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Bärlauchknödel

Es gibt Knööödel! Heute aber mal nicht süß, sondern in einer herzhaften Variante. Momentan spriesen bei uns im Garten schon die ersten Bärlauchblätter, höchste Zeit also, um sich Gedanken darüber zu machen wie man dieses leckere Gewächs verarbeitet. Wobei, eigentlich braucht Ihr Euch gar keine Gedanken mehr machen, denn diese Bärlauchknödel schmecken so gut, da wollt Ihr nix anderes mehr!

Meine Mom hat vor Jahren mal Bärlauch gesammelt und in ihren Garten gesetzt. Ein kleines Büschel war es zu Beginn, das sich jedes Jahr ein kleines Stück weiter vermehrte und größer wurde. Mittlerweile hat sie eine ganze Bärlauchwiese daheim, was natürlich vor allem mich freut, denn ich liebe diesen Knobi Geschmack!

Selbstverständlich kann man aus Bärlauch noch viel mehr zaubern als Knödel. Hier auf dem Blog gibt es zum Beispiel mein Rezept für Bärlauchpesto (HIER geht es zum Rezept), das wir seit Jahren jedes Jahr wieder herstellen, oder für meine herzhaften Bärlauch-Käsewaffeln (HIER geht es zum Rezept). Oder wie wäre es mit Bärlauch Gnocchi (Das Rezept findet Ihr HIER)?! Alles wahnsinnig lecker, wenn man Bärlauch denn mag. Unten im Beitrag habe ich Euch mal diverse Bärlauchrezepte verlinkt.

Wer keine Bärlauchwiese im Garten oder vor der Tür hat, der kann Bärlauch natürlich auch im Wald sammeln, wobei man hier echt darauf achten muss, dass man die Blätter nicht mit den giftigen Maiglöckchenblättern verwechselt! Die sehen sich nämlich wahnsinnig ähnlich! Bei Zweifeln einfach mal dran riechen, Bärlauch riecht wie Knoblauch. Und wer auf Nummer sicher gehen will, der kann Bärlauch jetzt zur Saison auch einfach auf dem Wochenmarkt ergattern oder im Supermarkt kaufen.

Das Rezept für die Bärlauchknödel:

Bärlauchknödel
 
Zutaten
  • 6 helle Brötchen vom Vortag
  • 1 Zwiebel
  • 3 Esslöffel Butter
  • 150 - 200 ml Milch
  • 100 - 150 g Bärlauch (Menge je nach Geschmack)
  • 2 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Etwas Mehl
  • Einige Semmelbrösel
Zudem:
  • Frisch geriebener Parmesan zum Servieren
Zubereitung
  1. Die Brötchen in kleine Würfel schneiden.
  2. Die Zwiebel hacken.
  3. Den Bärlauch klein schneiden und in der Butter andünsten.
  4. Die Milch erwärmen und erstmal ca. 150 ml davon auf die Brötchenwürfel gießen. Leicht durchmengen und ziehen lassen bis die Brötchenstücke schön weich geworden sind. Bei Bedarf (also falls die Brötchen nicht komplett weich geworden sind) die übrige Milch noch dazugießen. Nun alles gut zerdrücken und die Zwiebelstücke und den Bärlauch dazugeben.
  5. Die Eier mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss verquirlen und zur Knödelmasse geben. Alles miteinander vermengen.
  6. Falls die Masse zu weich zum Formen ist, etwas Mehl und Semmelbrösel unterkneten (die Menge richtet sich danach ab wann man aus der Masse Kugeln formen kann).
  7. Nun aus der Masse Knödel formen und diese in kochendes Wasser geben. Das Wasser sollte leicht gesalzen sein. Sodann die Hitze reduzieren (damit die Knödel nicht kochen, sondern nur sieden) und die Knödel ca. 15 Minuten darin ziehen lassen. Die Bärlauchknödel sind fertig, wenn sie oben schwimmen. Rausholen, abtropfen lassen und mit frischem Parmesan oder als Beilage servieren.

