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Buttermilch Panna Cotta Tarte mit Mango, hellem Vollkornmehl und wenig Zucker

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Buttermilch Panna Cotta Tarte mit MangoDer Sommer naht und die warmen Tage, an denen man frei hat, die Sonne genießt, in den blauen Himmel hochschaut, ein kühles Getränk genießt und sich eine sommerliche Leckerei gönnt, sind nicht mehr fern. Ich freue mich schon wahnsinnig auf laue Abende, auf nach Sommer duftendes Gras, auf kurze Klamotten und auf Sommergefühle pur.

Wer diese Sommerstimmung nicht abwarten kann, dem kann ich bereits heute diese unglaublich leckere Buttermilch Panna Cotta Tarte mit Mango ans Herz legen. Die schmeckt fantastisch leicht, frisch und nach Sommer, die müsst Ihr einfach probieren! Die Tarte wurde zudem aus hellem Vollkornmehl gebacken und enthält wenig Zucker. Die Panna Cotta wurde mit Buttermilch gemacht und frische Früchte findet man auf diesem köstlichen Teil ebenfalls. Insofern ein perfekter Kuchen für die warmen Monate.

Buttermilch Panna Cotta Tarte mit MangoButtermilch Panna Cotta Tarte mit Mango

Vor kurzem habe ich tagelang mit dem neuen hellen Vollkornmehl von Aurora gebacken, ich hatte Euch bei meinen Zitronenschnecken bereits davon berichtet (den Beitrag samt Rezept dazu findet Ihr HIER). Ich gebe zu, hin und wieder brauche ich – leider – etwas Zeit, um mich an neue Dinge zu wagen. Oftmals schleiche ich wochenlang, manchmal sogar monatelang (!), um ein neues Produkt herum bis ich es endlich kaufe und ausprobiere.

Buttermilch Panna Cotta Tarte mit MangoButtermilch Panna Cotta Tarte mit Mango

Nur zu gut, dass es mir dieses Mal nicht so ging. Dieses Mal war ich schnell. Schneller als man gucken konnte, denn dieses Mal durfte ich dieses neue, helle Vollkornmehl direkt am Anfang gleich testen. Und wer mich kennt, der weiß: Wenn ich dann endlich mal was mache, dann mache ich es richtig. So eben auch dieses Mal. Ich probierte daher selbstverständlich nicht nur ein einziges Rezept aus, sondern natürlich gleich eine ganze Palette an Rezepten, denn ich vor allem neugierig darauf, wie sich dieses Mehl in diversen Teigen so machen würde. Zwei weitere tolle Rezepte, die bei dieser ausgiebigen Backsession rauskamen, zeige ich Euch demnächst ebenfalls noch.

Buttermilch Panna Cotta Tarte mit MangoButtermilch Panna Cotta Tarte mit Mango

Bislang hatte ich mit herkömmlichem Vollkornmehl nicht immer Erfolg mit meinem Gebäck, zumindest dann nicht, wenn ich ausschließlich Vollkornmehl verwendete. Es passierte, dass es mir ab und an einfach zu bitter erschien und geschmacklich daher nicht der Renner war. Insofern habe ich herkömmliches Mehl in meinen Rezepten so gut wie nie 1:1 ersetzt, sondern höchstens einen Teil davon. Mit dem neuen hellen Vollkornmehl von Aurora kann ich das allerdings problemlos tun. Hier habe ich in meinen Kreationen tatsächlich ausschließlich das helle Vollkornmehl verwendet und soll ich Euch was sagen, dieser Tarteboden hier war einer der besten, die ich je gebacken habe! Knusprig, dennoch nicht trocken und schön nussig im Geschmack. In Kombination mit der Buttermilch Panna Cotta und der Mango wahrlich ein Traum! Wer mehr über das Mehl erfahren möchte, der klickt einfach mal HIER zu Aurora rüber. Und falls Ihr Lust habt, könnt Ihr Eure eigenen Lieblingsrezepte mit dem hellem Vollkornmehl nachbacken und das Ergebnis auf Euren Social Media Kanälen mit den Hashtag #zeigunsdeinhellesvollkornmehl teilen. So, jetzt aber mal zum Rezept.

