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Speckbrot aus dem TopfVor kurzem habe ich Euch mein Topfbrot gezeigt (und zwar dieses HIER). Auf Instagram konntet Ihr nicht nur die Zubereitung angucken, sondern ich habe Euch auch das Ergebnis präsentiert. Das Brot kam wahnsinnig gut bei Euch an und war der absolute Nachbackrenner, was mich echt richtig gefreut hat! Da ich das Brot selbst aber auch ziemlich perfekt fand, habe ich es seither schon in diversen Varianten gebacken. Kürzlich mit Dinkelmehl und einer Ladung leckerem Südtiroler Speck.

Hach, das Haus duftete so wahnsinnig gut, wie schade, dass Ihr das nicht riechen konntet. Aber gut, zumindest kann ich Euch ein paar Fotos davon zeigen und Euch womöglich ebenfalls inspirieren, dieses wirklich einfache Rezept mal zu testen. Das Brot ist tatsächlich in ein paar Minuten zusammengeknetet und es ist nahezu gelingsicher. Alles was Ihr benötigt, ist eine Backform. Ich habe es in so einem Gusseisentopf gebacken, so einen gibt es z. B.  HIER* zu kaufen (allerdings ist der schwarze anscheinend momentan nicht erhältlich). Der Topf ist richtig preisgünstig, vor allem im Vergleich zu ähnlichen Töpfen, aber Ihr könnt natürlich auch eine andere geeignete ofenfeste Form dafür verwenden, denn den Deckel muss man nicht unbedingt beim Backen draufsetzen. Letztendlich kann das Brot sogar ohne Topf gebacken werden, dann wird die Form aber natürlich nicht ganz so schön gleichmäßig.

Speckbrot aus dem TopfSpeckbrot aus dem Topf

Aus dem Brot habe ich eine Brottorte gemacht, die ich im Rahmen einer Kooperation für die Kampagne „Authentischer Geschmack mit garantierter Herkunft: Südtirol DOC Wein, Südtiroler Apfel g.g.A., Südtiroler Speck g.g.A., Stilfser g.U. Käse“ kreiert habe. Für die Torte sollte das Brot nämlich ganz gleichmäßig rund werden und das gelingt mit diesem Topfbrot einfach perfekt. Ins Brot habe ich passenderweise dann den Südtiroler Speck mit eingearbeitet und ich muss sagen, das Topfbrot bekam dadurch eine tolle herzhafte Note. Das Rezept und Fotos von der Brottorte gibt es übrigens HIER. Und nun verrate ich Euch das Rezept für das Speckbrot!

Speckbrot aus dem TopfSpeckbrot aus dem Topf

Das Rezept für das Speckbrot aus dem Topf:

