Ein Blick in meinen Gemüsegarten - Teil IMein Gemüsegarten. Mein ganzer Stolz. Wer mir auf meinem Instagram Account folgt, der konnte die letzten Wochen in meinen Instagram Stories schon einige Einblicke in mein Gartenreich bekommen. Schon als Kind fand ich es toll, wenn Mama im Garten kleine Kirschtomatenpflanzen setzte, von denen man wenige Wochen später die süßen Früchtchen ernten konnte. Die kleinen Tomaten schmeckten einfach tausend Mal besser als alle gekauften. Zum einen natürlich, weil sie aus dem eigenen Garten gepflückt wurden und nicht selten direkt von der Pflanze in den Mund wanderten, zum anderen aber wirklich deshalb, weil sie wesentlich aromatischer waren als die aus dem Supermarkt. Sie schmeckten schlichtweg viel intensiver nach Tomate und hatten mehr Geschmack.

Als ich später als Erwachsene in mein Haus einzog gab es zunächst noch keinen Garten. Nur Erdhügel außenrum. Man kann ja nicht gleich alles haben. Ich war also erstmal „gartenlos“. Dieser Umstand hinderte mich allerdings nicht daran, im ersten Frühjahr gleich mal eine Ladung an Tomatenpflanzen zu setzen. Denen war es schließlich egal, ob es außenrum schon schön aussah oder nicht, die brauchten nur geeignete Erde und Wasser. Und einen vernünftigen Standort.

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Die Tomatenpflanzen setzte ich damals direkt vor meine großen Wohnzimmerscheiben. Mitten auf die Erdhügel. Südseite. Der perfekte Platz. Die Ernte sollte großartig werden! In diesem Sommer brauchten die Tomaten noch nicht mal Dünger, sie wuchsen von ganz allein ins Unendliche und brachten grandiose Früchte hervor. Trotz einfachster Mittel.

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Als der Garten nach und nach angelegt wurde, musste allerdings auch meine Tomatenplantage verlegt werden. Die Pflanzen verzogen für die nächsten Jahre in ein Kiesbett, wo es ihnen ebenfalls extrem gut gefiel. Wasser kam meistens nur von unten, wenn sie gegossen wurden, ansonsten hatten sie es wohlig warm und vor allem auch sonnig. Ich glaube vor allem durch den Kies, den ich immer direkt bis an die Pflanzen hin aufschüttete, hatten die Tomaten jedes Jahr krass viel Energie. Die Kieselsteine speichern abends immer sehr lange die Wärme, das hat meinen Tomatenpflanzen offensichtlich gut gefallen.

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Nun gut, ein paar Jahre später wurde hinten im Garten mein großer Gemüsegarten angelegt. Nein, natürlich nicht von einem Gärtner. Wobei, geht mein Mann als Gärtner durch?! Dann ja. Zumindest war meine bessere Hälfte für die groberen Arbeiten zuständig, wie die Beete selbst anzulegen, diese einzugrenzen und die Wege aufzuschütten. Für die Beetbepflanzung und die folgende Pflege war dann natürlich ich selbst verantwortlich.

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Da ich plötzlich so viel Platz zum Gemüse und Obst Anpflanzen hatte, wurden von da an natürlich nicht nur Tomaten gezogen, sondern ich kaufte mich jedes Frühjahr einmal durch die komplette Samen- und Gemüsepflanzenabteilung im Gartencenter. Und ich hab wahrscheinlich auch schon so ziemlich alles angebaut, was bei uns anzubauen möglich ist.

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Es gibt mittlerweile also weit mehr als nur Tomätchen (wie anhand der Fotos eventuell schon festgestellt wurde…). Aber um auf diese nochmal zurückzukommen, dieses Jahr sitzen die Tomaten übrigens zum ersten Mal nicht in der Erde, sondern in Töpfen. Und ich bin total überrascht wie gut sie das vertragen! Ich hatte selten so eine tolle Ernte wie momentan. Keine Tomate hat Macken, alle sind toll gewachsen und schmecken super. Der Ertrag ist mega und ich bin total happy 🙂

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Auf den Fotos seht Ihr mal eine kleine Auswahl von meinen Pflanzen. Je nach Jahreszeit variiert das im Beet natürlich, vor allem weil manche Sorten total schnell wachsen und daher auch schnell abgeerntet sind (z. B. der ein oder andere Salat oder Radieschen). Sobald was „altes“ weg ist, pflanze oder säe ich auch schon wieder was neues. Auf den Bildern seht Ihr z. B. Rhabarber, Zucchinipflanzen, blühenden Waldmeister, Kohlrabi, Pepperoni, junger Spinat, Rucola, essbare Blümchen und und und.

Ein Blick in meinen Gemüsegarten - Teil I

Die Fotos entstanden übrigens schon vor ein paar Wochen. Wie man sieht waren die Tomaten noch ganz klein und die Feigenbäume (sieht man im Hintergrund vom Beet) waren noch nicht ausgeschlagen. Alles war recht frisch gewachsen. Wie der Garten nun vor ca. zwei Wochen aussah, das erfahrt Ihr dann im zweiten Teil. Dieser folgt nächste Woche!

Ein Blick in meinen Gemüsegarten - Teil I

☆ Mara

4 Kommentare zu Ein Blick in meinen Gemüsegarten – Teil I

  1. Claudia
    16. Juli 2017 at 12:37 (1 Woche ago)

    Das ist ja ein absoluter TRAUM! Werde ich jemals ein Haus besitzen (Wahrscheinlichkeit gleich Null, haha), würde ich das genauso machen! Bei meinen Eltern gab es das auch, frischer Kopfsalat und Tomaten, Erdbeeren…das schmeckte soooo gut! Tomaten in Töpfen machen mich allerdings hellhörig. Das ginge ja dann auch hier auf meinem Stadt-Balkon. Könnte man damit dieses Jahr noch anfangen, weißt du das? Scheinst ja ein echter Anbau-Profi zu sein 🙂 LG, Claudia

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    • Life Is Full Of Goodies
      17. Juli 2017 at 8:49 (1 Woche ago)

      Hallo liebe Claudia,
      jetzt ist es etwas spät, um mit Tomaten anzufangen. Aussäen sowieso und auch für bereits vorgezogene Pflanzen ist Juli schon echt spät. Man bekommt mittlerweile auch so gut wie keine Tomatenpflanzen mehr im Gartencenter, zumindest bei uns nicht. Lieber nächstes Frühjahr rechtzeitig damit beginnen.
      Unseren Tomaten gefällt es im Topf übrigens total gut, insofern kann ich das echt empfehlen!
      Liebe Grüße
      Mara

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  2. Andrea
    18. Juli 2017 at 11:41 (7 Tagen ago)

    Boah, wie ORDENTLICH!! Und was für tolle ERDE!!! Gar kein Vergleich mit meinem Garten, hihi. Ich kann so gut nachvollziehen, wie stolz einen die Ernte eigener Dinge macht. Ist gesund, bio, öko und macht Spass – was will man mehr…tolle Fotos (wie alle anderen auch, natürlich).

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