Buttermilch Panna Cotta Tarte mit MangoButtermilch Panna Cotta Tarte mit Mango

Das Rezept für die Buttermilch Panna Cotta Tarte mit Mango:

Buttermilch Panna Cotta Tarte mit Mango, wenig Zucker und Vollkornmehl
 
Zutaten
Für den Teig:
  • 250 g helles Vollkornmehl von Aurora (alternativ Weizenmehl Typ 405)
  • 150 g weiche Butter
  • 70 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 - 2 Esslöffel Wasser
Für die Buttermilch Panna Cotta:
  • 5 Blatt Gelatine
  • 200 ml Buttermilch
  • 200 ml Sahne
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
Für die Mangoschicht:
  • 2 Blatt Gelatine
  • 200 ml Mangopüree (oder alternativ Mango- und Passionsfruchtpüree gemischt)
Zudem:
  • Tarteform eckig oder rund (ich habe eine mit Hebeboden wie diese HIER verwendet)
Zur Deko:
  • Frische Mangostücke
  • Granatapfelkerne
  • Trauben in Scheiben geschnitten
  • Frische Minzblätter
  • Kleine essbare Blüten
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 160 C° Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.
  2. Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten und den Teig gleichmäßig in eine Tarteform drücken (diese kann rund oder eckig sein, je nach Belieben). Dabei schön den Rand hochziehen.
  3. Den Teigboden nun ca. 30 Minuten blindbacken. Die Backzeit kann ein paar Minuten variieren, der Teig sollte auf jeden Fall eine schöne leichte Bräunung bekommen haben. Anschließend gut auskühlen lassen.
  4. Für die Buttermilch Panna Cotta Schicht die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  5. Buttermilch, Sahne, Zucker und Vanillezucker unter Rühren aufkochen, dann vom Herd nehmen und ganz kurz warten. Nun die leicht ausgedrückte Gelatine nacheinander dazugeben und verrühren damit sich die Gelatine auflöst.
  6. Die Panna Cotta nun auf den Tarteboden gießen und die Tarte mehrere Stunden bzw. am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen, damit die Füllung fest werden kann. Ich stelle immer zuerst den Tarteboden in den Kühlschrank und gieße die Panna Cotta im Kühlschrank ein, damit ich beim Tragen nichts verschütte. Ist schlichtweg wesentlich einfacher, wenn man die Form nicht mehr umstellen muss.
  7. Sobald die Panna Cotta fest ist, kann die Mangoschicht hergestellt werden. Dafür einfach die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Das Mangopüree aufkochen und dann vom Herd nehmen. Gelatine einrühren und das Ganze auf der Panna Cotta gleichmäßig verteilen. Abkühlen und fest werden lassen.
  8. Vor dem Servieren die Tarte bei Bedarf noch mit frischen Früchten, Minzblättern und essbaren Blüten dekorieren.

 

Buttermilch Panna Cotta Tarte mit Mango

Eckige Tarteformen*:

Tarteform eckig

Tarteform eckig Tarteform eckig Tarteform eckig

☆ Mara

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Ein Ausflug an den Tegernsee

Und Frühstücksrezepte von der Molkerei Weihenstephan

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Ein Ausflug an den TegernseeVor ein paar Tagen war ich am Tegernsee. Dieser wunderbare See liegt rund 50 km südlich von München in den Bayerischen Alpen. Er zählt zu den saubersten Seen Bayerns und ist Teil des Stadtgebietes von Tegernsee. Schon lange mal wollte ich dorthin fahren, am Starnberger See war ich schon gewesen, aber der Tegernsee fehlte noch.

Nun hatte ich einen guten Grund, endlich mal wieder nach Bayern zu reisen. Denn ich war eingeladen zum Frühstücksworkshop der Molkerei Weihenstephan, welcher am Tegernsee stattfinden sollte. Da zögerte ich natürlich nicht lange, sondern sagte äußerst gerne zu.

Es sollten uns zwei wunderbare Tage erwarten, Weihenstephan hatte sich ein schönes Programm für uns Foodblogger ausgedacht. Der Kernpunkt stellte der geplante Frühstücksworkshop dar, aber bereits am ersten Abend nach unserer Ankunft erwartete uns nicht nur ein Aufeinandertreffen mit Kollegen, sondern auch ein wahnsinnig leckeres Essen. Es gab richtig gute thailändische Küche, dazu jedoch später mehr.

