Kunst bei uns zuhause

von Life Is Full Of Goodies
Kunst bei uns zuhause

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Nachdem mein 2 Jahre alter Junior die Welt des Malens für sich entdeckt hat (die Bilder oben waren seine ersten, ein ganz tolles, aktuelles Bild, das bei uns nun aufgehängt wurde, seht Ihr weiter unten), bin ich nach langer Abstinenz ebenfalls wieder auf den Geschmack gekommen. Denn wenn ich eins von mir behaupten kann, dann ist es, dass ich kreativ bin. Viele tolle Eigenschaften würde ich mir selbst nicht unbedingt zusprechen, aber kreativ, ja das bin ich sicher. In jeglicher Hinsicht. Ich war als Kind schon immer der kreative Part (samt chaotischem Zimmer und so. Man sagt ja, Künstler leben gerne in ihrem eigenen Chaos 😀 ).

Kunst bei uns zuhause

Während mein Bruder die sportlichen Qualitäten abbekommen hatte, lebte ich meine Fantasie und meine tausend Ideen im künstlerischen Bereich aus. Ich liebte es schon als kleines Mädchen, zu malen, zu basteln und Dinge zu erschaffen und das manchmal ohne Maß und Ziel. Gut erinnere ich mich zum Beispiel an eine Aktion in der Grundschule, in der man zum ersten Mal was häkeln mussten. Ein kleiner Bücherwurm sollte es sein, der bei mir in wenigen Minuten fertig war, so dass ich nicht nur eine ganze Armee an Bücherwürmern häkelte, sondern gleich so richtig große und „vernünftige“ Figuren. Sprich, wenn ich einen Lauf hatte, dann wurde der immer ausgelebt 😀

Von Mara Hörner, aus dem Jahr 2004, unter anderem mit Schwammtechnik Farbe und Spachtelmasse aufgetupft und mit goldenem Schlagmetall bearbeitet:

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Ja, für alles Kreative habe ich womöglich nicht nur eine Portion Talent mitbekommen, sondern vor allem Leidenschaft. Beides überrascht nun allerdings auch wenig, komme ich doch auch aus einer ziemlich kreativen Familie (zumindest zur Hälfte). Mein Paps ist Architekt und hat privat ebenfalls schon immer phasenweise in seinem Leben viel gemalt. Auch mein Opa war Architekt. Ein Beruf, der ohnehin eine ordentliche Ladung Kreativität erfordert. Und wenn dann noch Leidenschaft dazukommt, dann wird das meist ein erfolgreiches Unterfangen. So zumindest bei Opa und Papa. Ich hingegen hatte die künstlerische Ader immer nur als Hobby im Sinn und wollte sie beruflich erstmal gar nicht ausleben.

Das folgende Bild stammt von meinem Vater, auf welchem er wiederum seinen Vater (meinen mittlerweile leider verstorbenen Opa) portraitiert hat. Von vorne drauf geschaut erkennt man nur wenig, je mehr man auf die Seite geht und einen anderen Blickwinkel bekommt, desto deutlicher erscheint Opas Gesicht:

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Als ich vor laaanger Zeit beschlossen hatte, Jura zu studieren, waren viele um mich herum ganz „entgeistert“, warum ich denn nicht was KREATIVES machen würde (so auf die Art, was willst DU DENN mit JURA?!). Naja, war ganz einfach. Ich hatte meine kreativen Phasen, in denen ich tagelang, manchmal wochenlang einer Sache nachging. Mal malte ich ein Ölbild nach dem anderen, ein anderes Mal nähte ich eine Armada an großen Kissen in galaktischen Formen (weil mir die von einer zu dem Zeitpunkt angesagten Marke zu teuer zum Kaufen waren), ein anderes Mal stellte ich Unmengen an Mosaiktischen her (die ich heute zum Teil noch besitze und verwende) usw. Und wenn die Phase von heute auf Morgen vorbei war, dann hatte ich keine Lust mehr drauf und war froh, dass ich das nicht machen „musste“. So sollte es meiner Meinung dann auch bleiben: ein reines Hobby. Damit ich tun und vor allem auch lassen kann wie und wann ich es möchte.

Von Mara Hörner, aus dem Jahr 2000, hier wurden von Roy Lichtenstein stammende Bilder abgemalt, weil ich die so schön fand, aber keinen Druck aufhängen wollte:

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Nahaufnahme eines mit Blattsilber beschlagenen Dekostücks an unserer Esszimmerwand:

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Gut, dass ich mein jahrelanges, hauptberufliches Rechtsanwaltsdasein letztendlich dann doch für LIFE IS FULL OF GOODIES hinter mir gelassen habe, ist eine andere Geschichte. Fakt ist, nun arbeite ich letztendlich doch in einem Beruf, der mir extrem viel kreativen Freiraum gibt. Sei es beim Kreieren von Food, von Fotos oder zwischendurch auch mal wieder von neuen Bildern. Tja, so schließt sich der Kreis…

Auch mit Weiß auf Weiß lässt sich Kunst gestalten. Gemeinschaftsprojekt mit meinem Vater, ursprünglich gemalt 2004, überarbeitet 2020. Mit Spachtelmasse und Farbe gearbeitet:

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Wie gesagt, da mein Junior mit seinen gerade mal zwei Jahren momentan nun ebenfalls total von der Malerei begeistert ist und viel malt, bin ich ebenfalls wieder auf den Geschmack gekommen. Einige Bilder von ihm habe ich Euch auf meinem Instagram Kanal schon gezeigt (zu meinem Kanal kommt Ihr HIER), eines davon hängt bei uns nun oben im Gang und hat ein altes Bild von mir abgelöst. Demnächst schreibe ich vielleicht mal einen Beitrag darüber und zeige ein paar seiner Werke. Und wer weiß, vielleicht versteigere ich vor Weihnachten ein kleines Gemälde von ihm, damit darf er dann sein allererstes selbst verdientes Geld sein Eigen nennen. Ich selbst habe nämlich auch schon im Kleinkindalter nicht nur meine Kreativität, sondern gleichzeitig meinen Geschäftssinn ausgelebt und erwachsenen Leuten für einen kleinen Obolus meine selbstgemachten Broschen angedreht… äääääh, verkauft – Fimo Broschen, Glasmalerei Broschen, Perlen Broschen… das Geschäft lief nicht schlecht kann ich Euch sagen… 😀 Und zugegeben, die Sachen waren tatsächlich auch ganz hübsch.

