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Apfeltorte mit Weincreme

Apfeltorte mit WeincremeHerbst. Herbst ist Apfelzeit. Denn kein anderes Obst verbinde ich so sehr mit dieser Jahreszeit wie einen Apfel, obwohl diese Frucht bei uns das ganze Jahr über zu haben ist. Vielleicht liegt das daran, dass man bei uns in der Gegend im Herbst oder zu Beginn dessen gerne in die Pfalz fährt. Die ist für uns Badener sozusagen ja „grad ums Eck“. Und in der Pfalz kauft man dann frische Äpfel. Und neuen Wein. Und Kürbis in allen möglichen Größen und Varianten – zur Zierde und zum Futtern. Und man isst Zwiebelkuchen und Kürbissuppe. Oder Pfälzer Saumagen, je nachdem wonach einem gerade ist.

Ja, die Pfalz ist schon toll. Das Klima ist mild, die Sonne scheint, die Weinreben wachsen, in den Hinterhöfen entdeckt man riesige Feigenbäume und allerlei anderes mediterranes Gewächs. Nicht umsonst nennt man die Pfalz die Toskana Deutschlands. Hier ist es einfach schön. Viel Natur, viel Ruhe, schöne Weingüter – alt und traditionell oder modern und superschick, es ist für alle was dabei.

Apfeltorte mit WeincremeApfeltorte mit Weincreme

Und NEIN, das hier ist kein bezahlter Beitrag vom Pfälzer Touristenverband (falls es den überhaupt gibt), ich schwärme tatsächlich schon immer für diese Gegend, weil meine Eltern schon mit uns hingefahren sind als wir noch Kinder waren und ich damit wunderbare Erinnerungen verbinde. Und ja, auch heute noch machen wir alle gerne zusammen Ausflüge dorthin.

Apfeltorte mit WeincremeApfeltorte mit Weincreme

Nun aber zurück zum Herbst bzw. zu den Äpfeln. Denn heute habe ich einen Kuchen für Euch, der zum oben genannten Thema schlichtweg perfekt passt. Meine Mom hat diese unfassbar gute Apfeltorte mit Weincreme schon letztes Jahr gemacht und nun kann ich Euch endlich das Rezept verraten. Denn zu keiner anderen Jahreszeit passt sie meiner Meinung nach so gut wie zur jetzigen. Hier kommt das Rezept für Euch.

Apfeltorte mit WeincremeApfeltorte mit Weincreme

Das Rezept für die Apfeltorte mit Weincreme:

Apfeltorte mit Weincreme
 
Zutaten
Für den Boden:
  • 125 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 250 g Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
Für die Füllung:
  • 1 kg Äpfel
  • 375 ml Apfelsaft
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • 150 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
Für die Creme:
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 350 ml Weißwein
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
  • 200 g Sahne
  • 2 Esslöffel Puderzucker
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 30 g Mandelblättchen
Zubereitung
  1. Alle Zutaten für den Boden zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und ca. 30 Minuten kühlstellen.
  2. Für die Füllung die Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden.
  3. Apfelsaft mit Zitronensaft und Zucker aufkochen. Das Vanillepuddingpulver mit 100 ml Wasser verrühren und anschließend in die Saftmischung gießen. Alles unter Rühren aufkochen. Dann die Apfelstücke unterheben.
  4. Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.
  5. Den Teig ausrollen und in eine gefettete Springform (Durchmesser ca. 24 cm) legen. Einen Rand hochziehen. Den Boden überall mit einer Gabel einstechen.
  6. Den Apfelpudding auf den Boden geben und glattstreichen. Nun die Torte ca. 60 Minuten backen, anschließend gut auskühlen lassen.
  7. Für die Creme den Vanillezucker mit 300 ml vom Weißwein aufkochen. Das Vanillepuddingpulver mit den übrigen 50 ml Weißwein verrühren, zum aufgekochten Wein geben, verrühren und nochmals unter Rühren aufkochen. Den Weinpudding dann abkühlen lassen.
  8. Die Sahne mit dem Puderzucker und dem Sahnesteif steifschlagen und den kalten Weinpudding löffelweise unterheben. Die Creme auf den Kuchen geben und im Kühlschrank fest werden lassen.
  9. Die Apfeltorte vor dem Servieren mit den Mandelblättchen bestreuen.

