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Tipps für den Tomatenanbau in Kübeln und meine neuen TomatentöpfeWer mir auf Instagram folgt (meinen Kanal findet Ihr HIER) oder sich hier auf dem Blog schon häufiger rumgetrieben hat, der weiß, dass ich meinen Garten liebe. Die Arbeit draußen ist vom Frühjahr bis Herbst mein allerliebster Ausgleich, beim Werkeln in der Erde kann ich abschalten, runterkommen, entspannen.

Am allerliebsten bewirtschafte ich dabei unseren Gemüsegarten. Jedes Jahr aufs Neue baue ich alles Mögliche an, von A wie Aubergine bis zu Z wie Zucchini, in unserem Garten findet man wirklich ein reichhaltiges Angebot. Gleich wenn das Frühjahr beginnt, fangen wir damit an, das Gemüseeck herzurichten. Überbleibsel vom Herbst und Winter werden entsorgt, altes Laub wird zusammengesammelt, der Boden wird durchgezackert und mit Nahrung versorgt, alles wird wieder hübsch gemacht. Und dann beginnt der schöne Teil: Das Aussäen und Pflanzen der verschiedenen Gemüsearten.

Tipps für den Tomatenanbau in Kübeln und meine neuen Tomatentöpfe

Wer meinen Garten kennt oder den ein oder anderen Beitrag darüber schon gesehen hat (über meinen Gemüsegarten habe ich z. B. HIER und HIER schonmal ausführlich berichtet), der weiß, dass ich einen Großteil meiner Tomaten seit einigen Jahren in Kübeln anbaue. Während ich die Pflanzen früher ausschließlich ins Freiland gesetzt hatte, beschloss ich irgendwann aus Platzgründen, sie in Töpfe zu verfrachten. Obwohl unser Garten echt riesig ist, fand ich das irgendwie gut, so hatte ich woanders mehr Platz für andere Sachen.

Tipps für den Tomatenanbau in Kübeln und meine neuen Tomatentöpfe

Dieses Tomaten-in-Kübeln-Anbau-Experiment gelang damals so gut, dass ich es seither jedes Jahr so mache. Dieses Jahr allerdings in ganz besonderen Töpfen :-) Vor kurzem entdeckte ich die Tomatentöpfe von elho und konnte wahrlich nicht wiederstehen, ich MUSSTE die Dinger einfach haben! Nun kamen sie diese Woche an und wurden umgehend bepflanzt. Das Tolle an den Tomatentöpfen ist, dass sie integrierte Rankhilfen haben. Bislang habe ich immer meine typischen Spiralrankhilfen in die Töpfe gesteckt, das funktioniert, ist aber erstens nicht ganz so stabil, zweitens finde ich die neue Variante optisch weitaus schick. Und drittens (ja, es gibt hier sogar einen dritten guten Punkt!) kann man in die Töpfe auch andere Pflanzen setzen wie z.B. rankende Gurken oder Zucchini, rankende Bohnen, Kapuzinerkresse (das geht nur mit Spiralrankhilfen nämlich alles nicht so gut), alles was sich eben gerne hochschlängelt und sich über eine Rankhilfe freut.

Tipps für den Tomatenanbau in Kübeln und meine neuen TomatentöpfeZusammengebaut sind die Töpfe ratzfatz und außer der Rankhilfe bieten sie zudem die Möglichkeit, die Tomaten von unten zu bewässern. Da Tomatenpflanzen Nässe von oben nicht so gerne mögen, ist es immer sinnvoll, sie von unten zu gießen. Mit den Töpfen von elho nun kein Problem mehr. Die Tomatentöpfe haben außerdem eine ideale Größe, sie fassen 10 Liter und sind dadurch groß genug, damit die Pflanzen gut wachsen können, aber nicht so riesig, dass man Unmengen an Erde benötigt. Bislang hatte ich meine Tomaten nämlich ausschließlich in meinen großen Töpfen (die man auch auf den Fotos sieht), das ist zwar schön und gut, aber pro Topf einen ganzen Sack Erde zu verbrauchen ist dann auch nicht so optimal. Vor allem benötigt man bei speziellen Balkon- oder Kübeltomaten ohnehin nicht so viel Platz um die Pflanze herum. Auf den Fotos seht ihr beide Kübelarten ganz gut zum Vergleich. Alle weiteren Infos zu den Tomatentöpfen von elho findet Ihr HIER.

