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Herbstlicher Flammkuchen mit Honig Senf Schmand Es gibt Rezepte, die entstehen zufällig und es gibt Rezepte, die sind akribisch geplant. Bei beiden kann es passieren, dass einen das Ergebnis nicht zufriedenstellt, es kann aber auch vorkommen, dass es einen auf Anhieb umhaut, weil es so lecker geworden ist. Letzteres war bei dieser Kreation hier der Fall, die Kombination aus meinem ruckzuck zusammengerührten Honig Senf Schmand und den herbstlichen Zutaten wie Ziegenkäse, Feigen und Kürbis hat mich sprachlos gemacht. Sprachlos vor allem deswegen, weil ich anschließend erstmal eine Weile mit Essen beschäftigt war. Denn aus meinem „Ich probiere wie immer natürlich das, was ich da produziert habe, aber heute nur EINEN KLEINEN HAPPS!“ wurde „Ups, ich habe soeben mal schnell 1 1/2 Flammkuchen, und damit auch Teile des Mittagessens von meinem Mann, verputzt“, weil ich einfach nicht aufhören konnte mit dem Futtern…

Herbstlicher Flammkuchen mit Honig Senf SchmandHerbstlicher Flammkuchen mit Honig Senf Schmand

Dieser Flammkuchen war zudem beides, geplant und dennoch spontan. Geplant war er, weil ich für Maille Senf was Leckeres für den Herbst kreieren wollte und mich für Flammkuchen entschieden hatte. Spontan, weil ich die Zutaten für obendrauf erst kurz zuvor zusammengesucht hatte. Der Kürbis wurde es, weil ich noch einen im Gemüsebeet hatte, der nur so darauf wartete, geerntet und verarbeitet zu werden, der Ziegenkäse wurde es, weil er so gut dazu passt und die Feigen wurden es, weil meine Mom noch unzählige frische (gepflückt vom eigenen Baum) vorbeigebracht hatte und das wesentlich besser zu den beiden anderen Sachen passte als die Trauben, die ursprünglich auf dem Flammkuchen hätten landen sollen. Da ich auch noch eine Ladung Pinienkerne da hatte, flogen die auch noch mit drauf, denn etwas Crunch hat noch keinem geschadet. Noch ein paar Kräuter aus dem Kräuterbeet abgeschnitten und los konnte es gehen, die Zutaten standen fest.

Herbstlicher Flammkuchen mit Honig Senf SchmandHerbstlicher Flammkuchen mit Honig Senf Schmand

Was von vorherein für mich ebenso feststand, war, dass ich den Flammkuchenboden mit einem Senf Schmand bestreichen wollte. Schmand hatte ich noch super viel da, weil ich so gerne Käsekuchen damit backe, aber es die letzten Tage bei meiner Mom soviel Kuchen gab, dass er bei mir stehen blieb und nicht im Kuchen endete. Und Senf wurde es, weil ich – wie bereits erwähnt – was Tolles für Maille kreieren wollte.

Herbstlicher Flammkuchen mit Honig Senf SchmandHerbstlicher Flammkuchen mit Honig Senf Schmand

Bereits letztes Jahr durfte ich an einem tollen Event in Hamburg teilnehmen, von welchem Maille Senf der Gastgeber war. Der Abend damals war nicht nur aufgrund der wunderbaren Gesellschaft und der tollen Location ganz hervorragend, sondern natürlich auch wegen dem leckeren Essen, allem voran dem Senf von Maille. Wir durften uns dort nicht nur durch diverse Sorten von Maille futtern, wir bekamen bei einer Champagnerbegleitung zudem auch viel vom Ursprung, der Herkunft und der Verarbeitung erzählt. Rundete das Ganze natürlich perfekt ab (vom Event hatte ich damals übrigens HIER berichtet).

