Bärlauchpesto mit extra KnobiPasta mit Pesto ist was feines. Aber man kann Pesto auch für vieles andere verwenden. So zum Beispiel zum Backen von Brot (ein tolles Rezept stelle ich Euch bei Gelegenheit mal vor), zum Verfeinern von Salatsaucen, als Grundlage für Suppen, und und und. Vor allem aber muss es nicht immer aus Basilikum sein. Wunderbar geeignet als Pesto ist zum Beispiel auch der Bärlauch.

Und da es bei meinen Eltern im Garten derzeit Unmengen davon gibt, wurde er kurzerhand zu dieser leckeren Paste verarbeitet.

Der Bärlauch ist verwandt mit dem Schnittlauch, der Zwiebel und dem Knoblauch und wird auch wilder Knoblauch genannt. Er fühlt sich im Schatten am wohlsten und wächst häufig wild in Wäldern. Beim Pflücken ist allerdings darauf zu achten, dass man ihn nicht mit Maiglöckchen verwechselt, deren Blätter ähnlich aussehen, da Maiglöckchen giftig sind und daher nicht gegessen werden können.

200 g frische Bärlauchblätter
150 g gemischte Kerne (ich habe Sonnenblumen-, Pinien- und Kürbiskerne genommen. Bei der 2. Fuhr Pesto haben wir Walnüsse genommen, wobei man diese mit anderen Kernen mischen sollte, da nur Walnüsse im Pesto etwas farblos schmecken)
500 ml Rapsöl
120 g Parmesan am Stück (bei Bedarf darf das auch etwas mehr sein)
5-6 Knoblauchzehen
schwarzer Pfeffer (frisch aus der Mühle)
grobes Meersalz
etwas Chilipulver
Gewürze nach Bedarf

Die Bärlauchblätter waschen, in der Salatschleuder sehr gründlich schleudern, damit sie komplett trocken sind. Anschließend grob hacken und in eine Rührschüssel geben. Die Knoblauchzehen hacken und mit der Kernmischung dazugeben. Öl aufgießen. Mit dem Pürierstab fein pürieren. Käse frisch reiben und gut untermischen. Alles nochmal pürieren. Mit Pfeffer, Salz, Chili und eventuell weiteren Kräutern abschmecken.

Ich gebe Euch den Tipp, beim Würzen nicht zu sparen, im Gegenteil. Das Öl saugt viel vom Geschmack auf, so dass das Pesto bei der Herstellung eigentlich schon „überwürzt“ schmecken muss. Dieser extreme Geschmack legt sich nach zwei, drei Tagen nämlich. Würzt man zu wenig, wird das Pesto echt zu lasch.

Das Pesto in Gläser abfüllen und vor Licht und Sonne geschützt lagern. Im Kühlschrank ist das Pesto monatelang haltbar, Ihr könnt es aber auch einfrieren, wenn Ihr wollt.

Die zweite Fuhr Pesto haben wir mit Walnüssen hergestellt. Auch eine Alternative, allerdings muss hier etwas mehr gewürzt werden, da die Walnuss im Pesto nicht allzu viel Geschmack mitbringt. Eine Prise Muskatnuss dazu schmeckt hier übrigens auch sehr gut.
Und nach dem Verzehr bitte keine Zuwendung mehr erwarten. Das Team „Bärlauch-plus-Knobi“ hat´s echt in sich…

Bärlauchpesto mit extra Knobi

☆ Mara

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5 Kommentare zu Bärlauchpesto mit extra Knobi

  1. Die Glücklichmacherei
    6. Mai 2013 at 7:56 (7 Jahren ago)

    schaut wieder einmal köstlich aus! aber ich hab zum glück auch noch bärlauchpesto im kühlschrank :) die bärlauch (selber-pflück) saison ist bei uns nämlich leider schon vorbei…
    liebe grüße!

    Antworten
    • lifeisfullofgoodies
      6. Mai 2013 at 9:53 (7 Jahren ago)

      Hallo Nadin,
      dankeschön :-) :-)
      Bärlauch ist echt was feines!
      Viele Grüße!!!

      Antworten
  2. Andrea
    6. Mai 2013 at 9:29 (7 Jahren ago)

    Liebe Mara,
    Das sieht extrem köstlich aus!
    Da möchte man sich gleich einen Topf Spaghetti kochen und futtern…
    Sonnige Grüsse
    Andeea

    Antworten
    • lifeisfullofgoodies
      6. Mai 2013 at 9:36 (7 Jahren ago)

      Hallo Andrea!
      Freu mich sehr über Deinen Kommentar bei mir! :-)
      Liebe Grüße
      ☆ Mara

      Antworten

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