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Da ich Senf früher jedoch höchstens mal auf einer Bockwurst oder zu einem Wienerle zu mir nahm, war mir lange Zeit überhaupt nicht bewusst wie fein so ein richtig guter Senf sein kann. Erst später entdeckte ich irgendwann, dass er so viel mehr ist und kann als nur aus der Tube gedrückt zu werden. Denn plötzlich wurde mir klar, dass es auch sehr feinen Senf gibt und den sogar in vielen verschiedenen Varianten und Kombinationen. Dass Senf nicht gleich Senf ist, sondern es hier enorme qualitative und geschmackliche Unterschiede gibt. Und dass er eben nicht nur zum Würstle schmeckt (auch wenn ich diese Kombi nach wie vor liebe!), sondern eben auch zu vielen anderen Lebensmitteln.
Zunächst entdeckte ich meine Liebe zu süßem Senf, ganz klassisch in München, zu Weißwürsten und Brezeln. Später dann allerdings, ich erinnere mich gut, es war ein Besuch in einem sehr guten Sternerestaurant bei uns in der Karlsruher Gegend, aß ich zum ersten Mal süßen Feigensenf zu Käse. Als Nachtisch sozusagen. Dieser Abend, dieser Genuss war die Geburststunde meiner Liebe zu ganz feinen Senfsorten, die den gewöhnlichen aus der Tube alt aussehen lassen und mit diesem auch nicht wirklich vergleichbar waren.
Aufgrund dieser Vorgeschichte freute ich mich riesig, als ich vor kurzem ein wunderbares Event in der schönen Kaisergalerie in Hamburg besuchen durfte, welches sich rund um Senf und Champagner drehte. Denn Maille Senf hatte zusammen mit Moët & Chandon zum Foodpairing geladen. Uns erwartete ein Abend im Stil der „Pariser Bohème“, auf den ich mich wahnsinnig freute.
Daher hieß es für mich ab in den Zug und auf in die Hansestadt. Auch wenn ich ziemlich ungern Zug fahre, praktisch ist es halt schon. Man setzt sich rein, klappt seinen Laptop auf, arbeitet bisle was, liest die ganzen Klatschzeitungen, zu denen man daheim aus Zeitmangel nicht kommt und trinkt zwischendurch ’nen Kaffee. Ziemlich entspannt. Nach ca. 5 Stunden war ich in Hamburg angekommen, ich zog mich im Hotel noch schnell um und schon ging es los. Ich freute mich auf neue, aber vor allem auch auf bekannte Gesichter, denn einige geschätzte Foodbloggerkollegen waren ebenfalls vor Ort.
Zunächst durften wir diverse Champagner von Moët verkosten, unter anderem auch einen rosefarbenen sowie einen wunderbaren Jahrgangs-Champagner. Ein Champagner Sommelier erklärte uns die Herkunft und die Entstehung dieses wunderbaren Genusses und verriet uns vielerlei Hintergrundwissen zum traditionellen Unternehmen, welches jährlich einen großen Prozentsatz aller Champagnerflaschen auf der Welt produziert.
Anschließend ging es dann an den Senf. Gott sei Dank, denn darauf freute ich mich schon den ganzen Abend! Harry Lalousis, ein Senf Sommelier, führte uns ein in die Geschichte von Maille, die Tradition und die Entwicklung des Hauses (das Traditionshaus hat sich seit mehr als 265 Jahren (!) auf die Produktion hochwertiger Senf- und Essigsorten spezialisiert), die nicht nur klassischen Senf produzieren, sondern viele viele wunderbare Senfkreationen herstellen, die dem Gaumen ganz neue Geschmackserlebnisse vermitteln. Besonders Dijon-Senf, das Herzstück des Maille Sortiments, erfreut sich ständig wachsender Beliebtheit und verbreitet auch in immer mehr deutschen Haushalten einen Hauch von französischem Savoir-vivre. Harry weiß alles über Senf, über den Anbau der Saat, die Produktion, die Feinheiten, Kombinationen, Verwendungsmöglichkeiten und Foodtrends. Vor allem aber merkte man ihm seine absolute Leidenschaft zu diesem Produkt an, was wirklich richtig schön war.

Insofern danke an Maille Senf für einen wirklich schönen und vor allem köstlichen Abend! Wer mehr über den Senf erfahren möchte, der schaut einfach mal auf der Facebook Seite von Maille Senf vorbei (einfach HIER klicken), dort gibt es auch viele verschiedene Rezepte zu entdecken.
☆ Mara












1 Kommentar
[…] erzählt. Rundete das Ganze natürlich perfekt ab (vom Event hatte ich damals übrigens HIER […]