Tipps für den Tomatenanbau in Kübeln und meine neuen Tomatentöpfe

Was an dieser Stelle allerdings auch unbedingt erwähnt werden sollte, ist die Tatsache, dass elho all diese wunderbaren Töpfe und anderen Utensilien aus Abfall herstellt. Ja, richtig gehört. Aus Abfall! Momentan macht recycelter Kunststoff etwa 70 % der Rohstoffe aus, die elho für seine Produkte verwendet. Ist das nicht großartig?! Im vergangenen Jahr hat elho rund 6.000.000 kg Recycling-Kunststoff verarbeitet. 6.000.000 kg! Die Gießkanne zum Beispiel, die Ihr hier auf den Fotos seht, besteht zu 100 % aus alten PET Flaschen. Aber elho denkt noch mehr an die Umwelt, denn die Produktion wird vollständig über ein eigenes Windrad im Garten mit Strom versorgt. Und die entstandenen Töpfe sind dann übrigens auch alle erneut recycelbar. Das nenne ich mal vorbildlich.

Tipps für den Tomatenanbau in Kübeln und meine neuen Tomatentöpfe

Meine Tipps für den Tomatenanbau in Kübeln:

Welche Tomaten kann ich in Kübeln anpflanzen?

Prinzipiell kann man meiner Meinung nach alle Tomatensorten in Kübeln anpflanzen. Ich selbst habe schon so ziemlich jede bei uns verfügbare Sorte ausprobiert und das hat immer prima geklappt. Natürlich gibt es auch spezielle Kübel- und Balkontomaten, die ganz gezielt für den Einsatz in Gefäßen gezüchtet wurden. Diese Pflanzen werden oftmals nicht ganz so groß, haben aber trotzdem eine wunderbare Ernte, perfekt also für Töpfe.

Welche Gefäße sind geeignet?

Es eignen sich alle Gefäße und Kübel, die ein Fassungsvermögen von ca. 10 – 20 Litern haben (größer geht natürlich auch) und bei denen das Wasser unten abfließen kann. Staunässe mögen Tomaten nämlich überhaupt nicht. Falls ein Gefäß keinen Ablauf hat, kann man unten auch eine Drainageschicht einbauen (z. B. eine Schicht Kieselsteine, auf die man dann die Erde gibt, so steht zuviel Wasser dann im Kies und nicht in der Erde). Die Gefäße sollten eine Rankhilfe haben, da die Pflanzen nach oben wachsen und Halt brauchen, spätestens wenn die ersten Früchte dran sind (sonst brechen die Äste aufgrund der Schwere ab oder die Tomatenpflanze kann umkippen).

Wie und mit was befülle ich die Gefäße?

In die Kübel sollte man nährstoffreiche Erde/Substrat füllen. Es gibt extra Tomatenerde zu kaufen, allerdings genügt es auch, ganz normale Pflanzerde zu nehmen und diese mit etwas Kompost zu versehen oder mit einem Tomatendünger zu düngen. Die Tomatenpflanze immer in die Mitte setzen, gut festdrücken und mit Erde umgeben. Anschließend gut wässern. Bitte die Kübel nicht bis ganz nach oben mit Erde befüllen, sondern etwas Abstand, sprich einen Gießrand lassen, damit man sie problemlos wässern kann ohne dass sie überlaufen.

Welchen Dünger soll man verwenden?

Es eignet sich jeder Dünger, der für Tomaten geeignet ist. Tomaten benötigen Phosphor, Magnesium, Kalium und andere Mineralien, um perfekt zu gedeihen, all das findet man in der Regel in speziellem Tomatendünger. Ob man den Dünger in Pulverform, als Stäbchen oder flüssig verabreicht ist schlichtweg Geschmackssache. Meistens düngt man ca. alle zwei bis drei Wochen (ich persönlich dünge allerdings etwas weniger). Je nachdem welchen Dünger man nimmt, muss man jedoch öfter oder weniger oft düngen, die genauen Anweisungen sollte man der jeweiligen Verpackung entnehmen. Bitte nicht mehr düngen als angegeben, viel hilft nicht immer viel. Ich selbst verwende zu Beginn Pulverdünger, den ich mit der Erde beim Pflanzen vermische, später stecke ich gerne auch mal noch ein Tomatendüngestäbchen in die Erde.

Wie gieße ich die Tomaten?

