Weißer Knusper-Crunch

Weißer Knusper-CrunchBraucht jemand noch ein superfix zu machendes Geschenk aus der Küche, das er an Heiligabend verteilen kann?! Dann hab ich da was!

Ich selbst LIEBE Geschenke aus der Küche! Es gibt doch nichts tolleres, als jemandem seine Zeit zu schenken. Zeit ist so ein kostbares Gut und indem man sich diese nimmt, um etwas köstliches selbst herzustellen, verschenkt man diese damit auch andere. Wenn das Geschenk aus der Küche dann auch noch total lecker schmeckt, hat man alles richtig gemacht! Und kann anderen tatsächlich eine große Freude machen.

Wer allerdings aus diversen Gründen wie Job, Haushalt, Kindern oder sonstigen Aufgaben und Verpflichtungen, die das Leben so mit sich bringt, nicht alle Zeit der Welt hat, sich nicht tagelang mit dem Kreieren von Geschenken verweilen kann, aber trotz allem was selbst gemachtes Kulinarisches verschenken möchte, der kann im Handumdrehen diesen weißen Knusper-Crunch herstellen. Das Ganze funktioniert natürlich auch in der Vollmilch- oder Zartbittervariante. Je nach Geschmack!

Auf die Idee für diese winterliche Köstlichkeit kam ich – Achtung, jetzt´s wird´s skurril – auf den Seychellen (!!!), als wir vor kurzem unseren Urlaub dort verbrachten. Eigentlich sollte man dort eher Süßigkeiten wie Kokos-Panna-Cotta oder einen exotischen Fruchtsalat auf dem Dessert-Buffet erwarten… es gab jedoch eben genau DIESEN weißen Knusper-Mandel-Crunch zum Futtern. Der war so dermaßen lecker, dass er raztfatz vom Büffet stibitzt war, so dass auf Nachfrage von meiner besseren Hälfte extra schnell nochmal neuer Crunch gemacht wurde. Jaja, der Gast war in der Tat dort König…

So, und damit das “Seychellen-Feeling” ***RÄUSPER*** auch hier einkehren konnte, habe ich vor einigen Tagen den Crunch einfach selbst gemacht. Ebenfalls ganz schnell. Und ebenso war er erstaunlicherweise ratzfatz vom “Büffet” stibitzt…

Das Rezept für den weißen Knusper-Crunch:

300 g weiße Kuvertüre (oder Vollmilch oder Zartbitter) – bitte eine gut schmeckende verwenden, da ansonsten der Knusper-Crunch nachher natürlich auch nicht schmecken kann…
50 g Cornflakes
50 g Haferpops (oder andere Cerealien nach Geschmack)
Zimtpulver nach Bedarf
gemahlene Vanille nach Bedarf

Die weiße Kuvertüre ganz klein hacken und im Wasserbad oder in der Mikrowelle bei niedriger Wattzahl langsam schmelzen. Dann die Cerealien dazugeben, Zimt- und / oder Vanillepulver ebenfalls. Alles gut umrühren bis sich die Kuvertüre gleichmäßig über den Cerealien verteilt hat. Mit einem Löffel kleine Häufchen von der Masse abstechen, auf ein Backpapier setzen und fest werden lassen. Wer mag kann den Knusper-Crunch dann noch mit Zimtpulver oder gemahlener Vanille bestreuen.

Fertig :-)

Weißer Knusper-Crunch

☆ Mara

Life is full of crunchy goodies!!!

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{M}EIN 1. BUCH!!!!! ☆ Mara´s Sweet Goodies ☆

Mara´s Sweet GoodiesEndlich!!!! Endlich, endlich, endlich darf ich es verraten!! Mein 1. Buch erscheint! ☆ Mara´s Sweet Goodies ☆ Ich bin soooo stolz und froh, dass ich all die Arbeit der letzten Monate nun bald in Buchform in der Hand halten darf!!! Das Cover des Buchs wird sich wohl noch verändern, lasst Euch überraschen! Aber zum Inhalt kann ich Euch verraten, dass Euch 84 nigelnagelneue süße Rezepte in 5 verschiedenen Kategorien erwarten! Vom Frühstück über Teilchen und Kuchen bishin zu Eis… Es wird lecker!!

