unterziehen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und dazurühren. Zum Schluss noch den Ananassaft kurz einrühren.
  3. Scheiben Ananas in sehr kleine Stücke würfeln und zusammen mit den Kokosraspeln unter den Teig heben. Alles in eine gefettete und mit Mehl ausgestäubte Kastenform füllen und ca. 50-60 Minuten backen. Die Oberfläche des Kuchens nach ca. 30-40 Minuten eventuell mit Alufolie abdecken, wenn der Kuchen beim Backen zu sehr bräunt. Einen Stäbchentest machen, um sicherzugehen, dass der Kuchen druchgebacken ist bevor man ihn aus dem Ofen nimmt.
  4. Für den Guss den Puderzucker mit dem Zitronensaft glattrühren und über den Kuchen geben. Die restliche Ananas klein schneiden und zusammen mit den Kokoschips auf dem Guss verteilen.

 

Ananas-Kokoskuchen und die Erinnerung an Hawaii

☆ Mara

Teile diesen Beitrag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Kommentar *