Die Tomaten immer gut wässern. Vor allem nach dem Pflanzen sollte man sie in den ersten Tagen täglich gießen. Danach sollten die Tomaten auch regelmäßig feucht gehalten werden und nicht komplett austrocknen. Die obere Erdschicht im Topf wird recht schnell trocken, das kann gerade bei hohen Temperaturen ruckzuck passieren und macht nichts, weiter unten sollte die Erde jedoch nach wie vor Feuchtigkeit haben (nicht zu verwechseln mit Staunässe! Stehendes Wasser schadet der Pflanze!). Die Häufigkeit des Gießens richtet sich daher auch nach dem Wetter und den vorherrschenden Temperaturen. Am besten übrigens immer von unten gießen, denn die Tomatenblätter und -blüten mögen es nicht so gerne, wenn sie Wasser abbekommen.

Benötigen die Tomaten ein Dach?

Ein Dach über den Tomaten ist immer super, weil die Tomaten Wasser von oben nicht so mögen (die Blätter und Blüten vertragen das nicht so gut), aber nicht zwingend notwendig. Meine Tomaten stehen grundsätzlich im Freien ohne Dach und unsere Ernte ist jedes Mal super. Ich achte aber darauf, dass sie vom Gartensprenger, der das übrige Gemüsebeet bewässert, nichts abbekommen. Sie sollten zudem auf jeden Fall ein wenig vor Wind und Niederschlag geschützt sein. Tomaten wollen zudem reichlich Sonne und Wärme, damit die Früchte auch schön reif und wohlschmeckend werden.

Wo sollten die Tomatentöpfe stehen und ab wann können sie raus?

Tomaten sollten auf jeden Fall ein wenig vor Wind und Niederschlag geschützt sein und zudem reichlich Sonne und Wärme abbekommen, damit die Früchte auch schön reif und wohlschmeckend werden. Hier bei uns in Baden-Württemberg sagt man, dass die Tomaten nach den sogenannten Eisheiligen problemlos rausgestellt werden können (die Eisheiligen sind ungefähr Anfang/Mitte Mai), denn dann muss man nachts keinen Frost mehr fürchten. Ich persönlich stelle meine Pflanzen meist schon ungefähr vier Wochen zuvor raus, bei uns in der Gegend haben wir allerdings auch ein sehr mildes Klima und meist Glück mit dem Wetter. Die Tomaten sollten jedenfalls ins Haus geholt werden, wenn die Temperaturen unter ca. 15° C fallen.

Was muss ich sonst noch tun?

Die Tomaten sollten während des Wachstums regelmäßig ausgegeizt werden. Ausgeizen bedeutet, dass man neue Triebe, die irgendwann zusätzlich zwischen den einzelnen abzweigenden Ästen hervorwachsen abtrennt (einfach mit den Fingern abbrechen). Dies dient dafür, dass die Tomate ihre Kraft nicht in die neuen unnützen Seitentriebe steckt, sondern gleichmäßig nach oben wächst und die Kraft in die Früchte investiert.

Wenn man diese Punkte beachtet, sollte einer großzügigen Ernte nichts mehr im Wege stehen. Falls Ihr weitere Fragen zu den Tomaten habt, schreibt sie mir einfach in die Kommentare.

Tipps für den Tomatenanbau in Kübeln und meine neuen TomatentöpfeDer Garten hat allerdings nicht nur diese neuen Tomatentöpfe als Zuwachs bekommen, sondern auch kleine Gewächshäuser (die so viel hübscher sind als alles was ich bislang hatte), eine passende Gießkanne samt Schaufel und kleine Anzuchttöpfe. Diese praktischen wie schönen Sachen sind alle von elho, man kann sie auf deren Homepage anschauen und bestellen, aber man findet die Produkte zum Beispiel auch in Gartencentern. HIER kommt Ihr zur Homepage, dort könnt Ihr Euch all die tollen Produkte anschauen und auch bestellen, wenn Ihr wollt.

Tipps für den Tomatenanbau in Kübeln und meine neuen Tomatentöpfe Tipps für den Tomatenanbau in Kübeln und meine neuen Tomatentöpfe

☆ Mara

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11 Kommentare zu Tipps für den Tomatenanbau in Kübeln und meine neuen Tomatentöpfe

  1. zorra
    27. April 2019 at 11:03 (3 Monaten ago)

    Cool, leider alles viel zu klein für unseren Garten. :-( Tomatenpflanzen macht der Regen übrigens nichts. Die Früchte mögen keinen Regen.