Herbstlicher Flammkuchen mit Honig Senf SchmandHerbstlicher Flammkuchen mit Honig Senf Schmand

Dass Senf soviel mehr kann als zur Bockwurst gereicht zu werden, dürfte bei den meisten heutzutage sicher angekommen sein. Und dass Senf nicht gleich Senf ist, bestimmt auch. Wie vielfältig er jedoch eingesetzt werden kann, wissen dann doch nicht alle. Daher freue ich mich ungemein, dass ich mit den wirklich tollen Produkten von Maille experimentieren darf, um neue Rezepte damit präsentieren zu können. Und noch mehr freue ich mich, dass gleich das erste bei uns daheim so eingeschlagen hat. Wir zuhause hätten uns in die Flammkuchen, die ich mit dem Maille au Miel (einem Senf, der mit Honig verfeinert ist) zubereitet habe, reinlegen können. Ehrlich! Hier kommt das Rezept für Euch.

Herbstlicher Flammkuchen mit Honig Senf Schmand

 Das Rezept für den Herbstlichen Flammkuchen mit Honig Senf Schmand:

Herbstlicher Flammkuchen mit Honig Senf Schmand
 
Zutaten
Für zwei Flammkuchenböden:
  • 2 Flammkuchenböden (selbstgemacht - ein Rezept dazu gibt es im Anschluss - oder frisch aus der Kühltheke gekauft)
  • 200 g Schmand
  • 2 großzügige Esslöffel Maille au Miel (Honig Senf)
  • ¼ Hokkaido Kürbis
  • 2 Ziegenkäserollen
  • 4 frische Feigen
  • Eine Handvoll Pinienkerne
  • Einige frische Kräuter (z.B. Thymian, Oregano o.ä.)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Optional noch ein wenig frisch geriebener Parmesan zum Bestreuen und etwas Honig zum Beträufeln
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen (Hinweis: Ich backe diesen Flammkuchen nicht mit höherer Temperatur, weil ich ihn stattdessen lieber etwas länger im Ofen lasse, damit der Kürbis auch etwas besser durchgart).
  2. Die Flammkuchenböden jeweils auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  3. Den Schmand mit dem Honig Senf verrühren, die Menge des Senfs kann nach dem eigenen Geschmack angepasst / erhöht werden. Den Schmand gleichmäßig auf beiden Böden verstreichen.
  4. Den Kürbis waschen, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Die Schale muss man beim Hokkaido nicht entfernen, die kann man mitessen. Die Kürbisspalten auf den beiden Flammkuchen verteilen.
  5. Die Ziegenkäserollen in Scheiben schneiden (diese kann man nochmal halbieren, wenn man möchte), ebenso die frischen Feigen. Beides auf den Flammkuchen verteilen.
  6. Nun noch die Pinienkerne sowie frische Kräuter darüberstreuen, salzen und pfeffern und die Flammkuchen im Ofen ca. 15 - 20 Minuten backen bis der Käse weich geworden ist und der Rand eine schöne Bräunung angenommen hat. Wer ihn knuspriger mag, der kann ihn natürlich noch länger im Ofen lassen, so lange er nicht verbrennt und schwarz wird ist alles erlaubt.
  7. Vor dem Servieren optional noch mit etwas frisch geriebenem Parmesan bestreuen und mit ein klein wenig Honig beträufeln.

 

Herbstlicher Flammkuchen mit Honig Senf Schmand

Das Rezept für einfachen Flammkuchenboden:

Einfacher Flammkuchenboden
 
Zutaten
Für zwei kleine oder einen großen Flammkuchenboden:
  • 250 g Mehl
  • 125 ml Wasser
  • 2 - 3 Esslöffel Öl
  • 1 Prise Salz
Zubereitung
  1. Aus allen Zutaten einen Teig kneten, diesen auf leicht bemehlter Fläche ganz dünn ausrollen und dann nach Wunsch belegen.
  2. Bei 180 °C - 200 °C Umluft (200 °C - 220 °C Ober- / Unterhitze) ca. 15 - 20 Minuten backen.
  3. Manche backen die Flammkuchen sogar im noch heißeren Ofen (dann meist nur 12 - 15 Minuten), das kann bei Bedarf natürlich angepasst werden.

 

Herbstlicher Flammkuchen mit Honig Senf Schmand

Mehr Rezeptideen mit Senf findet Ihr übrigens auf Mustardlovers.de.

☆ Mara

 

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