Speckbrot aus dem Topf
 
Zutaten
Für 1 Topfbrot:
    Für den Brotteig:
    • 2 Esslöffel Zucker
    • ca. 1½ Packungen Trockenhefe (ca. 11-12 g)
    • 500 ml lauwarmes Wasser (nicht heiß, sonst geht die Hefe nicht. Aber auch nicht kalt, sonst geht die Hefe auch nicht. Lauwarm halt)
    • 550 g Weizenmehl Typ 405
    • + evtl. weitere 2 - 4 gehäufte Esslöffel Weizenmehl Typ 405, falls der Teig zunächst zu klebrig sein sollte
    • 200 g Dinkelmehl Typ 630
    • 1 Esslöffel Salz
    • 250 g Speck, z. B. aus Südtirol (bei Bedarf gerne auch etwas mehr)
    Zudem:
    • Gusseisentopf (so einen gibt es z. B. HIER*. Man kann das Brot auch ohne Topf backen, nur wird es dann natürlich nicht ganz so perfekt rund)
    • etwas Öl für den Topf
    Zubereitung
    1. Zunächst den Zucker und die Trockenhefe in das lauwarme Wasser geben. Kurz verrühren und 5 Minuten stehen lassen.
    2. Sodann alle weiteren Zutaten dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten (am besten mit einer Küchenmaschine, aber von Hand geht natürlich auch). Hier ruhig ein paar Minuten gut durcharbeiten und kneten.
    3. Der Teig sollte nicht mehr sehr klebrig sein, sondern sich von der Schüssel lösen lassen. Klebt er noch, dann einfach soviel Mehl unterkneten bis er geschmeidig wird und nicht mehr klebt. Hier das Mehl bitte nur nach und nach unterkneten, damit man nicht mehr dazu gibt als wirklich notwendig ist, der Teig sollte nämlich trotz allem schön weich bleiben.
    4. Den Hefeteig nun an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Ich stelle den abgedeckten Topf mit dem Teig immer in den Backofen, den ich auf niedrigster Stufe eingestellt habe (ca. 50 °C Ober- / Unterhitze). Der Teig sollte anschließend gut aufgegangen sein. Ist er das noch nicht, dann einfach nochmal 20 - 30 Minuten stehen lassen.
    5. Den Backofen auf 200 °C Umluft (220 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.
    6. Anschließend wird der Brotteig gefaltet. Sprich, auf einer leicht bemehlten Fläche wird der Teig kurz durchgeknetet und dann leicht plattgedrückt. Dann werden die äußeren Seiten immer von außen nach innen eingeschlagen. Von oben, unten, rechts und links nach innen einklappen. Den Teigklumpen dann wieder plattdrücken und erneut von allen Seiten nach innen einschlagen. Das macht man jetzt ca. 10 Mal mit jeder Seite. Und JAAAA, Teig falten hat bei Hefeteigen je nach Rezept durchaus seinen Sinn. Wer das hier nicht macht und nachher kein vernünftiges Brot in seinen Händen hält, der darf sich dann nicht beschweren... Das Falten hat großen Einfluss auf die spätere Konsistenz. Zum Schluss nun den Speck unterkneten und nochmal einfalten und eine schöne Kugel formen.
    7. Die Teigkugel nun mit der unteren Seite nach oben (also die Seite, die schön glatt ist) in den leicht eingeölten Gusseisentopf setzen (das Öl sollte nicht im Topf schwimmen, man tupft nur die Wände vom Topf ein wenig damit aus) und den Deckel draufsetzen (oder wer keinen Topf nimmt, das Brot auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen) und in den Ofen schieben. Der Topf muss nicht vorgewärmt sein, ich habe meinen Teig einfach in den kalten Topf gesetzt und dann direkt in den Ofen geschoben, das hat problemlos funktioniert.
    8. Das Brot nun ca. 60 Minuten backen. Wer einen Topf benutzt, der macht den Deckel nach ca. 60 Minuten runter und lässt das Brot nochmal ca. 10 Minuten drin, damit die Oberfläche schön bräunt und knusprig wird. Wer keinen Topf benutzt, bei dem sollte das Brot nach ca. 60 Minuten fertig sein. Sollte es noch nicht die gewünschte Bräune haben, einfach noch ein paar Minuten drinlassen.
    9. Das Topfbrot auskühlen lassen und dann aus dem Topf lösen (das Brot kann unten ein wenig anhaften, geht aber normalerweise problemlos aus dem Topf raus, wenn man rundherum etwas daran zieht).
    10. Und jetzt: Frisch genießen, am besten mit einem guten Stück Butter oder zu einer Brottorte umfunktionieren (das Rezept dafür gibt es HIER)

     

    Speckbrot aus dem Topf

    Zur Brottorte einfach HIER klicken:

    Herzhafte Brottorte

    ☆ Mara

     

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    3 Kommentare zu Speckbrot aus dem Topf

    1. Mo
      1. März 2019 at 16:58 (7 Monaten ago)

      Wir backen unser Brot auch immer selber, finden wir einfach besser als aus dem Supermarkt oder so :) Speckbrot haben wir selber aber noch nicht probiert aber für deine deftige Brotzeit eignet sich das bestimmt gut :)

      Liebe Grüße

      Antworten
      • Life Is Full Of Goodies
        20. März 2019 at 14:44 (6 Monaten ago)

        Eigenes Brot schmeckt halt einfach am besten :-)

        Antworten

    1Pingbacks & Trackbacks on Speckbrot aus dem Topf

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