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Am nächsten Morgen begann dann erstmal der Workshop, den Weihenstephan für uns organisiert hatte. Meine Foodbloggerkollegen und ich teilten uns in drei Gruppen auf, um leckere Frühstücksgerichte, natürlich unter anderem mit Weihenstephanprodukten, zuzubereiten. Es gab eine Smoothie Bowl mit Drachenfrucht, knusprige Avocado French Toasts und luftige Soufflétörtchen mit Rhabarberkompott (warum nicht mal Dessert zum Frühstück futtern, das mache ich selbst ja sowieso total gerne). Die Rezepte verrate ich Euch übrigens auch gleich.

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Die Drachenfrucht Smoothie Bowl überzeugte natürlich vor allem mit ihrer Farbe. Das kräftige Pink war schon ein Hingucker, aber auch geschmacklich kann man aus verschiedenen Früchten und passenden Milcherzeugnissen wirklich leckere Sachen kredenzen. Die Bowl bestand neben der Drachenfrucht aus verschiedenen Beeren, aus Weihenstephan Joghurt, etwas Süße und aus einem Schuss Schlagrahm, den wir noch dazugaben, auch wenn das ursprünglich eigentlich nicht im Rezept stand.

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Das Rezept für die Drachenfrucht Smoothie Bowl:

Drachenfrucht Smoothie Bowl
 
Zutaten
  • je 1 weißfleischige und rotfleischige Drachenfrucht
  • 80 g Cashewkerne
  • 140 g tiefgefrorene rote Johannisbeeren
  • 100 g tiefgefrorene Stachelbeeren
  • 150 g tiefgefrorene Brombeeren
  • 250 g Joghurt mild (3,5 % Fett), z. B. von Weihenstephan
  • 3 Esslöffel Agavendicksaft
  • 2 Stiele Minze
Optional:
  • Ein kleiner Schuss Schlagrahm, z. B. von Weihenstephan
Zubereitung
  1. Weißfleischige Drachenfrucht halbieren. Aus dem Fruchtfleisch mit einem Ausstecher kleine Kugeln formen. Rotfleischige Drachenfrucht halbieren. Das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen und in grobe Stücke schneiden. Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Herausnehmen und auskühlen lassen.
  2. Beeren, bis auf einige zum Verzieren, rotes Drachenfruchtfleisch, Joghurt und Agavendicksaft pürieren. Optional noch einen Schuss Sahne unterrühren. Minze waschen und trocken schütteln. Blättchen von den Stielen zupfen und in Streifen schneiden.
  3. Smoothie und Drachenfruchtkugeln in Schalen anrichten. Mit gerösteten Cashewkernen bestreuen. Mit übrigen Beeren und Minze garnieren.

 

Ein Ausflug an den Tegernsee

Das Unternehmen Weihenstephan kann ich persönlich wirklich gut vertreten. Erstens: Ich LIEBE die Produkte. Zweitens: Ich LIEBE dir Produkte! Ok, Spaß beiseite. Neben, der Tatsache, dass ich die Sachen tatsächlich super gerne mag (ich war schon als Teenager total in Love mit der Buttermilch, die Butterflöckchen enthält, und trank das Zeug literweise!), finde ich auch das Unternehmen dahinter sehr spannend. Weihenstephan garantiert durch strengste Kontrollen eine hohe Qualität der Produkte – von der Rohmilch bis hin zur Auslieferung. Im Stammhaus Weihenstephan in Freising veredeln rund 180 Mitarbeiter jährlich mehr als 200 Millionen kg Rohmilch von ausgesuchten Erzeugern.

Ein Ausflug an den Tegernsee

Im Jahr werden rund 260 Millionen Molkereiprodukte hergestellt. Dazu gehören Milch, Butter und Sahne sowie Fruchtjoghurt, Joghurt mild, Buttermilch und Quark. Insgesamt findet man von Weihenstephan über 70 verschiedene Produkte im Kühlregal, deren Verpackungen allesamt recyclebar sind – ein Punkt, den man durchaus auch mal erwähnen kann. Die Milch bezieht die Molkerei übrigens von bayerischen und österreichischen Milcherzeugern.