 

Bärlauch Gnocchi

Bärlauch Gnocchi

Veggie Pesto-Pizzaschnecken

Veggie Pesto-Pizzaschnecken

Bärlauch Käsewaffeln

Bärlauch Käsewaffeln

Pesto Parmesanschnecken

Pesto Parmesanschnecken

Bärlauch Tarte

Bärlauch Tarte

Bärlauchpesto

Bärlauchpesto

Pestosonnen

Pestosonnen

☆ Mara

 

Inspiration für die Terrasse in grau, mint, beige

Der Frühling steht vor der Tür. Diese Woche soll das Wetter endlich besser werden und ich kann Euch gar nicht sagen wie sehr ich mich darauf freue! Zum einen geht es nun bald an die Aufbereitung meines Gemüsegartens (einen Einblick gibt es z. B. HIER), zum anderen wird dann die Terrasse wieder schön hergerichtet. Meine Terrasse im hinteren Bereich des Gartens habe ich Euch auf meinem Instagram Account schonmal gezeigt. Es ist eine Holzterrasse, die mit einigen Holzbalken „überdacht“ ist, welche mit Blauregen bewachsen sind. In diesem Bereich des Gartens variiere ich gerne sowohl das Möbel als natürlich auch die Deko. Wir hatten zum Beispiel schon mal gemütliche Liegen daraufstehen, deren Look mit orientalischen Kissen und anderen bunten Dekoelementen abgerundet wurde, wir hatten unter anderem eine große Tafel im Italo-Style dortstehen, die man wunderbar eindecken konnte. Es gab mal weiße Outdoorvorhänge, die Ibiza Flair verbreiteten, bunte Organzatüchher, die mit verspielten Quasten an den Holzbalken gehalten wurden und und und. Öfter mal was neues eben.

Aber auch unsere Terrasse am Haus, die eine Art Loggia darstellt, weil sie richtig überdacht ist und von vielen Rundbögen geziert wird, benötigt dieses Jahr mal wieder ein Freshup. Zumindest das ein oder andere neue Dekostück könnte sie vertragen. Daher war ich vor einigen Tagen mal wieder im Netz auf der Suche nach ein paar Inspirationen, um zu schauen was mir dieses Jahr gefallen könnte oder welche Farben in Betracht kämen. Ich bin bei zwei Farbkonzepten hängengeblieben, unter anderem bei der Kombi grau, mint, beige. Und da ich Euch künftig ohnehin ab und an meine Deko oder Shopping Favoriten zeigen möchte, habe ich sie Euch mal auf einem Bild zusammengestellt (die zweite Farbkombi zeige ich Euch demnächst auch noch). Ich beschäftige mich momentan nämlich (endlich) mit Photoshop, daher habe ich mich mal an die Gestaltung einer Collage rangetraut. Hat zwar erstmal ewig gedauert, aber das Ergebnis fand ich letztendlich dann ganz hübsch. Ich hoffe Euch gefällt sie auch! Die Sachen habe ich versucht direkt für Euch zu verlinken, bei den meisten hat es auch geklappt, die anderen müsst Ihr bei Bedarf einfach mal im jeweiligen Shop suchen :-)

Inspiration für die Terrasse in grau, mint, beige

☆ Mara

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Schokomousse Törtchen mit Salzkaramellkern

Schokomousse Törtchen mit SalzkaramellkernMomentan hat mich das Törtchenfieber gepackt. Hübsche kleine Kreationen, oftmals mit fluffigem Mousse, mit saftigem Biskuit, mit leckerem Kern aus Frucht oder Karamell. Törtchen gibt es in ganz verschiedenen Erscheinungsformen, die allesamt jedoch eines gemeinsam haben: Sie sind meistens nicht nur lecker, sondern auch richtig hübsch.

Gegessen habe ich diese kleinen, feinen Teilchen ja schon immer gerne, aber gemacht habe ich nur wenige. Ich dachte immer, dass mir die meisten Kreationen schlichtweg zu aufwendig sind und ich komische Zutaten dafür bräuchte. Aber, Pustekuchen! Klar, ein wenig Zeit muss man schon mitbringen, vor allem weil man Teile davon zwischendurch auch mal einfrieren muss (ja, ist so. Siehe Rezept) und die Deko natürlich auch gemacht werden will.