Von all den Geschehnissen in meinem letzten Jahr habe ich Euch ja bereits ein wenig erzählt. Ich durfte vieles tun und erleben, aber das Highlight ist mit Sicherheit die Umsetzung dieses Rezeptbuchs! Wer hat´s geschrieben?! Ich ganz allein! Wer hat fotografiert?! Ebenfalls ich natürlich!! Außer die Fotos von mir selbst, die hab ich logischerweise nicht selbst gemacht. Aber alles andere ist von mir. Mit allem drum und dran. Ich habe Rezepte kreiert, gebacken, fotografiert, geschrieben und und und.

Wie kam´s denn überhaupt dazu?

Nach der Ausstrahlung des Perfekten Dinners auf Vox Ende Februar kam der Hoffmann / Bleicher Verlag auf mich zu und fragte an, ob ich nicht Lust hätte, ein Back- oder Kochbuch zu schreiben. Ja klar! Hatte ich! Zu Beginn meiner Bloggerlaufbahn habe ich oft gedacht, irgendwann soll es mal ein Buch von mir geben, mit ganz tollen Rezepten drin. Irgendwann… Dass das “irgendwann” so schnell kommt, daran hatte ich zuvor nicht geglaubt.

Zunächst dachte ich allerdings, ich könnte das Buch zwischen meinem Rechtsanwaltsdasein, dem Blog und meinem Zuhause aus Zeitgründen nicht umsetzen. Da der Verlag aber super flexibel war und mir alle Zeit der Welt einräumte, ich zudem völlig freie Hand bei der Entscheidung hatte, was in das Buch kommen sollte, konnte ich nicht “Nein” sagen. Der Autorenvertrag war unterschrieben.

Da ich nach einigen Tagen des Backens so dermaßen motiviert war und garnicht abwarten konnte, das Buch umzusetzen und fertigzustellen, ging dann doch alles recht schnell. Nach dem Büro stand ich abends in der Küche, habe den Rührlöffel geschwungen, Rezepte probiert und abgetippt, fotografiert, Bilder gesichtet und mir überlegt wie “mein” Buch denn so werden soll. Es hat soooo viel Spaß gemacht, aber hey, klar, es war auch superviel Arbeit! An den Wochenden war ebenfalls backen, tippen, fotografieren angesagt. Für viel anderes blieb keine Zeit. Am 30.09.2014 hatte ich dann meinen Abgabetermin. Ufff. Ein hartes Stück Arbeit, nachdem ich dann erstmal in meinen wohl verdienten Urlaub geflogen bin :-)

Und jetzt bin ich stolz, dass ich es Euch endlich verraten darf!! Das Buch wird nun im Frühjahr (März 2015) erscheinen und vorab schon ganz bald auch schon in den Buchhandlungen und bei Amazon bestellbar sein. Ich halte Euch auf dem Laufenden darüber!

Das ein oder andere Rezept aus meinem Buch werde ich Euch zudem sicherlich auch hier präsentieren! Ihr dürft also gespannt sein!

Ich hoffe gaaaanz doll, dass Euch ☆ Mara´s Sweet Goodies ☆ gefallen wird und Ihr ebenso viel Spaß daran haben werdet wie ich!

☆ Mara

Tomaten Tarte Tatin mit Mozzarella und Avocadoeis und 2 Gewinner!

Tomaten Tarte Tatin mit AvocadoeisMOOOOMENT! Bevor jetzt jemand gleich weiterklickt, weil er denkt “Tomaten Tarte Tatin?! Avocadoeis?! Die spinnt doch die Alte!” soll ihm gesagt sein, dass die Alte NICHT spinnt! Zumindest nicht, wenn es um diese kulinarische Kreation hier geht ;-) Die passt nämlich ganz hervorragend zusammen und schmeckt sensationell lecker! Glaubt Ihr nicht?! Dann könnt Ihr´s selbst ausprobieren oder habt einfach Pech gehabt. Eure Entscheidung.

Jetzt kommen wir aber zuallererst zu den beiden Gewinnern des Weihnachts-Giveaways! Ich freue mich riesig, dass so viele von Euch teilgenommen haben! Danke dafür! :-)

Es war wirklich toll, unterhaltsam und lustig, jeden Eurer Kommentare zu lesen! Es hat mir super viel Spaß gemacht! Ich hoffe Euch auch!

Ausgelost wurde wie immer garantiert 100 % fair mit random.org! Zwei Ziehungen, zwei Gewinner.