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Nun aber erstmal weiter zum Soufflétörtchen mit Rhabarberkompott. Vor der Zubereitung von Soufflés bin ich früher immer zurückgeschreckt, denn angeblich sind sie nicht so einfach zu machen bzw. fallen nach dem Backen gerne mal in sich zusammen. Joa, das passiert hin und wieder, ist dann aber ehrlich gesagt auch nicht schlimm. Letztendlich darf man einfach während des Backvorgangs auf keinen Fall den Backofen öffnen, sonst fallen sie schon zusammen bevor sie überhaupt fertig sind. Und wenn sie danach dann trotzdem einsinken sollten, auch egal, sie schmecken meistens trotzdem super :-)

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Das Rezept für die Soufflétörtchen mit Rhabarberkompott:

Soufflétörtchen mit Rhabarberkompott
 
Zutaten
  • 4 Eier
  • 250 g Joghurt mild ( mild 3,5 %), z. B. von Weihenstephan
  • 1 Bio Zitrone
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 30 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 50 g Butter (für die Förmchen), z. B. von Weihenstephan
  • 400 g Rhabarber
  • 125 g Johannisbeeren
  • 1 Esslöffel Butter, z. B. von Weihenstephan
  • 2 Esslöffel Honig
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober-/Unterhitze ) vorheizen.
  2. Die Eier trennen.
  3. Eigelbe mit Joghurt, ½ Teelöffel Zitronenabrieb, Vanille und Mehl verrühren.
  4. Das Eiweiß mit 80 g Zucker fast steif schlagen.
  5. Eiweiß- Zucker-Mischung vorsichtig unter die Eigelb-Mischung heben.
  6. Förmchen mit Butter einstreichen und mit restlichem Zucker ausstreuen.
  7. Soufflémasse einfüllen und im Ofen ca. 25 Minuten backen.
  8. Für das Rhabarberkompott den Rhabarber putzen, waschen und schräg in 1 cm große Stücke schneiden.
  9. Beeren verlesen. Butter in einer Pfanne schmelzen, Honig einrühren und Rhabarber zugeben. Bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten dünsten. Abkühlen lassen, Himbeeren zugeben und mit Zitronensaft abschmecken.
  10. Das Soufflétörtchen aus dem Ofen nehmen, auf einen Teller stürzen und mit dem Rhabarberkompott servieren.

 

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Und zu guter letzt habe ich noch das Rezept für den Avocado French Toast für Euch. French Toast kennt man meistens bisher in süßer Variante. Herzhaft findet man ihn höchstens mal mit Ei und Bacon, aber mit Avocado bekommt man ihn doch recht selten. Da hilft dann nix außer selber zu kochen. Geht auch ganz einfach, hier kommt das Rezept für Euch.

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Das Rezept für den Avocado French Toast:

Avocado French Toast
 
Zutaten
  • 1 Zitrone
  • 1 reife Avocado
  • 1 mittelscharfe, rote Peperoni
  • 125 g Cocktailtomaten
  • 3 Stängel Staudensellerie
  • 1 Handvoll junger Salat
  • 3 Eier
  • 125 ml Frische Milch (1,5 %), z. B. von Weihenstephan
  • Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss
  • 4 große Scheiben Weißbrot (oder 8 kleinere Scheiben, ca. 200 g)
  • 100 g Butter, z. B. von Weihenstephan
  • 2 Esslöffel weißer Sesam
  • 1 Esslöffel Olivenöl
Zubereitung
  1. Die Zitronenschale hauchdünn abschälen und fein schneiden, den Zitronensaft auspressen. Avocado der Länge nach halbieren, den Stein entfernen. Das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen und in dünne Scheiben schneiden. Mit etwas Zitronensaft marinieren. Peperoni waschen, längs halbieren und in Streifen schneiden, dabei die Kerne entfernen. Cocktailtomaten waschen und halbieren. Staudensellerie und Salat ebenfalls waschen, den Sellerie in Scheiben schneiden, Salat trocken schleudern.
  2. Eier und Milch verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss kräftig würzen. Die Brotscheiben halbieren, mit Avocado und Peperoni belegen, mit Salz und Pfeffer würzen und zu vier Sandwiches zusammenklappen. Vorsichtig durch den Eier-Milch-Mix ziehen und mit Sesam bestreuen. In einer großen Pfanne die Butter aufschäumen lassen, Avocado French Toasts darin bei mittlerer Hitze goldbraun und knusprig ausbacken.
  3. In der Zwischenzeit Tomaten, Sellerie, Zitronenschale und Salat mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen, etwas Olivenöl zugeben, locker mischen. Avocado French Toasts aus der Pfanne nehmen, auf Küchenpapier abtropfen und auf Teller legen, den Salat auf die vier Sandwiches verteilen, gleich servieren.
Tipp: Ein säuerlich-fruchtiges Topping gibt den Avocado French Toasts die nötige Frische.

