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Erdbeerkuchen mit QuarkmousseWenn mein Mann einkaufen geht, dann finde ich das ab und zu ja mal nicht schlecht. Obwohl ich grundsätzlich am liebsten selbst zum Supermarkt fahre, um alles benötigte einzukaufen, ist es eine willkommene Abwechslung an Tagen, an denen ich irgendwie überhaupt keine Zeit habe oder an denen ich mich schlichtweg anderen Dingen widmen möchte oder auch muss. Insofern ist bei Zeitmangel der Partner eine tolle Einkaufshilfe. Unter der Woche geht das weniger, aber an Samstagen zieht dann eben manchmal meine bessere Hälfte los.

Natürlich bekommt der Göttergatte, bevor er seine Einkaufstour beginnt, eine lange Liste von mir, die alle benötigten Dinge aufführt, am besten noch sortiert nach Laden und nach Gang. Ja, richtig gelesen. Der Mann muss dann nämlich nicht nur einen Supermarkt anfahren, sondern gleich mehrere Geschäfte. Hey, kommt schon, das ist ja wohl normal. Im einen Laden bekommt man halt Dinge, die man im anderen nicht bekommt und umgekehrt. Die gängigen Sachen werden gerne im Discounter geholt, andere bestimmte Produkte oder Sonderwünsche bekommt man eben nur woanders. Zudem gibt es das ein oder andere nur im speziellen Drogeriemarkt und der Bioladen steht hin und wieder auch auf der TO DO Liste. Da soll sich auch jaaa keiner anstellen, es gibt schließlich Orte, da sind all diese Märkte direkt nebeneinander angesiedelt, da muss man also gar nicht groß durch die Gegend gurken. Ach ja, der Getränkemarkt. Der Getränkemarkt muss natürlich auch angefahren werden. Logo. Wir wollen ja nicht verdursten…

Erdbeerkuchen mit Quarkmousse

Dieses Vorgehen ist mein Mann also schon gewohnt. Er kennt das. Er kennt mich. Er arbeitet ganz ordentlich und vorbildlich jeden einzelnen Punkt nacheinander von der Liste ab. Und weil er ein guter Mann ist, geschieht dies ohne ein einziges Murren oder Zucken. Er weiß, dass er seine Motzenergie für ganz andere Dinge aufsparen muss :-D

Erdbeerkuchen mit Quarkmousse

Nur eine Sache gibt es, an die hat sich mein Ehemann leider noch nicht so richtig gewöhnt. Wobei, gewohnt ist er das schon, allerdings hat er sich noch nicht so richtig einvernehmlich damit arrangiert. Währenddessen er sich nämlich auf seiner manchmal gut zwei stündiger Einkaufstour befindet, bin ich ja meist zuhause, erledige Dinge wie Bad putzen, Wäsche waschen, Gemüsebeet pflegen…alles Dinge, bei denen man nicht viel denken muss und genug Zeit hat, sich über anderes den Kopf zu zerbrechen. Nicht selten passiert es dabei, dass mir urplötzlich einfällt, dass ich ein oder zwei Produkte auf der Einkaufsliste vergessen habe. Bedeutet, schnell zum Handy rennen und eine Whatsapp an den Einkäufer schicken. Während dem Tippen plötzlich noch auf drei weitere Dinge kommen, die noch fehlen und eine ganze Liste an Produkten weiterleiten, die ebenfalls noch einzukaufen sind.

Erdbeerkuchen mit Quarkmousse

Gut, weiter geht es mit dem Bad, der Wäsche und dem Gemüsebeet. Plötzlich jedoch, ganz urplötzlich fällt mir NOCH was ein, was mir durch die Lappen ging. Nur zu gut, dass es noch nicht zu spät ist, denn man kann dem Mann ja noch eine zweite Whatsapp hinterher schicken. Im Supermarkt sollte er sich ja noch befinden (oder zumindest noch in der Nähe aufhalten). Ufff, gerade nochmal Glück gehabt, fast hätte ich das letzte, superwichtige Produkt echt vergessen. Naja, weiter geht’s. Wobei… SHIT!!! DA FEHLT DOCH NOCH WAS!!! Ach herrje… und jetzt!??!?!? Ach, alle guten Dinge sind drei. Kriegt er halt noch eine dritte Nachricht.

