Immer wieder werde ich von Euch gefragt, wie ich bei all den süßen Sünden, die bei uns zuhause am laufenden Band produziert werden, schlank bleibe und meine Figur halte. Ebenso häufig kommt die Frage, ob ich von meinen ganzen Kuchen und Teilchen überhaupt selbst was esse. Bei letzterem muss ich immer schmunzeln, denn: Logo esse ich das auch selbst! Wo kämen wir denn da hin, wenn ich das nur angucken würde!?! Aber es stimmt schon, trotz all der Leckereien schaffe ich es, einigermaßen meine Form zu halten 😉

Vorneweg kann ich Euch gleich beruhigen, bei mir sind das (leider) nicht „die guten Gene“ oder schlichtweg ein glücklicher Umstand ist, dass ich nicht auseinander gehe wie ein Hefekloß. Es ist mein Lebensstil, der dafür verantwortlich ist. Ich sah nämlich auch schon mal anders aus… Als kleines „Dickerle“ naschte ich mich in meiner Kindheit durch die wunderbare Welt der süßen Sünden. Ich aß für mein Leben gern! Aber als die Pubertät anfing, begann ich damit, mich mit meinem Aussehen und mit meiner Fitness zu beschäftigen. Ich ernährte mich gesünder, ging ins Fitnessstudio und plötzlich schmolzen die Kilos unaufhörlich. In dieser Zeit konnte ich meinen eigenen Weg finden, dauerhaft fit und schlank zu bleiben, ohne mit grundsätzlichem Verzicht leben zu müssen.

Der Schlüssel zum Glück liegt bei mir schlichtweg in der Balance, in der Balance meiner Ernährung sowie in der Balance in meinem restlichen Lifestyle. „Von allem ein bisschen“ hat mein Vater früher schon immer gesagt. Deshalb bin ich auch kein Fan von einseitigen oder strikten Ernährungsweisen, bei denen bestimmte Lebensmittel gänzlich tabu sind. Ich bin kein Vegetarier oder gar Veganer, ich verzichte nicht auf Gluten oder Laktose. Ich esse Fett und Kohlehydrate, gerne auch gemeinsam. Man könnte mich sozusagen als „Allesfresser“ einstufen. Der springende Punkt ist: Ich esse bewusst und alles in Maßen. Nicht immer, aber meistens. Und wenn´s dann zufällig eben doch mal etwas mehr als nur „ein bisschen“ von etwas war, dann gibt es beim nächsten Mal halt einfach ein bisschen weniger.

Neben der Ernährung (zu der übrigens auch die Aufnahme von reichlich guter Flüssigkeit, am besten stilles Wasser, gehört! Auch wenn es ´ne olle Kamelle ist, das ist echt wichtig!), sollte natürlich auch ausreichend Bewegung Platz im Alltag finden, egal ob hartes Krafttraining, zehrendes Ausdauertraining oder ganz gemütliches Wandern oder Radfahren. Hauptsache der Mensch hält seinen Körper in Bewegung und damit auch automatisch besser in Form.

Sich gesund ernähren bedeutet für mich, frische Produkte beim Kochen oder Backen zu verwenden. Möglichst unverarbeitete und saisonale Produkte zu bevorzugen, nährstoffreiches zu mir zu nehmen. Dabei geht es mir übrigens nicht nur um die Kalorien, denn viele gesunde Sachen (wie zum Beispiel Nüsse, Avocado, Lachs, etc.) haben davon reichlich. Aber sie beinhalten nebenbei eben auch gute und für den Körper wichtige Nährstoffe, Fettsäuren und Vitamine. Deshalb sind sie wichtig und spielen auch eine große Rolle. Für meine Rezepte reduziere oder verzichte ich völlig auf ungesunde Fette, koche oder backe mit gutem Gemüse und Obst, ich ersetze Weizenmehl gerne mal durch Dinkel-, Vollkorn- oder Mandelmehl oder ich verwende nur geringe Mengen oder überhaupt keinen weißen raffinierten Zucker, sondern nutze die Süßkraft von Agavendicksaft, Reissirup oder Vollrohrzucker. Gerne werden auch sogenannte Superfoods eingesetzt. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wie Ihr seht, ist damit auch Süßes keineswegs tabu (ohne könnte ich nämlich gar nicht, zumindest nicht mit anhaltender guter Laune), man nimmt es einfach nur ein klein wenig bewusster zu sich. Es kommt also schlichtweg auf die Zutaten an.

„Von nix kommt nix“, ebenfalls ein wahrer Spruch, den ich mir bereits als Jugendlicher verinnerlichen musste. Man muss sich nicht kasteien, um schlank und fit zu sein, aber man sollte sich doch im Großen und Ganzen dahingehend disziplinieren, dass man tatsächlich vor allem Dinge tut und isst, die gut für seinen Körper sind. Dann klappt das auch mit dem Stückchen Torte zwischendurch 😉 Denn was wäre das Leben ohne Genuss…

Aufgrund dessen präsentiere ich Euch regelmäßig meine FIT FOOD Rezept für alle, die ganz bewusst essen oder naschen wollen oder sich einfach einen Ausgleich schaffen möchten. Für Sportler, „Diätmacher“ oder einfach nur „Besseresser“.

Get or stay fit with FIT FOOD!

Meine FIT FOOD Rezepte findet Ihr HIER oder oben im Menü.

☆ Mara

 

6 Kommentare zu FIT FOOD

  1. jenny
    13. April 2014 at 11:55 (3 Jahren ago)

    Hallo Mara,
    dein Blog ist echt super. Die low carb Quarkbrötchen sind super lecker. Würde mich freuen, wenn du deine fit food Kategorie noch weiter ausbaust.
    Liebe Grüße

    Antworten
    • Life Is Full Of Goodies
      14. April 2014 at 10:40 (3 Jahren ago)

      Hallo liebe Jenny,
      das freut mich, dass die Brötchen schmecken! Die FIT FOOD Kategorie will ich tatsächlich künftig ausbauen, so dass ich Euch mehr gesunde Rezepte präsentieren kann…
      Grüße!!!

      Antworten
  2. Stephie
    26. Juli 2016 at 14:45 (1 Jahr ago)

    Hallo Mara,
    ohhhh- die FIT FOOD Kategorie werde ich mir mal genauer ansehen ! Verwende seit einem Jahr keinen Industriezucker mehr und Weissmehl habe ich durch Dinkelmehl und Co. ersetzt. Auf Dein Backbuch bin ich von daher auch seehr gespannt 🙂
    Lieben Gruß,
    Stephie

    Antworten
    • Life Is Full Of Goodies
      30. Juli 2016 at 22:04 (1 Jahr ago)

      Oh, dann wird dir das Backbuch sicherlich zusagen! Ich hoffe es gefällt dir 🙂
      Liebe Grüße
      Mara

      Antworten

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