     

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    Untergebracht waren wir übrigens im Hotel Bussi Baby in Bad Wiessee, einem neu renovierten Hotel am Tegernsee, das sowohl Tradition als auch Moderne vereint und in seinem jungen Stil viel Herzblut durchscheinen lässt. Das Bussi Baby verfügt über ein thailändisches Restaurant, in dessen Küche auch ein thailändischer Koch steht, der die Aromen und Gewürze perfekt einzusetzen weiß. Mein Mann und ich essen wirklich viel asiatisch, wir lieben Asien und waren nicht nur schon mehrfach in Thailand, sondern auch in anderen Ländern wie Vietnam, Kambodscha, Malaysia, den Malediven oder Myanmar. Aber wir waren uns tatsächlich einig, der aisatische Rindfleischsalat, den wir abends mal im Hotel gegessen haben, war einer der besten überhaupt. Insofern wirklich empfehlenswert.

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    Letztendlich hatten wir ein paar wunderschöne Tage am Tegernsee. Mit leckerem Essen, besserem Wetter als erwartet und illustrer Gesellschaft. Was will man mehr…

    Ein Ausflug an den Tegernsee

    ☆ Mara

     

    Exotisches Schoko-Törtchen mit Passionsfruchtkaramell

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    Exotisches Schoko-Törtchen mit PassionsfruchtkaramellIn der Regel behaupte ich „die einfachen Rezepte sind meistens die besten“. Wie gut nur, dass ich in diesen Satz das Wörtchen „meistens“ mit reingepackt habe. Denn Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Während ich an den meisten meiner Tage tatsächlich am liebsten ganz einfache Rezepte umsetze und das Werkeln in der Küche nicht allzu lange dauern darf, gibt es auch immer mal wieder Phasen, in denen ich aufwendigere Dinge zaubern will. So geht es mir momentan mit kleinen Törtchen, denn die Patisserie hat es mir derzeit echt angetan. Hätte ich mehr Zeit, ich würde mit Sicherheit jede Woche so ein ausgefallenes Törtchen raushauen, denn Ideen habe ich zuhauf. Aber gut, auch meine Zeit ist leider begrenzt, so dass es sowas in dieser Art nur ab und zu gibt. Hat ja auch Vorteile, so bleibt es eben auch was besonderes, zudem kommt man nicht ständig in Versuchung, diese kleinen Teilchen zu vernaschen.

    Exotisches Schoko-Törtchen mit PassionsfruchtkaramellExotisches Schoko-Törtchen mit Passionsfruchtkaramell

    Dass ich Karamell verfallen bin, ist kein Geheimnis. Genausowenig, dass ich Schokolade liebe. Kommt beides zusammen, bin ich schon im kulinarischen 7. Himmel. Nun wollte ich also mal wieder ein Törtchen kreieren. Mit Schokolade sollte es auf jeden Fall sein. Und mit Karamell?! Hatte ich vor einiger Zeit ja schon, dachte ich zunächst, daher musste was anderes her.

    Exotisches Schoko-Törtchen mit PassionsfruchtkaramellExotisches Schoko-Törtchen mit Passionsfruchtkaramell

    Auf der Suche nach Ideen oder passenden Zutaten kramte ich im Vorratsschrank, durchforstete den Kühlschrank und fand irgendwann eine angebrochene Packung von einem Mango-Maracuja-Püree, mit welchem ich ein paar Tage zuvor ein anderes Rezept umgesetzt hatte. Das Püree kam mir total gelegen, erstens musste es ohnehin bald verarbeitet werden, zweitens wollte ich schon lange mal ein Passionsfruchtkaramell herstellen. Schoko und exotische Frucht, das sollte doch passen. Zudem fiel mir die Multifrucht Konfitüre von Maintal in die Hände (die es übrigens auch in der Bio Variante gibt). Ich beschloss, beides kommt ins Törtchen.