Erdbeerkuchen mit Quarkmousse

Ihr könnt Euch ja vorstellen, wie „klasse“ er diese Ereignisse findet. Wenn er mehrere Mal im Supermarkt durch alle Gänge huschen muss, wenn er bereits auf der Zielgeraden Richtung Kasse zusteuert, sich freut, dass da gerade nur ein paar wenige Leute vor ihm stehen und er nochmal kehrt machen muss, nur weil sein Handy wieder „DING DING“ macht und die Mara noch irgendwas benötigt. Zurücklaufen muss, vorzugsweise in Gang 1, und das gewünschte Produkt ausfindig machen soll. Das Ganze wiederhole man nun noch ein Mal – wenn’s „gut“ läuft auch zwei Mal und schon hat man kurz drauf einen Mann geschaffen, der dann so gar nicht mehr ohne Murren und Zucken zum Einkaufen gehen möchte. Wobei, ich bin ehrlich: Dieses Vorgehen ist meiner wirklich schon gewohnt. Er kennt das. Er kennt mich. Er wird auch beim nächsten Mal wieder ohne zu Grummeln an einem überfüllten Samstag einkaufen gehen und mir alles mitbringen was ich mir wünsche (zumindest die Sachen, die man im Supermarkt kaufen kann…).

Erdbeerkuchen mit Quarkmousse

So, und um eine Überleitung zum heutigen Rezept zu schaffen, in welchem sich alles um Rapsöl dreht, kann ich Euch sagen, dass auch die Erdbeeren für diesen Kuchen nachträglich per Whatsapp bei meinem Mann während dessen samstäglicher Einkaufstour geordert wurden. Was ich allerdings nie nachträglich beauftragen muss, weil ich grundsätzlich einen Vorrat davon daheim habe, ist Rapsöl! Denn das benötige ich ziemlich häufig und steht hier in mindestens einer, meistens eher zwei Flaschen parat. Öl verwende ich nämlich nicht nur für Salat, sondern auch für einige andere Dinge wie z. B. Kuchen. Das gibt dem Teig einfach eine richtig tolle Konsistenz, weil es ihn schön saftig macht, wie ich finde. Ein vernünftiges Rapsöl ist in der Regel, anders als z. B. Olivenöl, recht neutral im Geschmack und kann daher bestens eingesetzt werden. Auch diesen Erdbeerkuchen heute habe ich mit Rapsöl gebacken. Himmlisch war der, das könnt Ihr mir glauben. Rapsöl gibt es übrigens in zwei verschiedenen Varianten, als raffiniertes Öl (ist sehr hitzebeständig und ein Alleskönner) sowie als kaltgepresstes Rapsöl (welches sich besonders für kalte Speisen bestens eignet), das nur mal noch zur Info. So, und jetzt zum Rezept!

Erdbeerkuchen mit Quarkmousse

Das Rezept für den Erdbeerkuchen mit Quarkmousse:

Erdbeerkuchen mit Quarkmousse
 
Zutaten
Für den Teigboden:
  • 200 g Mehl
  • 120 g Zucker
  • 60 ml Rapsöl
  • 4 Eier
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
Für die Erdbeer-Quarkmousseschicht:
  • 6 Blatt Gelatine
  • 250 g Speisequark 40 % Fett
  • 250 g griechischer Joghurt
  • 50 g Zucker (wer es gerne süßer mag, der kann auch etwas mehr dazugeben)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g Sahne
  • 500 g (kleine) Erdbeeren
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.
  2. Für den Teigboden alle Zutaten miteinander verrühren.
  3. Den Teig in eine gefettete Springform (Durchmesser ca. 26 cm) füllen und ca. 30 Minuten backen. Anschließend in der Form gut auskühlen lassen.
  4. Für das Quarkmousse die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  5. Sahnequark, griechischer Joghurt, Zucker und Vanillezucker gut verrühren.
  6. Die Gelatine leicht ausdrücken und in einem Topf unter Rühren leicht erwärmen bis sie schmilzt. Dann gleich vom Herd nehmen, denn sie darf auf keinen Fall zu heiß werden oder gar kochen! Nun zwei Löffel der Quarkcreme unter die geschmolzene Gelatine rühren. Anschließend zwei weitere Löffel (das Unterrühren der Masse macht man gerne langsam nacheinander, damit sich die Gelatine an die kühlere Temperatur "gewöhnt" und die Masse nachher auch tatsächlich fest wird). Sodann die ganze Quarkcreme unterrühren und die Masse in den Kühlschrank stellen. Sobald die Masse beginnt zu gelieren und damit fester wird (ca. nach 20 bis 30 Minuten) die Sahne steifschlagen und unterheben. Eine dünne Schicht der Creme auf dem Teigboden verteilen.
  7. Nun einen Teil der gewaschenen Erdbeeren (ca. die Hälfte) darauf setzen. Wer nur größere Erdbeeren hat, der sollte diese eventuell teilen. Die übrigen Erdbeeren in Scheiben schneiden.
  8. Die übrige Quarkmasse nun auf den Erdbeeren in der Form verteilen.
  9. Den Kuchen über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.
  10. Die noch übrigen in Scheiben geschnittenen Erdbeeren vor dem Servieren auf dem Kuchen verteilen.

 

Erdbeerkuchen mit Quarkmousse

Backen mit Rapsöl

☆ Mara

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