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Schoko-Pancakes mit Schokosauce und unser Fotoworkshop

Schoko-Pancakes mit SchokosaucePancakes. Wie ich sie liebe. Die kleinen Dinger sind ja so schnell aus den einfachsten Zutaten zuzubereiten, dass man selbst an einem total faulen Sonntagmorgen keine Ausrede findet, die Teilchen nicht in die Pfanne zu hauen. Mehl, Eier, Zucker, Milch und Salz hat man meistens eh im Haus und auch ein Päckchen Backpulver und Vanillezucker werden sich irgendwo noch finden lassen.

Während ich selbst ehrlich gesagt täglich Pancakes essen könnte, war mein Mann irgendwann echt übersättigt davon. Ich machte die Dinger ständig. Klassisch, mit Buttermilch, mit Proteinpulver in gesunder Version und einmal sogar mit Schoko. Der Schoko-Pancaketag war dann allerdings der Zenit dieser Pfannkuchenorgie. Mein Mann hasst Schokolade nämlich. Zumindest dunkle. Und als ich ihm die schokobraunen Dinger vorsetzte, wohlwissend, dass er alles kakaohaltige nicht mag, guckte er mich mit großen, vorwurfsvollen Augen an und fragte mich, ob er jemals wieder was anderes zum Frühstück essen dürfe als Pfannkuchen.

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Also nicht dass Ihr einen falschen Eindruck bekommt, er freut sich grundsätzlich, wenn er etwas essbares kredenzt bekommt und dafür zuvor nicht selbst in der Küche stehen muss. Wenn er allerdings Dinge vorgesetzt bekommt, die er nicht mag und von denen er weiß, dass er sie nun essen MUSS, weil ansonsten ICH die vorwurfsvollen Augen bekomme und dumme Fragen stelle à la „Liebst du mich nicht mehr, weil du mein Essen verschmähst?!“ ;-), vergeht ihm manchmal dann doch die Lust darauf. Kann man irgendwie zumindest ansatzweise verstehen *LACH*

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Naja, um das Ganze abzukürzen. Er bekommt nach wie vor Pancakes vorgesetzt. Allerdings verzichte ich auf die Schokozufuhr. Ich will ja nicht so sein. Schoko-Pancakes müssen mittlerweile andere essen oder wie hier – fotografieren. Da wir vor kurzem mal wieder unseren Fotoworkshop abhielten (den ich mit Katja von Fräulein K sagt ja gebe / falls Ihr daran interessiert seid, HIER bekommt Ihr alle Infos), nutzte ich die Gelegenheit und backte Schoko-Pancakes für die Teilnehmer. Allerdings nicht zum Essen, sondern zum Fotografieren. Auch wenn man sich über den Geschmack von Schokolade offensichtlich streiten kann, über die Eigenschaft, dass Panackes sehr fotogen sind, kann man es nicht. Pancakes sind es nämlich einfach.

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Das Rezept für die Schoko-Pancakes mit Schokosauce:

Schoko-Pancakes
 
Zutaten
Für die Pancakes:
  • 200 g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 20 g Zucker
  • 250 ml Milch
  • 1 gehäufter Esslöffel Kakaopulver
Zudem:
  • Fett zum Ausbacken
Für die Schokosauce:
  • 125 ml Wasser
  • 125 g Zucker
  • 50 g Kakaopulver
Zubereitung
  1. Alle Zutaten für den Teig gut miteinander verrühren und portionsweise in einer Pfanne mit etwas Fett auf mittlerer Hitze von beiden Seiten ausbacken. Frisch servieren.
  2. Dazu passen die Schokosauce samt frischen Blaubeeren.
  3. Für die Schokosauce das Wasser mit dem Zucker aufkochen. Anschließend das Kakaopulver einrühren und bei mittlerer Hitze unter Rühren kurz köcheln lassen bis sie dickflüssig geworden ist. In eine saubere Flasche füllen und zu den Schoko-Pancakes servieren.