    Exotisches Schoko-Törtchen mit PassionsfruchtkaramellExotisches Schoko-Törtchen mit Passionsfruchtkaramell

    Gesagt, getan. Das ausgefallene Passionsfruchtkaramell wurde hergestellt und schmeckte sensationell lecker. Ich hatte vor, es in Kombination mit einer fruchtigen Schokoganache in die bereits von mir gebackenen kleinen Schoko Tartelettesböden zu geben. Erst das Karamell, darauf dann die Schokoganache, die ich ebenfalls mit Passionsfrucht aromatisiert hatte.

    Exotisches Schoko-Törtchen mit PassionsfruchtkaramellExotisches Schoko-Törtchen mit Passionsfruchtkaramell

    Auf das Törtchen drauf sollte ein kleines Schokomoussetörtchen Platz finden. Dafür stellte ich ein cremiges Mousse au Chocolat her, in welches ich einen ganz besonderen Kern einarbeitete. Nein, der Kern bestand hierbei nicht wie im unteren Teil aus Passionsfruchtkaramell, auch wenn es sowohl farblich als auch von der Konsistenz her fast gleich aussieht. Der Kern im Schokomousse funktionierte ganz einfach, denn ich stelle ihn aus der Multifrucht Konfitüre her. Dieser Aufstrich ist ganz sanft, er enthält weder Kerne noch Stückchen und er ist schön zähflüssig. Und auch der Geschmack passte ideal. Perfekt für dieses Törtchen!

    Exotisches Schoko-Törtchen mit PassionsfruchtkaramellExotisches Schoko-Törtchen mit Passionsfruchtkaramell

    Wie Ihr auf dem oberen Foto seht, kann man die Törtchen auch ganz unterschiedlich dekorieren. Für beide Variationen bzw. beide Dekoelemente habe ich einfach ein wenig Kuvertüre geschmolzen und auf einem Backpapier verteilt. Das Papier leicht einrollen, trocknen lassen und fertig ist die Schokodeko. Na gut, nicht ganz fertig, schließlich wurde sie noch mit essbarem Goldpuder bestäubt. Und auf eins der Elemente kam noch eine goldene Schokokugel. Die Deko kann einfach auf die Törtchen gesetzt werden und hält dort wunderbar. Die genaue Anleitung gibt es im Rezept. Mehr dazu jetzt im Rezept.

    Exotisches Schoko-Törtchen mit PassionsfruchtkaramellExotisches Schoko-Törtchen mit Passionsfruchtkaramell

    Das Rezept für die exotischen Schoko Törtchen mit Passionsfruchtkaramell:

    Exotisches Frucht-Schoko-Törtchen
     
    Zutaten
    Für ca. 8 Törtchen:
      Für den Fruchtkern im Schokomousse:
      • 1 Glas Multifrucht Konfitüre ohne Stückchen und Kerne (ich habe diese HIER verwendet)
      Für das Schoko Mousse:
      • 2 Blatt Gelatine
      • 80 ml Sahne
      • 150 ml Milch
      • 100 g Zartbitter Kuvertüre
      • 200 g Sahne zum Steifschlagen und Unterheben
      Für die Schoko-Tartelettesböden:
      • 120 g Butter
      • 90 g Puderzucker
      • 1 gute Prise Salz
      • 30 g gemahlene Mandeln
      • 1 Ei
      • 220 g Mehl
      • 30 g Kakaopulver
      Für das Passionsfruchtkaramell:
      • 50 g Glucosesirup (bekommt man z. B. HIER*)
      • 500 g Zucker
      • 40 g Wasser
      • 200 g Sahne
      • 200 g exotisches Fruchtpüree (ich habe eine Mischung aus Passionsfrucht und Mango verwendet, alternativ geht auch nur Passionsfruchtpüree)
      Für die exotische Frucht-Schokoganache:
      • 100 g Fruchtpüree (aus Passionsfrucht und Mango, alternativ nur Passionsfrucht)
      • 20 g Glucosesirup
      • 120 g Zartbitter Schokolade
      Für die Schokodeko:
      • 50 g Kuchenglasur Zartbitter oder Vollmilch (je nach Geschmack)
      Für die Schokoglasur für die Schokomoussetörtchen:
      • 75 ml Milch
      • 40 g Sahne
      • 25 g Zucker
      • 25 g Glucosesirup
      • 130 g Zartbitter Schokolade
      • 130 g dünnflüssige Überzugsschokolade oder Kakaofettglasur (ich habe hier einfach eine schlichte Kuchenglasur aus dem Supermarkt verwendet)
      • 2 -4 Esslöffel Kokosöl (Menge hängt davon ab wie dick oder dünn eure Glasur wird)
      Zudem:
      • Silikonform für die Fruchtkerne im Schokomousse (ich habe diese HIER* verwendet)
      • Silikonform für das Schokomousse (ich habe diese HIER* verwendet)
      • Tartelettesringe mit einem Durchmesser von ca. 7-8 cm (ich verwende z.B. diese HIER*)
      • Essbarer Goldstaub (z. B. diesen HIER*)
      • Ein paar kleine Schokoraspel / Schokoplättchen
      Zubereitung
      1. Ich erkläre euch nun die einzelnen Schritte in chronologischer Reihenfolge, so wie ich die Törtchen selbst mache.
      Für die Fruchtkerne:
      1. Für die Fruchtkerne im Schokomousse die Multifrucht Konfitüre in die passende Silikonform geben und über Nacht gefrieren lassen.
      Für das Schokomousse:
      1. Für das Schokomousse die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
      2. Die Sahne mit der Milch aufkochen und dann direkt über die klein gehackte Kuvertüre geben. Rühren bis die Kuvertüre komplett geschmolzen ist. Nun die ausgedrückte Gelatine dazugeben und rühren bis diese aufgelöst ist. Die Masse nun in den Kühlschrank stellen damit sie abkühlen kann. Sobald die Masse beginnt zu gelieren (nach ca. 30 - 45 Minuten beginnt sie eine Haut zu bekommen bzw. einfach ganz leicht fest zu werden), die Sahne steifschlagen (aber nicht zu fest, sonst verbindet sie sich so schlecht) und zunächst ca. die Hälfte unterheben, es sollte alles gleichmäßig verbunden sein. Anschließend die zweite Hälfte der steifen Sahne vorsichtig unterheben. Die Masse dann in die passenden Silikonförmchen füllen, dabei nicht ganz voll füllen, weil die Fruchtkerne noch eingelegt werden. Die Fruchtkerne dafür aus der Form holen (ich mache das vorsichtig mit einem Esslöffel, da die Konfitüre in der Regel nicht ganz durchfriert und daher nicht ganz fest ist. Aber mit einem Löffel bekommt man sie einigermaßen gleichmäßig raus) und mittig in das Schokomousse legen. Auf der Oberfläche mit Schokomousse bedecken und über Nacht durchgefrieren lassen.
      Für die Schokotartelettesböden:
      1. Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.
      2. Butter, Puderzucker und Salz vermischen. Gemahlene Mandeln und Ei dazumengen. Zum Schluss Mehl und Kakaopulver unterkneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig auf leicht bemehlter Fläche dünn ausrollen, Kreise ausstechen oder ausschneiden (die Kreise müssen nicht unbedingt sonderlich gleichmäßig sein) und in die Tartelettesringe einlegen, die man auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gesetzt hat. Nun festdrücken und den am Rand oben überstehenden Teig gleichmäßig abschneiden. Den Teigboden mit einer Gabel überall einstechen und die Tartelettesböden nun ca. 15 - 20 Minuten blindbacken (blindbacken bedeutet einfach nur die Böden zu backen ohne dass eine Füllung oder ähnliches drin ist). Die Backzeit kann ein wenig variieren, hier einfach mal nach 15 Minuten schauen, ob der Teig überall schon gebacken ist. Die Tartelettesböden anschließend abkühlen lassen und bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.