Den Wayfair-Gutschein in Höhe von 100,00 € hat gewonnen:

Simone Siemon mit ihrem Kommentar vom 5.12.2014, 11:13 Uhr

Und das Buch “Dezember” hat gewonnen:

Julia von Kochlie.be mit ihrem Kommentar vom 5.12.2014, 09:01 Uhr

Herzlichen Glückwunsch! Bitte meldet Euch innerhalb der nächsten 5 Tage bei mir (lifeisfullofgoodies@web.de) und teilt mir Eure Adressen mit, damit die Gewinne an Euch verschickt werden können!

An alle anderen: Bitte nicht traurig sein, die nächste Verlosung folgt ganz bestimmt…

So, aber nun zu meiner Tarte Tatin. Auf diese Kombination bin ich vor einigen Monaten mal in der Schweiz gestoßen. Ich war mit meinen Eltern in einem wunderbaren Lokal mit gehobener Küche essen und es gab eben eine solche Tomaten Tarte Tatin. Mit Mozzarella. Und einer Kugel Avocadoeis. Das Ganze sah so unglaublich toll aus, dass ich bereits beim Anblick dieser Vorspeise schon garnicht mehr aus dem Schwärmen herauskam! Und dann der Geschmack!!!! Eine Sensation!

Tomaten Tarte Tatin mit Mozzarella und Avocadoeis

Wer also noch nach etwas besonderem für Weihnachten oder andere Gelegenheiten sucht, dem kann ich diese wunderbare Kombi tatsächlich sehr ans Herz legen. Etwas gewagt, zugegeben, aber verdammt toll!

Die Tarte Tatin wird in kleinen runden Formen im Ofen gemacht. Ich habe dafür meine Tartelettes Förmchen aus Silikon benutzt. Man kann aber auch andere kleine backfeste Auflaufformen benutzen.

Für das Avocadoeis:

200 g Avocadofruchtfleisch (ca. 2 Avocados)
60 ml Zitronensaft
200 ml naturtrüber Apfelsaft
1 Prise Salz
100 g griechischer Joghurt
25 g Zucker
25 g brauner Zucker
frischer Pfeffer
1 Handvoll (ca. 10 g) frische Basilikumblätter
1 Handvoll (ca. 10 g) frische Zitronenmelisseblätter (ersatzweise etwas mehr Basilikum und etwas abgeriebene Schale einer Zitrone)
ein kleiner Schuss Vollmilch
250 ml Sahne

Für 6 kleine Tomaten Tarte Tatins:

1 Rolle Blätterteig
ca. 18-20 kleine aromatische Kirschtomaten (pro Tarte ca. 3)
1 Esslöffel Butter
2 Esslöffel brauner Zucker zum Anschwenken der Tomaten
1-2 Esslöffel brauner Zucker zum Ausstreuen der Backförmchen
1 Prise Salz
etwas frisch gemahlener Pfeffer

Zudem:

2 Mozzarella
etwas Honig
einige Pinienkerne zum Darüberstreuen
1 große feste Tomate für die Deko
Basilikumblätter für die Deko
etwas Pesto zum Anrichten

Tomaten Tarte Tatin mit Mozzarella und Avocadoeis

Für das Eis die Avocado mit dem Zitronensaft, dem Apfelsaft und dem Salz pürieren. Joghurt, Zucker, brauner Zucker und Pfeffer unterrühren. Die Basilikum- und die Zitronenmelisseblätter mit dem Schuss Vollmilch klein häckseln (oder kurz pürieren) und hinzurühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben. Die Masse in eine Eismaschine geben und durchfrieren lassen.

Den Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Für die Tomaten Tarte Tatin die Tomaten waschen und in Scheiben oder Achtel schneiden. Die Butter in einer Pfanne zerlassen, den braunen Zucker einstreuen und die Tomaten darin kurz anschwenken. Aber wirklich nur kurz, sie sollten nicht ihre Form verlieren! Die kleinen Backförmchen ebenfalls mit ein klein wenig braunem Zucker ausstreuen. Anschließend die Tomaten gleichmäßig in den Förmchen auslegen.

Aus dem Blätterteig sechs Kreise ausstechen oder schneiden (in der Größe der Backformen) und den Teig in die Formen auf die Tomaten legen. Die Ränder etwas andrücken.

Die Tartes nun ca. 20-25 Minuten backen. Die Backzeit variiert ein wenig, der Blätterteig sollte nicht zu dunkel werden, aber dennoch eine schöne goldgelbe Farbe angenommen haben. Nach 15 – 20 Minuten deshalb einfach mal kontrollieren.