    Antworten
    • Life Is Full Of Goodies
      27. April 2019 at 11:25 (3 Monaten ago)

      Also ich kenne das so, dass man die Tomatenpflanzen nicht nur wegen den Früchten, sondern auch wegen den Blättern und Stängeln vor Regen bzw. vor Wasser von oben schützen sollte, vor allem um einen Befall mit der Braunfäule zu vermeiden, die sich zunächst ja hauptsächlich am Blattwerk festsetzt und dann auch den Früchten schadet. Die Braunfäule verursacht dein furchtbar schnelles Bräunen, Verwelken und Absterben der Blätter und dann auch der Früchte. Daher sollte man das Gießwasser auch am besten von unten geben, damit wenig spritzt und die Pilzsporen der Braunfäule nicht auf die Pflanze übertragen werden. Es gibt wohl resistente Sorten, aber ich hatte auch schon mit Braunfäule zu kämpfen. War damals dann nix mit großer Ernte :-D

      Antworten
    • Life Is Full Of Goodies
      27. April 2019 at 11:29 (3 Monaten ago)

      Aber sag mal, ist bei euch in Spanien die Braunfäule überhaupt ein Problem? Das weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. Bei euch ist es ja wesentlich wärmer und trockener als hier…

      Antworten
      • Dajana
        27. April 2019 at 13:59 (3 Monaten ago)

        Ich Pflanze meine Tomaten schon ewig in Kübeln und Behältern an und sie werden jedes Jahr super ! Sie stehen aber auch halbwegs unterm Dach .
        Ich wünsche dir eine tolle Ernte !
        Liebe Grüße Dajana

        Antworten
  2. Susam
    29. April 2019 at 8:00 (3 Monaten ago)

    Danke für die informative Zusammenfassung, das probiere ich auch mal aus, toll auch dass die Firma recycelten Kunststoff benutzt.

    Antworten
    • Life Is Full Of Goodies
      25. Juni 2019 at 7:36 (3 Wochen ago)

      Sehr gerne, danke für dein Feedback :-)

      Antworten
  3. Julia
    28. Mai 2019 at 18:26 (2 Monaten ago)

    Hallo Mara,

    inspiriert durch deinen Bericht habe ich mir diese Tomatentöpfe besorgt. Letztes Jahr war meine Tomatenpremiere, es klappte auch gut – bis auf die Tatsache, dass ich mit den Spiralrankhilfen überhaupt nicht klar kam. Deshalb war ich gleich für die Töpfe von elho zu haben, erschien mir diese Konstruktion doch erfolgversprechender.
    Eine Frage habe ich Tomatenneuling aber noch: Ich befülle tatsächlich nur die Schale unter dem elho-Topf mit Wasser? Sonst gieße ich nicht? Regenwasser kriegen die Tomaten nicht zusätzlich ab, weil überdacht.

    Danke für den Tipp mit den elho-Töpfen und für deine Antwort!

    Liebe Grüße
    Julia

    Antworten
    • Life Is Full Of Goodies
      25. Juni 2019 at 7:42 (3 Wochen ago)

      Hallo liebe Julia,
      gedacht ist es tatsächlich so, dass man nur von unten gießt. Ich selbst gieße allerdings oben direkt in die Erde (einfach aus Gewohnheit und weil ich dann das Gefühl habe, dass die Erde besser durchfeuchtet ist).
      Liebe Grüße und viel Erfolg mit der Tomatenernte!
      Mara

      Antworten
  4. Birgit
    12. Juni 2019 at 2:09 (1 Monat ago)

    Hallo Mara
    Bei mir wachsen die Tomaten zwar an einer Holzwand und sind durch einen niederen Dachvorsprung geschützt vor zu viel Nässe.
    Die Tomaten gedeihen jedes Jahr prächtig in derselben Erde. Als Düngung und Schutz vor Krankeiten verwende ich nur geschnittene Brennesseln (diese kommen direkt ins Pflanzloch, die Tomatenpflanze obendrauf)
    Um die Schnecken fernzuhalten verwende ich getrockneten Rasenschnitt um jede Pflanze.
    Vielleicht probierst du das mal, so kommst du ohne Dünger oder spezielle Tomatenerde aus:-)
    Und was ich dir schon lange sagen wollte, dein Blog, deine Leckereien optisch wie geschmacklich ein Gedicht!!! Danke für deine Inspiration, Kreativität und Freude die du verbreitest, liebe Grüsse

    Antworten
    • Life Is Full Of Goodies
      12. Juni 2019 at 7:45 (1 Monat ago)

      Oh das sind ja tolle Ideen! Das probiere ich definitiv mal aus.
      Vielen vielen Dank :-)

      Antworten

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