Wiener Mandel Pralinen mit gebrannten Mandelstücken

von Life Is Full Of Goodies
Wiener Mandel Pralinen mit gebrannten Mandelstücken

Vor drei Jahren war ich im Pralinenwahn. Ernsthaft, das war nicht mehr normal. Meine damalige Besessenheit, die tollsten und vor allem die leckersten Pralinen herzustellen, war nicht einzudämmen. Ich stand tagelang, ach, wochenlang (!) in der Küche und kreierte unzählige Sorten eckige, runde, ovale, helle, dunkle und bunte Pralinen. In jeder erdenklichen Geschmacksrichtung. Meinen ganzen Beitrag darüber samt all den Pralinen könnt Ihr Euch HIER anschauen.

Wiener Mandel Pralinen mit gebrannten Mandelstücken

Eine meiner Favoriten war ganz klar meine Wiender Mandel Praline mit gebrannten Mandelstücken. Himmel, war die lecker! Köstliche, cremige Ganache mit „Gebrannte Mandel Geschmack“ innendrin und obendrauf ein leckerer Crunch aus selbstgemachten gebrannten Mandeln. Muss ich noch mehr dazu sagen? Hier kommt das Rezept für Euch.

Wiener Mandel Pralinen mit gebrannten Mandelstücken

Das Rezept für die Wiener Mandel Pralinen mit gebrannten Mandelstücken:
Wiener Mandel Schalen

Wiener Mandel Pralinen mit gebrannten Mandelstücken

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Gericht: Nachspeise
Portionen: 60 Pralinen

Zutaten

  • 1 Folie Vollmilch Pralinenschalen in oval, ca. 60 Stück (ich kaufe gerne diese HIER*)

Für die Füllung:

  • 400 g Vollmilch Kuvertüre
  • 300 g Sahne
  • Wiener Mandel Paste (ich verwende grundsätzlich diese HIER*. Man benötigt davon nur ganz wenig)

Für den Verschluss und Überzug:

  • 400 g Vollmilch Kuvertüre (alternativ gut schmeckende Kuchenglasur. Bei Kuchenglasur kaufe ich gerne diese HIER*)

Für die Dekoration:

  • Gebrannte Mandeln (ein Rezept dafür gibt es HIER)

Anleitungen

  • Die Pralinenschalen bereitstellen (in der Folie belassen, lediglich den Deckel der Schutzfolie abnehmen).
  • Für die Füllung die Kuvertüre sehr klein hacken oder zum Beispiel im Blender fein mixen. Die Sahne aufkochen und dann sofort über die gehackte Kuvertüre gießen. Rühren bis die Kuvertüre komplett geschmolzen ist. Nun ein klein wenig abkühlen lassen bis die Ganache nicht mehr ganz so heiß ist. Sodann ein klein wenig von der Wiener Mandel Paste einrühren. Die Menge bitte individuell abschmecken, da jeder unterschiedlich viel in den Pralinen haben möchte. Die Paste ist sehr intensiv, bitte erst mit wenig davon beginnen.
  • Die Füllung nun in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen oder alternativ in einen Gefrierbeutel, bei welchem man im Anschluss einfach ein kleines Eck abschneidet, damit man die Füllung in die Schalen spritzen kann. Ich selbst nehme immer Gefrierbeutel, sogar meistens ohne Tülle).
  • Die Füllung nun in die Pralinen spritzen bis ganz knapp unter den oberen Rand. Über Nacht fest werden lassen.
  • Am nächsten Tag einen kleinen Teil der Kuvertüre für den Verschluss klein hacken oder eben mixen, im Wasserbad oder in der Mikrowelle bei geringer Wattzahl (und mit kleinen Pausen und Rühren dazwischen) schmelzen, in einen Spritzbeutel oder wieder in einen Gefrierbeutel füllen und die Oberfläche der Schalen mit der Kuvertüre verschließen. Erneut über Nacht trocknen lassen.
  • Für den Überzug die übrige Kuvertüre (oder die Kuchenglasur) sehr klein hacken oder wieder im Blender mixen. Nun im Wasserbad oder in der Mikrowelle auf ganz niedriger Wattzahl langsam schmelzen. Zum Überziehen der Pralinen die Kugeln auf eine Pralinengabel oder eine normale Gabel setzen, in die flüssige Kuvertüre tauchen, vorsichtig herausnehmen und abtropfen lassen bzw. leicht abschütteln. Dann direkt mit gehackten gebrannten Mandelstücken bestreuen und auf einem Gitter oder auf Backpapier trocknen lassen. Am besten wieder über Nacht. Fertig.

Hinweis:

  • Es kann natürlich sein, dass Ihr zum Schluss etwas Füllung und auch Überzug übrig habt. Das ist bei mir auch so. Ich mache vorsichtshalber nur eben genug, damit es nicht umgekehrt ist und mir während dem Pralinenmachen was ausgeht. Die Pralinen kühl lagern. Sie halten sich zwei Wochen richtig frisch. Haltbar sind sie sicherlich noch länger (ich hatte meine schon 4 Wochen lang gelagert), aber in den ersten zwei Wochen schmecken sie tatsächlich am besten. Insofern nicht allzu lange aufheben.
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