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Leichtes Brombeermousse – komplett ohne Sahne!

FIT FOOD

Und warum ich mich mit Chaos arrangieren muss…

Leichtes Brombeermousse - komplett ohne Sahne!

Leute, was soll ich sagen. Ich bin ein Schlamper. „Ordnung ist das halbe Leben, ich lebe in der anderen Hälfte“. Ein Schild mit diesem Ausspruch hing bereits zu frühen Jugendzeiten an meiner Kinderzimmertür. Denn Ordnung zu halten war bei mir schon immer mit viel Arbeit verbunden.

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass kreative Menschen grundsätzlich dazu neigen chaotisch zu sein. Sie würden den Platz in ihrem Hirn einfach für ihre Kreativität benötigen. Da sei kein Raum mehr für anderes. Zumindest nicht für unnötige Dinge wie „Ordnung“. Ein ideenreicher Kopf brauche Freiraum zum Spielen, er benötige ein gewisses Maß an Chaos, um sich völlig frei entfalten zu können.

Was für eine wunderbare Ausrede… Tja, also das mit dem Chaos bekomme ich auch schon ganz gut hin. Und das ist wahrlich untertrieben! Ohne Witz. Gäbe es eine Weltmeisterschaft im Produzieren von eben solchem, ich wäre der unübertroffene Champion seit mindestens zwei Jahrzehnten. Ach was, noch länger. Ich habe diese Disziplin nämlich schon früh perfektioniert.

Leichtes Brombeermousse - komplett ohne Sahne!

Ja, auch wenn bei uns zuhause (meistens) alles aufgeräumt und geputzt ist, ich beherrsche die Gabe innerhalb von gerade mal 5 Minuten ein Chaos hervorzurufen. Wie das geht?! Keine Ahnung! Womöglich schlichtes Talent gepaart mit jahrzehntelanger Übung. Plötzlich steht alles kreuz und quer, nichts befindet sich mehr an seinem richtigen Platz, alles liegt rum. Unordnung par excellence. Krieg ich hin!

Ordnung ist das halbe Leben, ich lebe in der anderen Hälfte.

Leichtes Brombeermousse - komplett ohne Sahne!

Ehrlich Leute, kreativ sein ist ja schön. Tolle Ideen und so. Aber mal ganz ehrlich, das mit dem Chaos braucht echt kein Mensch. Ist ein solches nämlich erstmal produziert (was wie gesagt eine Angelegenheit von wenigen Minuten sein kann), benötigt das Beseitigen des Ganzen oftmals gleich mehrere Stunden. WIE GEHT DENN DAS?!!!! Kann doch nicht sein! Ist aber so.

Leichtes Brombeermousse - komplett ohne Sahne!Chaotisch zu sein bedeutet nämlich leider Gottes auch, in vielen Dingen keine Ordnung zu haben. Ich nenn´ euch ein Beispiel. Meine Fotos. Alsooo, eigentlich habe ich ein ziemlich genaues System, in welchem ich meine 100.000 Fotos gespeichert und abgelegt habe (gut, 100.000 sind es noch nicht, aber 30.000 sind es dann doch…). Wie gesagt, eigentlich. Denn das System zu haben ist eins, es regelmäßig zu pflegen was anderes.

Leichtes Brombeermousse - komplett ohne Sahne!

So überraschte mich auch heute mal wieder meine Unordnung, die mich nun seit gefühlt einem halben Tag und tatsächlich seit zwei Stunden einige meiner Fotos suchen lässt. Ich habe diverse Rezepte mit Beeren fotografiert und diese Bilder sind nun definitiv nicht mehr zu finden. Weg. Irgendwo im Nirvana. Dabei war ich überzeugt, ich hätte sie irgendwo abgelegt. Mmppff, wahrscheinlich ist genau dieses IRGENDWO nun der Knackpunkt.

Leichtes Brombeermousse - komplett ohne Sahne!

Die Tatsache, dass ich vor kurzem versehentlich meine Arbeit von über sechs (SECHS!!!) Wochen gelöscht habe, macht die Sache weder besser noch erträglicher. Nee, ist gut, ich will kein Mitleid, denn Dummheit schützt vor Strafe nicht, is‘ schon klar. Aber: SECHS Wochen! Könnt Ihr euch vorstellen was mir – und dadurch natürlich auch EUCH – für tolle Rezepte flöten gegangen sind?! Nee, könnt Ihr wahrscheinlich nicht. Aber ich kann es. Bzw. ich weiß es! Schlimm, echt schlimm, ich ertrage die Gedanken an diese Tatsache nur mit einem Glas guten Rotwein. Oder mit einem Nachtisch. Der kommt ja jetzt:

Leichtes Brombeermousse - komplett ohne Sahne!