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☆ Mara

Granit-Ostereier zum Selbermachen – ein DIY

Und über brotlose Kunst, Jura und Geschäftssinn

Granit-Ostereier - ein DIYOstern steht vor der Tür. Das war für mich die beste Gelegenheit, endlich mal wieder eine „Bastelstunde“ einzulegen. Kreatives Werkeln fand ich ja schon immer toll. Meine künstlerische Ader führte schon in meiner Kindheit dazu, dass ich malte, Schmuck herstellte, Dekostücke aus Perlen und Edelsteinen fertigte und und und. Ich erinnere mich noch gut an die Anfänge meiner DIYs. Damals häkelten wir in der Grundschule Buchwürmer als Lesezeichen. Ich war so stolz und hatte so Spaß daran, dass ich natürlich gleich mehrere davon produzierte…

Ich war schon immer ein kreativer Kopf (samt obligatorischem Sinn für Chaos) und das lebte ich auch aus (das Kreative phasenweise, das Chaos recht regelmäßig 😉 Zumindest im Kopf). So gab es Lebensabschnitte, in denen ich ein Ölgemälde nach dem anderen raushaute, es gab Phasen in denen ich wie am Fließband verrückte und riesige Kissen nähte – wie damals die vom Möbelhersteller Betz, kennt die jemand noch?! Riesige Blumenkissen und abstrakte Formen in allen Farben und Varianten. Die fand ich sooo toll, die waren aber auch sooooooo teuer. Fazit: Selber machen! Dann gab es auch eine Zeit, in der habe ich Mosaikmöbel hergestellt oder andere Einrichtungsgegenstände aus Metall und Blattgold produziert. Hach ja, es musste eben immer was neues geschaffen werden. So ist das auch noch heute.

Granit-Ostereier - ein DIY

Granit-Ostereier - ein DIY

Als ich nach dem Abitur begann Jura zu studieren fiel oft die Frage, warum ich denn nichts „künstlerisches“ machen würde, sondern sowas trockenes wie Jura. Ich fand die Frage immer ziemlich doof, weil sie unterschwellig aussagte „Duuuu?! Jura?!?!!!!! Das wird doch nix…“. Zumal Jura tatsächlich perfekt zu mir passte. Konnten sich viele Außenstehende nur nicht vorstellen, weil mich eben nur die wenigsten richtig gut kannten (die gerissene Giftspritze in mir kam meistens nur in den eigenen vier Wänden zum Vorschein). Klar, das war ein wenig wie im Film „Natürlich blond“. Ich kam auf hohen Hacken daher, blond gefärbte Haare, perfektes Make up… So jemandem KANN MAN JA NIX ZUTRAUEN! So jemanden unterschätzt man gerne. Und DAS wiederum konnte ich mir selbst prima zu nutzen machen 😉

Granit-Ostereier - ein DIY

Nun ja, brotlose Kunst dachte ich zudem damals. Ich wollte was handfestes tun, mit dem ich auch in Zukunft einiges anfangen konnte. Denn: Geschäftssinn hatte ich ja ebenfalls bereits in ganz ganz jungen Jahren. So verkaufte ich zum Beispiel als Grundschulkind meine selbstgemachten Broschen an alle, die mir über den Weg liefen. Kein Witz! Ich hatte Fimo-, Glasmalerei- und Perlenbroschen im Angebot, die Preise waren etwas unterschiedlich und ich lief mit meiner Kiste damals im Clubhaus vom Tennisplatz, auf dem meine Familie und ich regelmäßig gespielt haben, jedes Mal rum und drehte den Leuten mein Zeug an. Und natürlich gingen die Dinger weg wie warme Semmeln. Wer kann einem fleißigen Kind schon was abschlagen… Tja, läuft, dachte ich. Später wurden die Broschen dann zudem noch im Kosmetiksalon meiner Großcousine ausgelegt und siehe da, sogar Leute, die mich nicht kannten und die nicht in große Kinderaugen schauen mussten, kauften die Dinger. Insofern waren sie dann wohl tatsächlich auch ganz hübsch anzuschauen. Vor kurzem habe ich einige übrige Broschen beim Aussortieren eines Schrankes gefunden. Witzig, ich erinnere mich wirklich gut an diese Zeit.

