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Selbst gemachtes Nussmus (Nussbutter)Nussmus oder auch Nussbutter genannt gibt es mittlerweile überall zu kaufen. Nicht nur in den Super- und Biomarktregalen sind Gläser mit dem gesunden Aufstrich zu finden, sondern auch in vielen Drogeriemärkten ist die Creme aus Nüssen oder auch Kernen nicht mehr wegzudenken. Denn Nussmus schmeckt nicht nur lecker, es ist auch wahnsinnig gesund!

Aber was ist Nussmus genau?! Naja, wie der Name schon sagt, es ist ein Mus aus Nüssen, wahlweise auch Kernen. Produkte mit guter Qualität bestehen aus keinen weiteren Zutaten, sondern wirklich nur rein aus zum Beispiel Cashew- oder Mandelkernen, aus Erdnüssen oder aus Haselnüssen. Manche Firmen bieten auch einen Mix aus diversen Nüssen und Kernen an.

Nussmus kann man übrigens nicht nur als leckeren Aufstrich essen, sondern man kann es auf viele Arten verzehren. Ich zum Beispiel füge meinem Müsli gerne einen Löffel Nussbutter hinzu oder ich esse zum Frühstück oder als Zwischensnack häufig auch einfach eine Banane mit etwas Naturjoghurt oder Quark, einem Löffel Honig und einem Löffel Nussmus. Schmeckt himmlisch, finde ich! Oder man futtert sie zu Pancakes… Auch Saucen oder Dressings kann man damit verfeinern (z. B. Erdnussmus bei asiatischen Gerichten verwenden). Und man kann Nussmus übrigens auch toll zum Backen verwenden. In so manchem gesunden Kuchen- oder Teilchenrezept findet man die gesunde Paste wieder. Insofern hat man in der Tat so einige Möglichkeiten, um sich die gesunde Nussbutter zu gönnen.

Selbst gemachtes Nussmus (Nussbutter)

Reines Nussmus, das weder Zucker- noch irgendeinen anderen Zusatz enthält ist allerdings ziemlich teuer. Klar, Qualität hat ihren Preis, aber wer einen Hochleistungsmixer zuhause hat, der kann sich seine Nussbutter auch einfach selbst herstellen. Das Tolle daran ist, dass man bei den Zutaten frei wählen kann und alle Nüsse und Kerne nach seinem persönlichen Geschmack verarbeiten kann. Auch bei der Konsistenz ist man flexibel, man kann es gröber oder feiner mixen, je nachdem wie lange man es durch den Blender jagt.

Selbst gemachtes Nussmus (Nussbutter)

Der Mixer / Blender sollte allerdings wirklich was taugen. Er benötigt viel Kraft, um die Nüsse auch tatsächlich einige Minuten zu einer Creme zu mixen. Je nachdem wie fein das Mus sein soll, benötigt man durchaus 10 bis 15 Minuten bis eine streichfähige Paste entstanden ist. Zwischendurch kann man sowohl dem Mixer als auch den Nüssen eine kleine Pause geben, damit alles wieder abkühlen und sich erholen kann. Danach geht es weiter mit der Mixerei.

Selbst gemachtes Nussmus (Nussbutter)

Das Rezept für das selbst gemachte Nussmus:

Selbst gemachtes Nussmus
 
Zutaten
  • Ihr benötigt:
  • - Einen Hochleistungsmixer / Blender (der muss wirklich Power haben, da Mixer mit wenig Power das lange Mixen gerne mal nicht aushalten und schlimmstenfalls kaputtgehen. Wer befürchtete, dass sein Mixer das womöglich nicht mitacht, der sollte auf jeden Fall beim Mixen immer wieder Pausen machen, um das Gerät nicht zu überlasten)
  • - 600 - 1000 g Nüsse nach Wahl (eine einzelne Sorte oder diverse Sorten gemischt. Die genaue Menge hängt ein wenig von der Größe eures Mixers ab. Es sollten auf jeden Fall nicht zu wenige sein, da sie ansonsten im Mixer oftmals nicht richtig verarbeitet werden können).
  • Ich selbst nutze den Thermomix und verwende ca. 800 g - 1000 g für drei mittelgroße Marmeladengläser.
  • Mischen kann man z. B.
  • 200 g Cashews
  • 200 g Walnüsse
  • 200 g Mandeln (diese kann man auch schon gemahlen kaufen und verwenden)
  • 200 g Haselnüsse (diese kann man auch schon gemahlen kaufen und verwenden)
  • 200 g Erdnüsse (wer ein leicht salziges Mus möchte, der kann hier auch gesalzene Erdnüsse verwenden)
Zubereitung
  1. Die Nüsse in den Hochleistungsmixer füllen und mixen. Das Ganze dauert je nach Mixer und Menge ca. 10 - 20 Minuten bis aus den Nüssen tatsächlich ein cremiges Mus wird. Man benötigt außer den Nüssen wirklich keine weiteren Zusätze.
  2. Bei Bedarf muss die Nussmasse am Rand des Mixerszwischendurch immer mal wieder runtergespatelt werden.
  3. Bei der Stufe des Mixers variiere ich regelmäßig von niedrig bis hoch, weil ich selbst immer mal wieder schauen muss, in welchem Mixstadium sich die Nüsse befinden und mit welcher Stufe sie gerade am besten verarbeitet werden. Im Thermomix bewege ich mich meist zwischen der Stufe 3 und 7.
  4. Nach und nach wird die Masse dann cremiger. Die Zeit variiert je nach Mixer und gewünschter Konsistenz.
  5. Sobald euch das Mus cremig genug ist, könnt Ihr es in saubere (am besten ausgekochte) Schraubgläser füllen. Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.
  6. Das Mus kann sich bis zu einigen Wochen halten.
  7. Schmeckt toll zu Obst, wie z. B. Bananen, Müsli, Porridge, Grießbrei und und und.

 

Selbst gemachtes Nussmus (Nussbutter)

☆ Mara

 

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3 Kommentare zu Selbst gemachtes Nussmus (Nussbutter)

  1. Birgit
    16. März 2019 at 14:59 (6 Monaten ago)

    Liebe Mara, ich bin etwas verwirrt, denn ich kenne Nussbutter nur als anderen Namen für gebräunte Butter, also langsam geschmolze Butter deren Molke bräunt und die den herrlich bettreifen Geschmack ergibt…. in diesem Beitrag ist doch eher von Nussmus, wie auch geschrieben, die Rede, oder liege ich hier falsch….?

    Antworten
    • Birgit
      16. März 2019 at 15:01 (6 Monaten ago)

      Sorry nicht bettreifen sondern natürlich buttrigen Geschmack 😉

      Antworten
      • Life Is Full Of Goodies
        20. März 2019 at 13:35 (6 Monaten ago)

        Nussmus wird auch hierzulande unter anderem Nussbutter genannt. Ich glaube das Wort „Erdnussbutter“ kennen die meisten von uns mittlerweile schon, so gibt es das Mus bzw. die Butter natürlich auch aus anderen Nüssen wie z. B. Cashews, Haselnüssen, Mandeln usw.
        :-)

        Antworten

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