NougatrautenHello, my name is Nougat-Diamond!! And I AM DELICIOUS!!!

Bekanntlich ist momentan ja Adventszeit und in dieser Phase im Jahr werden Plätzchen gefuttert! Die müssen zuvor allerdings gebacken werden. Gut, man kann sie auch kaufen. Aber mal ganz ehrlich. Hier geht doch echt nichts über´s Selbermachen! An einem Sonntagmittag in der Küche stehen, wenn´s draußen kalt und ungemütlich ist, ein paar Kerzen angezündet, ein warmer Tee auf dem Tisch, Weihnachtsmusik an und den Ofen angeschmissen. Da kann man aus dem Teigwerkeln auch wirklich eine Session mit therapeutisch-heilender Wirkung machen. Es entspannt, beruhigt und pustet dabei das Gehirn mal wieder frei.

Da ich ja aber bekanntlich gerade vor kurzem ein Weilchen unter Palmen am weißen Sandstrand lag, mit einem Cocktail in der Hand auf´s türkisblaue Meer starrte und damit Entspannung auf höchstem Niveau verzeichnen durfte, hatte ich noch nicht allzu dollen Bedarf nach diesem Backyoga. Ich war ja schon sooo entspannt!!! Aus diesem Grund habe ich das Weihnachtsbacken dieses Jahr ganz selbstlos fast ausschließlich meiner Mom überlassen, damit sie in den Genuss dieser inneren Ruhe kommen kann, die man beim Teigkneten und Plätzchenausstechen erreichen kann. Um sie mit dem Unterfangen „Weihnachtsbäckerei“ jedoch nicht gänzlich allein zu lassen, habe ich mich bereit erklärt, zumindest beim Verzehr der Ergebnisse wieder voller Elan teilzunehmen und mich in höchstem Maße daran zu beteiligen. Diese Energiezufuhr soll bekanntlich ja ebenfalls äußerste Befriedigung mit sich bringen können…

Nougatrauten

Hier kommt für Euch Mom´s Rezept für ihre Nougat-Diamonds, zuhause eigentlich Nougat-Rauten genannt:

Für den Teig:

225 g Margarine
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eigelb
2 Messerspitzen Zimt
400 g Mehl
40 g Kakaopulver
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
200 g gemahlene Haselnüsse

Für die Füllung:

100 g Nougatmasse

Für den Überzug:

100 – 200 g Zartbitter Kuvertüre

Den Backofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen.

Die Margarine schaumig rühren. Den Puderzucker einsieben und den Vanillezucker hinzugeben. Die Eigelbe nacheinander unterziehen und sodann Zimt, gesiebtes Mehl, Kakaopulver und Backpulver unterrühren. Zum Schluss die Haselnüsse dazugeben und alles zu einem gleichmäßigen Teig vermengen. Der Teig ist sehr weich, das gehört so. Man könnte nun theoretisch auch Spritzgebäck daraus machen. Den weichen Teig ca. 1 Stunde kaltstellen. Anschließend auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen und Rauten ausstechen oder ausschneiden. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und ca. 11 – 13 Minuten backen. Danach gut auskühlen lassen.

Den Nougat kleinschneiden und in einem Topf im Wasserbad schmelzen. Auf je eine Raute streichen und eine zweite Raute daraufsetzen. Trocknen lassen.

Die Zartbitter Kuvertüre klein hacken und im Wasserbad schmelzen. Die Rauten halb oder – für alle, die mehr Schoki wollen – ganz in die Kuvertüre tauchen. Auf ein Abtropfgitter legen und trocknen lassen.

Nougatrauten

☆ Mara

Life is full of diamond goodies!!!

Es weihnachtet sehr:

Aprikosenschnecken-Plätzchen

Aprikosenschnecken-Plätzchen

Weihnachtlicher Nusskranz {Do it TWICE!! The Baking Challenge}

Weihnachtlicher Nusskranz

Vanillekipferl

Vanillekipferl

0 Kommentare zu Nougatrauten

  1. Schokohimmel
    11. Dezember 2014 at 8:16 (3 Jahren ago)

    Du beschreibt die Effekte des Backens ziemlich gut 😀 . Und solche Nougat-Rauten würde ich auch in meine Keksdose lassen… die sehen echt köstlich aus!

    Antworten
  2. Sabine Korpan
    12. Dezember 2014 at 7:13 (3 Jahren ago)

    Liebe Mara,
    Was für hübsche Bilder von den süßen Köstlichkeiten…
    Mensch sieht das verführerisch aus 🙂
    Danke für das feine Rezept!!!
    Einen schönen 3.Advent,
    Sabine

    Antworten
  3. Maria
    13. Dezember 2014 at 23:41 (3 Jahren ago)

    Hallo Mara,

    ich hab das tolle Rezept gestern / heute nachgebacken. Nur das mit den Rauten wollte nicht ganz so gut funktionieren. Habe einfach stattdessen kleine Kugeln in der Handfläche gedreht und diese auf dem Blech dann „plattgemacht“. Hab somit runde Plätzchen, was dem Geschmack keinen Abbruch tut. Nur Nougat ist unglaublich viel übrig geblieben. Ich glaub, ich muss nochmal backen. 😉

    Herzliche Grüße,
    Maria

    Antworten
  4. Dagmar
    14. Dezember 2014 at 18:56 (3 Jahren ago)

    Diese Nougatrauten sehen so lecker aus, habe noch Nougat im Schrank…..sollte ich vielleicht mal ausprobieren….Dienstag ist großer Backtag angesagt…backe mit einer Kollegin jede Menge Kekse und Co.
    Tolles Rezept
    lieben Gruß
    Dagmar

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Kommentar *