 

Apfeltorte mit Weincreme

☆ Mara

 

Selbst gemachter Apfeldicksaft – ein toller Zuckerersatz

FIT FOOD

Selbst gemachter Apfeldicksaft - ein toller ZuckerersatzHeute gibt es selbst gemachten Apfeldicksaft, der bei mir in der Küche regelmäßig zum Einsatz kommt. Aber was genau ist Apfeldicksaft? Apfeldicksaft dient in der bewussten Küche gerne als gesunde Alternative zu herkömmlichen Süßungsmitteln wie Zucker und Co. Das reine Fruchtsirup, das zu 100 % aus Äpfeln gewonnen wird, hat einen fruchtigen Geschmack und versüßt Desserts, Kuchen und andere Backwaren, aber auch andere Gerichte. Apfeldicksaft kann man unter anderem im Bioladen kaufen, man kann ihn aber auch ganz einfach selbst herstellen. Man benötigt nur einen guten und naturtrüben Apfelsaft, einen Herd und einen großen Topf. Und schon kann man den wundervollen Dicksaft einkochen. Und dass Äpfel gesund sind muss hier ja sicherlich nicht nochmals explizit erwähnt werden. Wie sagt man so schön, „an apple a day keeps the doctor away“…

Ich selbst liebe Süßes ja (oha! Überraschung!), daher verwende ich auch immer mal wieder Zuckerersatz- oder -austauschstoffe, damit ich nicht immer nur Raffinadezucker zu mir nehme, sondern eben auch mal etwas gesündere Abwechslung in die ganze Sache hineinbringe. Und eines meiner liebsten Süßungsmittel ist eben tatsächlich Apfeldicksaft. Man bekommt ihn mittlerweile nicht nur im Biomarkt, sondern auch im gut sortierten Supermarkt.

Selbst gemachter Apfeldicksaft - ein toller Zuckerersatz

Apfeldicksaft wird zu 100 % aus Äpfeln gewonnen, indem der Saft der Äpfel eingekocht wird. Um einen Liter Apfeldicksaft herzustellen muss man ca. 7-8 Liter Apfelsaft einkochen. Durch das Einkochen verdampft das Wasser im Saft, so dass der Zuckergehalt höher wird und der entstehende Sirup süß schmeckt. Er süßt Desserts, Kuchen und Backwaren mit einer fruchtigen Note. Man kann ihn zum puren Süßen nehmen, das heißt über Eis, Waffeln, Kaiserschmarrn gießen, man kann ihn zu Getränken geben und man kann ihn sogar zum Backen verwenden. Insofern, ran an den Apfelsaft!

Selbst gemachter Apfeldicksaft - ein toller Zuckerersatz

Das Rezept für den Apfeldicksaft:

Selbst gemachter Apfeldicksaft - ein toller Zuckerersatz
 
Zutaten
  • 1 Liter naturtrüber Apfelsaft
Zubereitung
  1. Den Apfelsaft in einem Topf zum Kochen bringen und ca. 1 Stunde auf kleiner bis mittlerer Hitze einköcheln lassen. Der Saft reduziert sich stark, aus einem Liter bekommt man nur wenig Apfeldicksaft heraus. Während dem Einkochen immer mal wieder umrühren.
  2. Die genaue Einkochzeit hängt ein wenig von der gewünschten Konsistenz des Apfeldicksafts ab. Je länger man ihn kocht desto dickflüssiger und süßer wird er. Der Dicksaft wird noch zähflüssiger, wenn er komplett abgekühlt ist.
  3. Den Apfeldicksaft in eine saubere (und am besten auch ausgekochte) und verschließbare Flasche füllen. Der Dicksaft ist gekühlt im Kühlschrank sogar bis zu mehreren Monaten haltbar.
  4. Wer einen klaren Sirup möchte, der kann ihn vor dem Einfüllen in der Flasche durch ein Mulltuch gießen. Anschließend zurück in den Topf geben und nochmal kurz aufkochen. Dann in die Flasche füllen. Verschließen und kühl lagern.

 

Selbst gemachter Apfeldicksaft - ein toller Zuckerersatz

☆ Mara

 

Poffertjes in gesünderer Form

FIT FOOD

Poffertjes in gesünderer FormDerzeit sind wir zuhause am Aufräumen. Also eigentlich am Ausmisten. Über die Jahre hinweg sammeln sich einfach wahnsinnig viele Sachen an, die man eigentlich überhaupt nicht braucht. Vor allem, wenn man kein Jäger, sondern eher ein Sammler ist.