      Tipp: Man kann die Tartelettesböden mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren. Sie eignen sich zudem auch prima zum Einfrieren.
        Für das Passionsfruchtkaramell:
        1. Für das Passionsfruchtkaramell Glucosesirup, Zucker und Wasser aufkochen und warten bis die Mischung beginnt zu karamellisieren (d. h. leicht braun wird. Hier muss man immer etwas aufpassen, da es schnell geht, dass die Mischung zu braun wird und dabei verbrennt). Währenddessen schonmal Sahne und Fruchtpüree in einem Topf zusammen aufkochen. Sobald die Sahne-Fruchtmischung kocht vom Herd nehmen und zur Zuckermischung gießen sobald diese beginnt zu karamellisieren. Alles gut verrühren bis ein gleichmäßiges Karamell entstanden ist. Vom Herd nehmen und das Karamell auf den Schokoböden verteilen. Die Böden bzw. Tartelettes Förmchen sollten ungefähr halb voll gefüllt werden, damit nachher die Frucht-Schokoganache noch Platz hat.
        2. "Für die exotische Schoko Ganache:
        3. Für die exotische Frucht-Schokoganache das Fruchtpüree mit dem Glucosesirup aufkochen.
        4. Die Schokolade klein hacken und das aufgekochte Fruchtpüree darübergießen. Rühren bis die Schokolade komplett geschmolzen ist. Dann kurz mit dem Pürierstab mixen (sprich emulgieren, damit sich alles gut verbindet) oder gut mit einem Schneebesen durchrühren und gleichmäßig auf das Karamell gießen. Im Kühlschrank fest werden lassen.
        Für die Schoko Deko:
        1. Für die Dekoelemente aus Schokolade die Kuvertüre im Wasserbad oder in der Mikrowelle auf geringer Wattzahl schmelzen und mit einem Löffel gittermäßig (oder in gewünschter anderer Form) auf einem Backpapier verteilen. Das Backpapier leicht einrollen (und bei Bedarf die Rolle mit Tesa zukleben, damit sie sich nicht wieder aufrollt) und im Kühlschrank trocknen lassen. Anschließend vom Backpapier trennen und ganz vorsichtig mit essbarem Goldglitzer bestäuben.
        Für die Schokoglasur der Schokomoussetörtchen:
        1. Alle Zutaten für die Glasur bis auf die Schokolade und das Kokosöl zusammen aufkochen. Die Masse über die klein gehackte Schokolade gießen und komplett schmelzen lassen. Mit einem Pürierstab mixen und so emulgieren (also gleichmäßig vermischen). Wenn die Glasur nun noch zu dick ist, das Kokosöl unterrühren (Menge nach Bedarf, die Glasur sollte von der Konsistenz einfach zum Übergießen der Törtchen geeignet sein) bis es geschmolzen und die Glasur dadurch verdünnt ist. Die Glasur ein klein wenig auskühlen lassen (am besten geeignet zum Überziehen sind ca. 35 °C).
        2. Die gefrorenen Schokomoussetörtchen vorsichtig aus der Silikonform lösen und sofort mit der Schokoglasur überziehen. Ich stelle die gefrorenen Törtchen dafür immer auf umgedrehte Eierbecher und begieße sie dann, dann kann die Glasur unten schön ablaufen. Abkühlen lassen. Die Schokomoussetörtchen kann man bis zum Zusammenbau der Törtchen in den Kühlschrank stellen. Bis zum Verzehr sollten sie natürlich aufgetaut sein.
        Der Zusammenbau der Törtchen:
        1. Unten befinden sich die Tartelettes. Darauf setzt man dann vorsichtig mit einem Messer ein Schokomoussetörtchen (weil die Schokoglasur der Törtchen weich ist, nur mit einem Messer hochheben, sonst macht man die glatte Oberfläche kaputt). Das Schokomoussetörtchen dekoriert man an den Seiten mit Schokoplättchen. Zum Schluss setzt man noch ein Schoko Dekoelement obendrauf. Zusätzlich noch mit etwas essbarem Goldstaub bestäuben. Fertig.
        2. Bis zum Verzehr kühlstellen.

         

        Exotisches Schoko-Törtchen mit PassionsfruchtkaramellExotisches Schoko-Törtchen mit Passionsfruchtkaramell

        ☆ Mara

         

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