Granit-Ostereier - ein DIY Granit-Ostereier - ein DIY

So, aber zurück in die Gegenwart. Heute gibt es ein klitzekleines DIY für Euch, das man schnell nachmachen kann und das – wie ich finde – wirklich was hermacht. Granit-Ostereier. Machen sich sowohl in moderner Umgebung als auch in traditionellem Ambiente gut. Je nachdem wie man sie dekoriert sind sie wirklich überall ein Blickfang. Ob pur in einer stilvollen Schale oder verspielt mit etwas Deko drum herum. Sieht einfach toll aus.

Granit-Ostereier - ein DIY

Was man für die Granit-Ostereier benötigt:

Alles was Ihr braucht sind

  • Plastik-Ostereier zum Aufhängen (Ihr könnt natürlich auch echte Eier nehmen, die sollten aber auch mit einer Schnur versehen sein)
  • Granit-Effekt-Spray (gibt es z. B. HIER*)
  • Einweghandschuhe
  • eine Unterlage, damit Ihr Eure Umgebung nicht versaut
  • die Möglichkeit, die Eier nach dem Besprühen zum Trocknen aufzuhängen.

Granit-Ostereier - ein DIY

Wie man die Granit-Ostereier herstellt:

Die Eier einzeln nacheinander an der Schnur festhalten, rundherum mit dem Granit-Effekt-Spray einsprühen und zum Trocknen aufhängen. Fertig! Beim Besprühen bitte eine Entfernung von ca. 20 cm einhalten bzw. die genaue Anleitung Eurer Farbe beachten, da jedes Spray etwas anders ist. Zudem nicht zu viel von der Farbe aufsprühen, da ansonsten der Graniteffekt nicht schön wird und leicht verläuft. Lieber erstmal dünn auftragen, trocknen lassen und dann eine zweite Schicht darauf sprühen. Das Trocknen kann – je nach Dicke der Farbe – etwas dauern.

Granit-Ostereier - ein DIY

☆ Mara

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Pestosonnen von KAMA

Pestosonnen von KAMA

Heute muss ich Euch endlich mal wieder was von unserem Online Magazin KAMA zeigen. Ihr wisst schon, KAMA Magazine, das ist dort wo es die gesunden Rezepte gibt (auch für gesündere Kuchen und Co.!). Und zwar diese Pestosonnen hier. Als ich die vor einiger Zeit gebacken hatte, war ich von der Optik total verzückt. Noch viel verzückter allerdings war ich dann natürlich von den Fotos, die ich davon geschossen habe.

Pestosonnen von KAMA Pestosonnen von KAMA Pestosonnen von KAMAIch fand die Teile so dermaßen schön, dass ich dachte, die brauchen außenrum gar keinen Schnick-Schnack, die wirken pur unglaublich toll auf den Fotos. Das Fotografieren machte so viel Spaß, dass ich unzählige Bilder schoss und Ihr Euch deswegen jetzt auch ziemlich viele davon angucken müsst. Bzw. dürft 😉 Oder doch eher „müsst“?!

Pestosonnen von KAMA Pestosonnen von KAMA Pestosonnen von KAMA

Findet Ihr die nicht auch so schön?! Um es jedoch bei all der Schönheit nicht zu vergessen, geschmeckt haben die Pestosonnen ebenfalls ganz hervorragend. Anstatt Weizenmehl habe ich Dinkelmehl benutzt, das hat prima geklappt. Das Rezept ist ganz einfach und auch die Muster bekommt man ganz leicht hin. Ich erkläre Euch im Rezept auch wie das geht.

Pestosonnen von KAMA Pestosonnen von KAMA

Das Rezept für die Pestosonnen (einfach auf den folgenden Rezeptnamen klicken):

Pestosonnen

 

Pestosonnen von KAMA

KAMA Magazine

☆ Mara

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