Das Rezept für das leichte Brombeermousse – komplett ohne Sahne:

Leichtes Brombeermousse. Ohne Sahne & Raffinadezucker!
 
Zutaten
Für das Mousse:
  • 150 g Brombeeren
  • 400 g Naturjoghurt (oder griechischer Joghurt)
  • 100 g Agavendicksaft
  • 4 Blatt Gelatine
  • 1 Eiweiß
Zudem:
  • Eine gute Handvoll Brombeeren für das Brombeerpüree
  • 1 Esslöffel Puderzucker
  • Eine gute Handvoll Brombeeren zur Deko
Zubereitung
  1. Die Brombeeren für das Mousse pürieren und passieren. Anschließend mit dem Joghurt und dem Agavendicksaft verrühren.
  2. Die Gelatine ein paar Minuten in kaltem Wasser einweichen. Sodann herausnehmen und in einem Topf unter Rühren langsam auflösen. Die Gelatine darf hierbei NICHT kochen! Ansonsten wird das Mousse später nicht fest.
  3. Sobald die Gelatine flüssig ist, zwei Löffel von der Joghurtcreme einrühren. Danach weitere zwei Löffel einrühren und erst im Anschluss die gesamte Joghurtmasse unterrühren.
  4. Das Eiweiß steifschlagen und vorsichtig unter die Joghurtmasse heben.
  5. Die Brombeermasse in Gläser füllen und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.
  6. Am nächsten Tag die Brombeeren für das Püree mit dem Puderzucker pürieren und auf dem Mousse verteilen. Mit frischen Brombeeren dekorieren und servieren.

 

Leichtes Brombeermousse - komplett ohne Sahne!

☆ Mara

Buchteln mit Rumtopffrüchten

Buchteln mit RumtopffrüchtenHeute gibt es Buchteln mit Rumtopffrüchten. Bevor sich nun gleich jemand fragt, warum es hier im Juni bei hochsommerlichen Temperaturen so ein herbstliches oder gar winterliches Rezept gibt, und schnell weiterklicken will zu luftig leichten, fruchtigen und erfrischenden Rezepten, dem sei gesagt: Dieses Rezept zu dieser Zeit hat einen guten Grund! Und den solltet Ihr Euch kurz anhören (denn vielleicht wollt Ihr dann gar nicht mehr weiterklicken…)

Ihr werdet mir im Herbst oder Winter eventuell ziemlich dankbar sein, dass es dieses Rezept hier zu dieser Jahreszeit gibt und nicht erst wenn es draußen kalt ist. Wenn nämlich hierzulande der Sommer erstmal vorbei ist, dann habt Ihr die Chance verpasst, dieses wunderbare Rezept nachmachen zu können. Zumindest den einen Teil davon. Denn ein Rumtopf muss jetzt zur Erdbeersaison angesetzt werden. Erdbeeren sind normalerweise mit die ersten Früchte, die im Rum landen sollten. Sodann folgt jeden Monat weiteres saisonales Obst wie Kirschen, Beeren, Aprikosen, Zwetschgen usw.

Buchteln mit RumtopffrüchtenBuchteln mit Rumtopffrüchten

Aber wie genau funktioniert das mit den Früchten, die monatelang in hochprozentigem Rum eingelegt werden?! Ich verrate es Euch! Denn ich habe es letztes Jahr für Euch getestet. Schon lange mal wollte ich Rumtopffrüchte selbst herstellen. Leider verpasste ich grundsätzlich den richtigen Zeitpunkt dafür, die Erdbeersaison war schneller rum als ich gucken könnte. Zudem hatte ich lange Zeit einfach auch keinen geeigneten Keramik-Rumtopf. Einen solchen sollte man sich nämlich zulegen, wenn man die Früchte vernünftig lagern möchte. Das sollte sich letztes Jahr alles ändern.

Buchteln mit RumtopffrüchtenBuchteln mit Rumtopffrüchten

Zunächst kaufte ich einen wunderschönen Rumtopf aus blauer Keramik, der seither meinen Vorratsraum ziert (ich habe diesen HIER*, aber wenn Ihr auf Amazon oder generell im Internet nach Rumtopf sucht, dann findet Ihr noch gaaaanz viele weitere Modelle, auch preislich günstigere). In der Küche würde man den Topf eigentlich viel besser registrieren, nur leider ist da ziemlich wenig Platz. Und im Vorratsraum steht er zudem schön kühl in einem dunklen Raum, das schadet ja auch nicht. So, der Topf war da, die Erdbeersaison war in vollem Gange, es konnte also losgehen.