Während dem Backen die Pinienkerne kurz in einer Pfanne anrösten.

Wenn die Tartes fertig gebacken sind aus dem Ofen nehmen und 2 – 3 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Mozzarella in kleine Stücke schneiden und das Eis schon aus der Gefriertruhe nehmen, da es etwas antauen muss, bevor man es portionieren kann. Die Tartes nun stürzen und auf einem Teller auf etwas Pesto anrichten. Den klein geschnittenen Mozzarella darauf verteilen. Etwas Honig darüber treufeln und die gerösteten Pinienkerne darauf verteilen. Zudem noch mit etwas Salz sowie frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.

Nun jeweils eine Kugel Avocadoeis auf die Tartes geben, eine Tomatenscheibe sowie Basilikumblätter als Deko anbringen, und servieren.

Voilà!

Tomaten Tarte Tatin mit Avocadoeis

☆ Mara

Life is full of tomato goodies!!!

Ideen für Weihnachten oder Silvester gesucht?! Dann schaut doch mal hier rein:

Getrüffeltes Krabbenragout im Blätterteigsäckchen auf Zitronenrisotto

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Garnelenbulette auf asiatischem Blini und Avocadotartar mit Wasabi-Mousse

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Bloody Mary Espuma mit Fetazigarre und Wodkashot

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Hildabrötchen

HildabrötchenBevor ich Euch nächste Woche eine fantastische Vorspeisen-Idee für Euer Weihnachtsmenü vorstelle, gibt´s heute nochmal Plätzchen…

Meine absoluten Lieblinge in der Weihnachtsbäckerei sind Hildabrötchen! Aber nur, wenn sie mit roter Marmelade gemacht sind!! Die schmeckt mir nämlich am besten! Das ist wie bei Gummibärchen, da sortiere ich auch grundsätzlich zuerst die roten heraus, die ich mit Genuss “inhaliere”, dann kommen die grünen dran und die restlichen verschenke ich ganz “selbstlos” ;-)

Schon meine Oma hat zu Weihnachten immer rote Hildabrötchen gemacht. Die waren nicht nur optisch immer PERFEKT, sondern auch geschmacklich! Ich erinnere mich gut daran, wie es an Weihnachten immer nochmal einen riesengroßen wunderschönen Teller voll mit ihren Plätzchenvariationen gab, schön verpackt in Klarsichtfolie mit Schleife. Ich stürzte mich grundsätzlich zuerst auf die rot gefüllten buttrigen Plätzchen. Ein Traum!

Mittlerweile führt meine Mom die Backtradition fort und macht jedes Jahr auf´s Neue Unmengen von Weihnachtsplätzchen. Allen voran die Hildabrötchen. Die heißen bei uns so. Naja, eigentlich nennen wir sie “Hildabrödlen”, um´s genau zu nehmen. Wie heißen die denn bei Euch so? Bubenspitzlen?! Hildaplätzchen?!

Hildabrötchen

Hier das Hörner´sche Hildabrötchen-Rezept:

375 g Butter
190 g Zucker
5 Eigelb
500 g Mehl

Zudem:

ein Glas Johannisbeergelee (von welchem Ihr natürlich nicht den ganzen Inhalt benötigt)
Puderzucker zum Bestreuen oder einen Zuckerguss (aus ca. 150 g Puderzucker und 1-2 Esslöffel Milch)

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Die Butter schaumig rühren. Zucker und Eigelb hinzugeben und verrühren. Das Mehl einsieben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig ca. 1 Stunde kaltstellen und anschließend auf einer bemehlten Fläche ca. 0,5 cm dick ausrollen. Lauter kleine Hildakreise ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Aus der Hälfte der Kreise innendrin nun nochmals kleine Kreise ausstechen, damit Ringe entstehen.

Die Plätzchen ca. 8-10 Minuten backen und sodann gut auskühlen lassen.

Das Johannisbeergelee ganz kurz und nur leicht erwärmen (nicht zu sehr, sonst wird es zu flüssig) und etwas davon jeweils auf einen Kreis geben. Dann je einen Ring darauf setzen. Zum Schluss mit Puderzucker bestreuen oder mit dem Zuckerguss bepinseln. Wer total vogelwild sein möchte, der macht einfach beides :-) Aber bitte zuerst den Guss und danach den Puderzucker ;-)

In einer Plätzchendose kühl lagern. Oder sich darauf stürzen und schnell essen!!!

