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Gedeckter Apfelkuchen aus SüdtirolApfelkuchen ist wohl einer der klassischsten Kuchen überhaupt. Seit ich denken kann esse ich Apfelkuchen. In jeder Form, in jeder Variante, egal wo, wann und von wem (na gut, zumindest so lange er gut aussieht…). Ich glaube Apfelkuchen gibt es rund um den Globus. Bei den Amerikanern kommt er häufig in Form von Apple Pie daher und bei den Österreichern gerne als Apfelstrudel, aber irgendwas mit Kuchen und Äpfeln gibt es einfach überall. Am besten noch mit einem Kleks frisch geschlagener Sahne oder einer Kugel cremigem Vanilleeis obendrauf und fertig ist der Kuchentraum.

Auch heute geht es um Apfelkuchen. Um einen wahnsinnig köstlichen Apfelkuchen, in den ich mich persönlich ja wirklich hätte reinlegen können. In diesem leckeren Teil tummelten sich nämlich sagenhafte 2 kg Südtiroler Äpfel g.g.A., die herrlich würzig und aromatisch waren und mit dem buttrigen Teig einfach perfekt harmonierten. Warm sowie kalt war das echt ein Genuss! Ich selbst liebe vor allem warmen Kuchen und sofern man ihn nicht gleich frisch verzehrt, kann man ihn an den Tagen darauf auch einfach nochmal ganz kurz im Backofen oder in der Mikrowelle erwärmen. Schmeckt dann wie frisch aus dem Ofen.

Gedeckter Apfelkuchen aus SüdtirolGedeckter Apfelkuchen aus Südtirol

Ungebacken sah der Apfelkuchen übrigens so aus wie auf den folgenden zwei Fotos. Ich war gespannt, ob der Teig nach dem Backen die Form behalten würde, damit auch das Muster gut erkennbar bleibt und siehe da, es hat geklappt! Die Kuchendecke bzw. die Teigstreifen zu legen war total easy, der Teig selbst lässt sich perfekt ausrollen, schneiden und in Form bringen. Er reißt nicht so schnell, was die Sache wirklich vereinfacht. Letztendlich könnt Ihr alle Muster damit legen, die Euch in den Sinn kommen, ich habe mich hier eben für das Muster aus den ganzen Teigstreifen entschieden. Weiter unten zeige ich Euch einige Schritt-für-Schritt-Fotos, damit Ihr genau sehen könnt wie das funktioniert.

Gedeckter Apfelkuchen aus SüdtirolGedeckter Apfelkuchen aus Südtirol

Bei den Äpfeln handelte es sich dieses Mal übrigens nicht um x-beliebige Äpfel, sondern um Äpfel mit geschützter geografischer Angabe (g.g.A.) aus Südtirol. Im Rahmen einer Kooperation für die Kampagne „Authentischer Geschmack mit garantierter Herkunft: Südtirol DOC Wein, Südtiroler Apfel g.g.A., Südtiroler Speck g.g.A., Stilfser g.U. Käse“ , in der ich Südtiroler Qualitätsprodukte testen und zu leckeren Kreationen verarbeiten durfte, entstand neben meiner herzhaften Brottorte, die ich Euch HIER schon gezeigt habe, eben auch dieser Kuchentraum. Meine Idee war zu Beginn, ein süßes Gericht oder süße Backwaren zu einem köstlichen Südtirol DOC Wein zu kreieren, um den es sich hier ebenso dreht. Der Rotwein stammt ebenfalls aus Südtirol und trägt mit der DOC-Herkunftsbezeichnung „Alto Adige“ bzw. Südtirol (DOC für Italienisch „Denominazione di origine controllata“) die von der Europäischen Union an ausgewählte Erzeugnisse vergebene geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.). Was das genau heißt erkläre ich Euch natürlich gerne: Die g.U. garantiert, dass die gesamte Produktion nach traditionellen Methoden in der Herkunftsregion stattgefunden hat.

Gedeckter Apfelkuchen aus SüdtirolGedeckter Apfelkuchen aus Südtirol

Die DOC-Herkunftsbezeichnung für Südtiroler Weine existiert seit 1971. Heute sind mehr als 98 Prozent der gesamten Rebfläche Südtirols DOC-klassifiziert. Alle Weine aus dem DOC-Gebiet unterliegen strengen Qualitätskontrollen – beispielsweise mit einer Begrenzung des Höchstertrags, Mindestwerten für Alkohol- und Säuregehalt und vieles mehr. Dank seiner geografischen Lage zwischen Bergen und Zypressen und dem milden, alpin-kontinentalen Klima stellt Südtirol auf 5.400 Hektar Rebfläche ein überaus facettenreiches Weinanbaugebiet dar. Hier wachsen 20 verschiedene Rebsorten – etwa 60 Prozent davon sind weiß, 40 Prozent davon sind rot. Wer gerne einige weitere Infos zu den Südtiroler Weinen haben möchte, der klickt einfach mal auf http://www.suedtirolwein.com.