Hier ein großes Bild (120 cm auf 160 cm) von meinem 2-Jährigen Junior (wie so ein Bild mit ihm genau entsteht, habe ich auch auf Instagram erläutert). Hier mit Farbe, Metallicfarbe und Spachtelmasse gearbeitet:

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Je 3 m lange Bilder in unserem Treppenhaus, von Mara Hörner, ursprünglich gemalt in 2003, neu überarbeitet in 2020. Mit Farbe, Spachtelmasse und Sand. Mit Pinsel, Fingern (in Handschuhen) und mit einem Naturschwamm gearbeitet:

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Da Euer Interesse an meiner ganzen Kunst Story vor kurzem auf Instagram so riesig war, als ich einige unserer Bilder sowie unsere Utensilien gezeigt habe, kommt heute eine kleine Übersicht über die Materialien, die man benötigt, um abstrakte Bilder malen zu können. Hier ist sie.

Utensilien, die man benötigt bzw. die ich selbst zum Malen verwende:

Untergründe zum Malen

Ich selbst verwende in der Regel bespannte Keilrahmen, man kann aber auch auf anderen Untergründen wie zum Beispiel Holzplatten malen. Der Vorteil von fertig bespannten Keilrahmen ist, dass man sie danach ganz leicht aufhängen kann. Zwei Nägel an die Wand, Bild ran und fertig. Bespannte Keilrahmen gibt es beim Künstlerbedarf, in manchen Baumärkten oder auch online wie zum Beispiel auf Amazon*:

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Farben

Ich verwende Acrylfarben vom Künstlerbedarf oder auch mal Voll-/Abtönfarbe aus dem Baumarkt, je nachdem. Geht beides, man kann sie meistens auch untereinander ganz gut mischen. Zudem verwende ich gerne Metallic Acrylfarben, da sie den Bildern immer einen schönen Touch geben. Hier einige verschiedene Acrylfarben:

 

Strukturgeber

Damit die Farbe nicht „platt“ auf der Leinwand ist, sondern man ein wenig Struktur hineinbekommt, verwende ich gerne Spachtelmasse. Es gibt Leichtspachtel und andere Spachtelmassen beim Künstlerbedarf, aber man kann zum Beispiel auch günstigen Fertigspachtel aus dem Baumarkt verwenden. Auf dem großen Bild vom Junior oben (das beige-grau-leicht pink-farbene) haben wir einen Fertigspachtel aus dem Baumarkt verwendet. Man sieht auf dem einen Foto ganz gut, dass das eine wunderbare Struktur ergeben hat. Die Strukturen unterscheiden sich je nach Produkt und Bearbeitung natürlich immer ein wenig. Ebenfalls verbindet sich jeder Spachtel mit verschiedenen Farben unterschiedlich, das muss man einfach austesten. Spachtel gibt es zum Beispiel wie folgt:

 

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Pinsel und Farbroller

Zum Autragen der Farbe verwende ich meist Pinsel, gerne aber auch kleine Farbroller (die, die man zum Beispiel im Baumarkt zum Streichen kaufen kann, hier genügen auch günstige Varianten). Bei Pinseln sollte man darauf achten, dass sie keine Haare verlieren, das ist bei günstigen Modellen manchmal eher der Fall, wobei es auch – wie bei so vielem – günstige und gute Produkte gibt. Das muss man einfach mal ausprobieren. Pinsel und Farbroller gibt es z. B. hier:

 

 

Spachtel

Spachtel verwende ich, wenn ich Strukturgeber aufbringe. Mit Spachteln kann man tolle Muster in die Spachtelmassen drücken und „malen“. Das macht nicht nur Spaß, sondern sorgt auch immer für tolle Effekte. Verschiedene Spachtel gibt es zum Beispiel wie folgt:

 

Schwämme

Mit Schwämmen kann man Farben und Spachtelmasse ebenfalls tolle Strukturen geben, indem man sie auftupft. Ich verwende am liebsten sowas wie einen Luffaschwamm, aber grundsätzlich funktionieren alle möglichen Schwämme. Folgende Schwämme als Beispiel:

Firniss

Zum Abschluss eines Bildes besprühe ich es gerne mit Firniss (aber erst, wenn es komplett durchgetrocknet ist). Das erhält die Farbe und schützt zum Beispiel vor Vergilbungen. Gibt es in glanz, matt, sprich verschiedenen Ausführungen. Firniss gibt es zum Beispiel folgende:

 

Technik

Wie ich ein Bild male, wann ich Farbe und Spachtelmasse aufbringe, ob ich beides vorher vermische und welche Techniken ich beim Malen zum Teil verwende, das zeige ich Euch gerne, wenn Ihr Interesse dafür habt. Falls Ihr das also mal genauer wissen oder in einem Video bzw. in einer Instagram Story sehen wollt, lasst es mich gerne unten in einem Kommentar wissen.

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