Hildabrötchen

☆ Mara

Life is full of cookie goodies!!!

Ideen für die Weihnachtsbäckerei gesucht?! Ich hab welche für Euch:

Vanillekipferl

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Weihnachtlicher Nusskranz {Do it TWICE!! The Baking Challenge}

Weihnachtlicher Nusskranz

Aprikosenschnecken-Plätzchen

Aprikosenschnecken-Plätzchen

 

Nougatrauten

NougatrautenHello, my name is Nougat-Diamond!! And I AM DELICIOUS!!!

Bekanntlich ist momentan ja Adventszeit und in dieser Phase im Jahr werden Plätzchen gefuttert! Die müssen zuvor allerdings gebacken werden. Gut, man kann sie auch kaufen. Aber mal ganz ehrlich. Hier geht doch echt nichts über´s Selbermachen! An einem Sonntagmittag in der Küche stehen, wenn´s draußen kalt und ungemütlich ist, ein paar Kerzen angezündet, ein warmer Tee auf dem Tisch, Weihnachtsmusik an und den Ofen angeschmissen. Da kann man aus dem Teigwerkeln auch wirklich eine Session mit therapeutisch-heilender Wirkung machen. Es entspannt, beruhigt und pustet dabei das Gehirn mal wieder frei.

Da ich ja aber bekanntlich gerade vor kurzem ein Weilchen unter Palmen am weißen Sandstrand lag, mit einem Cocktail in der Hand auf´s türkisblaue Meer starrte und damit Entspannung auf höchstem Niveau verzeichnen durfte, hatte ich noch nicht allzu dollen Bedarf nach diesem Backyoga. Ich war ja schon sooo entspannt!!! Aus diesem Grund habe ich das Weihnachtsbacken dieses Jahr ganz selbstlos fast ausschließlich meiner Mom überlassen, damit sie in den Genuss dieser inneren Ruhe kommen kann, die man beim Teigkneten und Plätzchenausstechen erreichen kann. Um sie mit dem Unterfangen “Weihnachtsbäckerei” jedoch nicht gänzlich allein zu lassen, habe ich mich bereit erklärt, zumindest beim Verzehr der Ergebnisse wieder voller Elan teilzunehmen und mich in höchstem Maße daran zu beteiligen. Diese Energiezufuhr soll bekanntlich ja ebenfalls äußerste Befriedigung mit sich bringen können…

Nougatrauten

Hier kommt für Euch Mom´s Rezept für ihre Nougat-Diamonds, zuhause eigentlich Nougat-Rauten genannt:

Für den Teig:

225 g Margarine
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eigelb
2 Messerspitzen Zimt
400 g Mehl
40 g Kakaopulver
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
200 g gemahlene Haselnüsse

Für die Füllung:

100 g Nougatmasse

Für den Überzug:

100 – 200 g Zartbitter Kuvertüre

Den Backofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen.

Die Margarine schaumig rühren. Den Puderzucker einsieben und den Vanillezucker hinzugeben. Die Eigelbe nacheinander unterziehen und sodann Zimt, gesiebtes Mehl, Kakaopulver und Backpulver unterrühren. Zum Schluss die Haselnüsse dazugeben und alles zu einem gleichmäßigen Teig vermengen. Der Teig ist sehr weich, das gehört so. Man könnte nun theoretisch auch Spritzgebäck daraus machen. Den weichen Teig ca. 1 Stunde kaltstellen. Anschließend auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen und Rauten ausstechen oder ausschneiden. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und ca. 11 – 13 Minuten backen. Danach gut auskühlen lassen.

Den Nougat kleinschneiden und in einem Topf im Wasserbad schmelzen. Auf je eine Raute streichen und eine zweite Raute daraufsetzen. Trocknen lassen.

Die Zartbitter Kuvertüre klein hacken und im Wasserbad schmelzen. Die Rauten halb oder – für alle, die mehr Schoki wollen – ganz in die Kuvertüre tauchen. Auf ein Abtropfgitter legen und trocknen lassen.

Nougatrauten

☆ Mara

Life is full of diamond goodies!!!

Es weihnachtet sehr:

Aprikosenschnecken-Plätzchen

Aprikosenschnecken-Plätzchen

Weihnachtlicher Nusskranz {Do it TWICE!! The Baking Challenge}

Weihnachtlicher Nusskranz

Vanillekipferl

Vanillekipferl