Schokomousse Törtchen mit SalzkaramellkernSchokomousse Törtchen mit Salzkaramellkern

Aber wer mich kennt, der weiß, dass ich auf zuuu viel Schnickschnack dann auch nur in Ausnahmefällen wie z. B. bei Hochzeiten, wichtigen Geburtstagen oder Weihnachtsmenüs stehe. Ansonsten dürfen es gerne überwiegend stinknormale Zutaten sein, die man überall bekommt oder bestenfalls sogar zuhause hat. Zudem darf es nicht extremst aufwendig sein, ich will im Normalfall ja nicht drei Tage in der Küche stehen für etwas das in weniger als 5 Minuten verputzt ist :-)

Schokomousse Törtchen mit SalzkaramellkernSchokomousse Törtchen mit Salzkaramellkern

Dass mich die Sehnsucht nach Schokolade überkommt ist ja nix neues. Da ich meinen Mann immer noch nicht davon überzeugen konnte, dass dunkle Schoki schmeckt (er futtert immer nur weiße) und er außer mal einem heißen Kakao und seinen mit Schokolade ummantelten Erdnüssen nichts dergleichen möchte, bleibt am Ende einfach mehr für mich. Auch gut. Wobei ich sagen muss, ich bin ja schon froh, dass auch meine Family hier ringsherum wohnt, denen ich so ein Törtchen bringen konnte, weil ich zugeben muss, das war wirklich ein Schokobömbchen. Ein sensationell leckeres Schokobömbchen, aber eben ein Bömbchen. Mehr als eins habe sogar ICH nicht auf einmal geschafft, und das soll was heißen… Hier kommt das Rezept für Euch.

Schokomousse Törtchen mit SalzkaramellkernSchokomousse Törtchen mit Salzkaramellkern

Das Rezept für das Schokomousse Törtchen mit Salzkaramellkern:

Schoko Mousse Törtchen mit Salzkaramellkern
 
Zutaten
Für ca. 10 - 12 Törtchen:
  • (übriges Schokomousse, übriges Karamell etc. z. B. einfach in Gläser füllen und als Dessert vernaschen. Je nachdem welche oder wieviele Förmchen Ihr habt, werdet Ihr nämlich das ein oder andere übrig haben)
Für die Schokoscheiben zur Deko:
  • 400 g Zartbitter oder Vollmilchkuvertüre (je nach Geschmack)
  • Silikonform Schokoscheiben (gibt es z. B. HIER*)
Für das Salzkaramell:
  • 100 g Zucker
  • 50 g Butter
  • 150 ml Sahne
  • 1 Prise Salz
Für das Schokomousse:
  • 125 g Sahne
  • 125 g Vollmilch
  • 50 g Eigelb
  • 25 g Zucker
  • 320 g Zartbitter Schokolade, klein gehackt
  • 450 g geschlagene Sahne
  • Silikonform Kugeln (gibt es z. B. HIER*)
Für die Schokoglasur:
  • 150 g Milch
  • 75 g Sahne
  • 50 g Zucker
  • 50 g Glucosesirup (gibt es z. B. HIER*)
  • 250 g Zartbitter Schokolade, klein gehackt
  • 250 g dünnflüssige Überzugsschokolade oder Kakaofettglasur
  • evtl. noch 1 -2 Esslöffel Kokosfett, falls die Glasur nicht flüssig genug ist
Für die Schokocreme:
  • 1 Packung Paradiescreme Schokolade
  • 400 g Sahne
Zudem:
  • 1 Packung runde Chocolate Chip Cookies (die man als Boden verwendet)
  • gefriergetrocknete Erdbeerstückchen zur Deko
  • zur Kugelform passende Ausstecher für die Törtchenböden
  • Thermometer (Zuckerthermometer o.ä.)
Zubereitung
  1. Für die Schokoscheiben zur Deko:
  2. Die Kuvertüre kleinhacken und im Wasserbad schmelzen. In die Scheibensilikonform füllen und kalt werden lassen (am besten im Kühlschrank). Anschließend vorsichtig aus der Form lösen und später zur Deko der Törtchen verwenden.
  3. Für das Salzkaramell:
  4. Den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen. Sobald dieser leicht bräunlich ist mit Sahne ablöschen. Die Masse wird dann fest, löst sich aber nach einiger Zeit wieder. Einfach geduldig weiterrühren. Sobald alles wieder flüssig ist die Butter und das Salz dazugeben und das Karamell noch kurz weiterköcheln lassen. Je länger es köchelt desto fester wird es nachher (ist ein wenig Erfahrungssache wie fest es genau wird oder man es haben möchte). Das Karamell nun in eine kleine Schüssel füllen und in den Gefrierschrank stellen (am besten mindestens über Nacht). Dieses Karamell gefriert nicht durch, wird also nicht komplett hart, so dass man es nachher gut weiterverarbeiten kann.
  5. Für das Schokomousse:
  6. Die Sahne mit der Vollmilch aufkochen.
  7. Eigelb und Zucker miteinander glattrühren und mit etwas von der heißen Sahne-Vollmilch-Mischung verrühren. Dann alles zur übrigen Sahne-Vollmilch-Mischung gießen und verrühren.
  8. Unter ständigem Rühren auf ca. 85 °C erhitzen. Hier am besten einen Thermometer verwenden, damit man die Gradzahl auch ungefähr erreicht. Dann die Masse durch einen Sieb auf die gehackte Schokolade gießen. Mit einem Stabmixer direkt durchmixen, dadurch wird die Masse emulgiert, sprich sie verbindet sich gleichmäßig und wird schön glatt.
  9. Zum Schluss die geschlagene Sahne unterheben.
  10. Die Schokomasse in die Silikonkugelformen füllen (z.B. mit Hilfe eines Spritzbeutels o.ä.). Darauf achten, dass keine Luft eingeschlossen wird (ich klopfe die gefüllte Form dafür immer etwas auf die Arbeitsfläche, damit evtl. eingeschlossene Luft oben entweichen kann.
  11. Nun in jede Kugelform noch einen Kleks vom Salzkaramell geben. Dafür einfach mit einem kleinen Löffel immer etwas vom Karamell abstechen. Das Karamell sinkt im Mousse leicht ab, das passt wunderbar, da es sich am besten sowieso in die Mitte absetzen sollte.
  12. Die Kugeln nun über Nacht einfrieren. Am nächsten Tag zum Überziehen mit der Schokoglasur zuvor vorsichtig aus den Formen holen. Allerdings erst aus dem Gefrierschrank holen, wenn die Schokoglasur fertig ist zum Überziehen.
  13. Für die Schokoglasur:
  14. Alle Zutaten bis auf die Schokolade aufkochen. Die Masse dann durch einen Sieb auf die Schokolade gießen und mit einem Stabmixer emulgieren (also durchmixen). Das Ganze nun auf ca. 35 Grad abkühlen lassen und dann die Kugeln damit überziehen. Dafür die Kugeln entweder kurz in die Glasur eintauchen und abtropfen lassen oder direkt mit der Glasur übergießen (übrige Glasur sollte untendran aufgefangen werden, weil man diese für die weiteren Kugeln benötigt). Sollte die Glasur zu dickflüssig sein, einfach noch etwas Kokosfett unterrühren, dann wird sie flüssiger.
  15. Die Törtchen bis zum Servieren unbedingt in den Kühlschrank stellen, darin können sie in Ruhe auftauen.
  16. Für die Schokocreme die Paradiescreme mit der Sahne steifschlagen und auf die Schokoscheiben, die man vor dem Servieren auf die Törtchen gelegt hat, spritzen (dafür eine Lochtülle verwenden).
  17. Einzelner Aufbau:
  18. Einen Chocolate Chip Cookie als Boden verwenden. Das Törtchen daraufsetzen. Mit einer Schokoscheibe belegen (die wird von der Glasur gehalten), die Schokocreme draufspritzen und mit den getrockneten Erdbeerstücken und etwas Kakaopulver (und evtl einem kleinen abgebrochenen Stück der Schokoscheiben) dekorieren.

 

Schokomousse Törtchen mit Salzkaramellkern

☆ Mara

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