Gedeckter Apfelkuchen aus SüdtirolGedeckter Apfelkuchen aus Südtirol

Auch diese Äpfel aus Südtirol dürfen ein Gütesiegel tragen (g.g.A.). Der „Südtiroler Apfel g.g.A.“ ist seit 2005 von der EU als „geschützte geografische Angabe“ anerkannt. Sie dokumentiert, dass mindestens ein Produktionsschritt nach festgelegten Kriterien in der Herkunftsregion erfolgt und die Äpfel über eine spezifische Eigenschaft mit Südtirol verbunden sind: Der Apfelanbau in Südtirol folgt einer jahrhundertelangen Tradition. Heute bauen dort mehr als 7.000 Bauern in zumeist kleinstrukturierten Betrieben Äpfel an. Mit 300 Sonnentagen im Jahr, viel Regen im Frühling, einem in der Regel milden Sommer und Herbst bietet die Region ideale Bedingungen für den Apfelanbau auf bis zu 1.000 Metern Höhe. Dieses einzigartige Klima, gepaart mit einem kontrollierten, naturnahen und ökologischen Anbau, verleiht dem Südtiroler Apfel seine typische saftige und knackige Qualität.

Gedeckter Apfelkuchen aus SüdtirolGedeckter Apfelkuchen aus Südtirol

Aktuell tragen übrigens 13 Sorten das g.g.A.-Siegel: Braeburn, Elstar, Fuji, Gala, Golden Delicious, Granny Smith, Idared, Morgenduft, Jonagold, Pinova, Red Delicious, Topaz, Winesap. Dabei ist jeder Apfel auf seine Art und Weise einzigartig. Ihnen gemein sind die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in der Küche – vom Aperitif bis zum Dessert ist alles drin. Äpfel sollte man übrigens am besten kühl und trocken lagern (in einem kühlen Keller oder im Kühlschrank). Jedoch nicht in der Nähe von anderem Obst, da Äpfel die Reifung der anderen Früchte beschleuningen. Über den Südtiroler Apfel g.g.A. gibt es bei Bedarf mehr Infos auf https://www.suedtirolerapfel.com.

Gedeckter Apfelkuchen aus SüdtirolGedeckter Apfelkuchen aus Südtirol

Wer grundsätzlich etwas mehr über diese Produkte aus Südtirol bzw. die Gütesiegel der Europäischen Union g.U. und g.g.A. erfahren möchte, der kann einfach mal auf die Homepage https://www.qualitaeteuropa.eu/ rüberklicken, dort gibt es viele interessante Infos dazu. So, aber jetzt kommt endlich das Rezept für den gedeckten Apfelkuchen aus Südtirol für Euch!

Gedeckter Apfelkuchen aus Südtirol

Das Rezept für den gedeckten Apfelkuchen aus Südtirol:

Gedeckter Südtiroler Apfelkuchen
 
Zutaten
Für den Teig:
  • 500 g Mehl
  • 300 g weiche Butter
  • 140 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50 ml Wasser
Für die Füllung:
  • 2 kg (z. B. Südtiroler) Äpfel
  • 4 Esslöffel Zitronensaft
  • 70 g Mehl
  • 1 Esslöffel Zimt
  • eine Prise Muskat
  • 100 g weißer Zucker
  • 100 g brauner Zucker
Zubereitung
  1. Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten.
  2. Ca. die Hälfte des Teigs in eine Springform (Durchmesser 26 - 28 cm) geben, gleichmäßig verteilen, einen Rand hochziehen und festdrücken (ich mache das immer mit den Händen, man kann den Teig zuvor aber auch auf leicht bemehlter Fläche ausrollen und dann in die Form legen).
  3. Für die Füllung die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben mit den übrigen Zutaten vermengen und danach auf den Teigboden füllen.
  4. Den Backofen auf 160 C° Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.
  5. Nun die zweite Hälfte des Teigs auf leicht bemehlter Fläche dünn ausrollen und mit einem Messer lange Streifen schneiden. Die Streifen nacheinander über die Mitte der Springform anrichten (siehe Step by Step Foto Anleitung weiter unten im Blogbeitrag).
  6. Wer mag kann aus übrigem Teig noch kleine Herzen oder andere Ausstecher formen und diese auf die Oberfläche legen oder kleine Plätzchen daraus backen (als Plätzchen benötigen sie nur ca. 10 Minuten Backzeit).
  7. Den Apfelkuchen nun ca. 45 - 55 Minuten backen. Die Backzeit kann ein wenig variieren, hier einfach darauf achten, dass der Teig eine leichte Bräunung bekommen haben sollte.
  8. Den Apfelkuchen warm oder kalt servieren. Warm schmeckt er mit einer Kugel Vanilleeis, kalt mit einem Kleks frisch geschlagener Sahne am besten.

 

Gedeckter Apfelkuchen aus Südtirol

Und hier noch eine Schritt-für-Schritt-Übersicht für den Kuchen:

Gedeckter Apfelkuchen aus Südtirol

☆ Mara

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