Noch schlimmer ist das Ganze, wenn sich Sammler zu Sammler gesellt. Bei meinem Mann und mir lautet die Devise in dieser Hinsicht nämlich wirklich „gleich und gleich gesellt sich gern“. Wir heben tatsächlich so ziemlich alles auf was auch nur im Geringsten irgendwann, irgendwie und irgendwo gebraucht werden könnte. Erstmal. Egal wie sinnlos es ist. Könnte man ja doch mal noch benötigen. Man weiß ja nie…

Dieses Spiel geht so lange, bis uns die ganzen Dinge schier erdrücken und unser heiß geliebter Hobbyraum im Keller vor lauter Zeug fast nicht mehr begehbar ist. Dann, aber wirklich erst dann, wird Tabula Rasa gemacht. Dann wird ausgemistet und aufgeräumt. Es wird sortiert, geputzt, gestapelt und natürlich auch viel entsorgt. Gott sei Dank! Denn diese Aufräumarbeiten sorgen dafür, dass wir wieder wesentlich entspannter durch unser Haus und unser Leben gehen.

Poffertjes in gesünderer Form

Ja, kein Witz, äußere Ordnung schafft innere Ordnung, ein Spruch, den ich mir vor vielen Jahren schon immer gerne vor Augen hielt. Immer, wenn ich mal wieder ziemlich gestresst war oder mir es einfach nicht gut ging, begann ich damit, irgendwas aufzuräumen oder zu sortieren und siehe da, schon ging alles besser. Das ist wie heute noch so. Es gibt wenige Dinge, die mich so zufrieden stellen wie komplett frisch geputzte Bäder im Haus, zusammengelegte Wäsche, die bereits verräumt wurde oder eine blitzeblanke Küche, in der alles an seinem Platz steht.

Poffertjes in gesünderer Form

So oder so ähnlich geht es mir übrigens auch mit diesem Blog hier. Auch hier sammle ich wie eine Weltmeisterin. Und zwar Beiträge. Ich koche, backe und fotografiere so viel, dass ich unzählige Sachen auf Lager habe, die ich Euch alle unbedingt zeigen will, aber kaum mit dem Posten hinterherkomme. Daher muss ich auch hier regelmäßig mal aufräumen, sortieren und alte Beiträge endlich mal veröffentlichen. Auch wenn mir viele Fotos davon nicht mehr gefallen, weil sich meine Fotografie verändert und hoffentlich auch ein wenig weiterentwickelt hat, wäre es einfach zu schade, Euch die ganzen Rezepte nicht zu verraten. Insofern kommt hier einer der älteren Beiträge, die ich beim Stöbern gefunden habe, nämlich meine gesünderen Poffertjes, die ähnlich wie kleine, dicke Pancakes schmecken. Wahnsinnig lecker sind die kleinen Teilchen, hier kommt das Rezept für Euch.

Poffertjes in gesünderer Form

Das Rezept für die gesünderen Poffertjes:

Poffertjes in gesünderer Form
 
Zutaten
  • 15 g Hefe
  • 270 lauwarme Milch nach Wahl
  • 2 Eier
  • 250 g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 Esslöffel Xylit (Birkenzucker)
  • 1 Prise Salz
Zudem:
  • Poffertjes Pfanne (ich habe diese HIER*)
  • Öl für die Poffertjes Pfanne
  • Puderzucker oder Puder Birkenzucker zum Bestreuen
  • Beeren zur Deko
Zubereitung
  1. Die Hefe in die lauwarme Milch einrühren.
  2. Die Eier schaumig schlagen, anschließend das Mehl sowie die Hefemilch hinzugeben.
  3. Xylit und Salz einrühren und den Teig ca. eine halbe Stunde gehen lassen.
  4. Die Poffertjes nun in einer Poffertjes Pfanne auf mittlerer Stufe nacheinander ausbacken. Die Pfanne zuvor immer etwas einölen.
  5. Die Poffertjes mit Puderzucker oder Puder Birkenzucker bestreuen und mit Beeren dekorieren, warm verzehren.

 

Poffertjes in gesünderer Form

☆ Mara

Poffertjes Pfannen*:

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