Buchteln mit RumtopffrüchtenBuchteln mit Rumtopffrüchten

Man benötigt natürlich – je nach Größe seines Keramik-Rumtopfes – einige Liter guten Rum, zudem auch ziemlich viel Zucker. Beides mischt man im Topf zusammen und sodann fliegt nach und nach das Obst hinein, immer orientiert an der jeweiligen Saison. Die Früchte sollten übrigens alle einwandfrei sein und keine Macken aufweisen, zudem sollte das Obst immer komplett mit Rum bedeckt sein (damit nicht versehentlich was schimmelt). Und dann kann man – passend zur Winter- und Weihnachtszeit – mit dem Verzehr beginnen. Die Rumtopffrüchte halten sich im Rum monatelang. Wir haben zum Beispiel erst kürzlich noch die letzte Portion gefuttert.

Buchteln mit Rumtopffrüchten

Das Rezept für die Rumtopffrüchte:

Rumtopffrüchte
 
Zutaten
  • gemischtes reifes (aber nicht überreifes!) Obst nach Wahl (das Obst sollte gute Qualität aufweisen), z. B.
  • Erdbeeren
  • Kirschen, entsteint
  • Pfirsiche, entsteint, geviertelt, optional auch abgezogen
  • Aprikosen, entsteint, in Hälften geteilt
  • Himbeeren
  • Brombeeren
  • Weintrauben
  • Birnen, entkernt, in Stücke geschnitten
  • Zwetschgen
  • Pflaumen
  • Zucker
  • Rum, 54 %
Zubereitung
  1. Den Keramik-Rumtopf zunächst gut säubern, am besten mit kochendem Wasser ausspülen.
  2. Die Früchte, sobald sie verfügbar sind (man beginnt in der Regel mit Erdbeeren), waschen, trocknen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Menge der jeweiligen Obstsorte bestimmt man einfach nach dem eigenen Geschmack und nach der Größe des Topfes.
  3. Das Obst mit Zucker mischen, ziehen lassen und in den Rumtopf geben. Die Zuckermenge sollte bei den ersten beiden Füllungen 1:1 betragen, sprich bei 500 g Früchten auch 500 g Zucker verwenden. Alles in den Keramik-Rumtopf geben und den Rumtopf mit Rum auffüllen.
  4. Jedes Mal so viel Rum eingießen, dass dieser 2 cm über den Früchten steht (wirklich alle Früchte sollten mit Rum bedeckt sein), vorsichtig umrühren, den Rumtopf mit dem Deckel verschließen und an einem kühlen Ort lagern.
  5. Sobald neues Obst Saison hat, dieses ebenfalls schneiden, mit Zucker mischen und dazugeben. Erneut mit Rum auffüllen bis die Früchte gut bedeckt sind.
  6. Ab der dritten Runde Obst genügt das Mischverhältnis von Obst zu Zucker von 2:1. Sprich, bei 500 g Früchten nun nur noch 250 g Zucker verwenden.
  7. Im Oktober hat das letzte Obst Saison, das muss im Rum dann noch etwas ziehen. Der Rumtopf kann sodann zum Winter hin verzehrt werden.
  8. Die Früchte halten sich viele Wochen bzw. Monate, da der Alkohol und der Zucker sie gut konserviert. Der Rumtopf kann also lange Zeit gegessen werden.

 

Buchteln mit Rumtopffrüchten

Das Rezept für die Buchteln:

Buchteln
 
Zutaten
Für die Buchteln:
  • ¾ Würfel Hefe
  • 200 ml lauwarme Milch
  • 30 g Zucker
  • 50 g weiche Butter
  • 400 g Mehl
  • Abrieb von 1 Bio Zitrone
  • ½ Teelöffel Salz
  • 2 Eier
Zudem:
  • Mehl zum Bearbeiten
  • etwas Butter zum Ausbuttern der Form und zum Bestreichen
  • Zucker für die Form
  • Puderzucker zum Bestreuen
Zubereitung
  1. Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln. Zucker und Butter dazugeben, umrühren und ca. 10 Minuten stehen lassen. Die Butter sollte in der Milch schmelzen.
  2. Nun die weiteren Zutaten dazugeben und alles zu einem glatten Hefeteig verkneten. Der Teig sollte nicht mehr kleben (tut er dies doch, dann noch ein klitzeklein wenig Mehl unterkneten). Einige Minuten gut durcharbeiten und sodann ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  3. Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.
  4. Nach dem Gehen den Hefeteig nochmal kurz kneten und in 8 gleichgroße Stücke schneiden. Jedes Stück zu einer Kugel formen.
  5. Die Kugeln in eine ausgebutterte und mit Zucker ausgestreute Auflaufform oder Springform setzen. Nochmal ca. 10 Minuten gehen lassen.
  6. Butter schmelzen und die Buchteln damit bestreichen.
  7. Die Buchteln nun ca. 25 - 30 Minuten backen.
  8. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen und mit Rumtopffrüchten servieren.

 

Buchteln mit Rumtopffrüchten

☆ Mara

Lachs-Avocado-Tatar

FIT FOOD

Avocado-Lachs-TatarEigentlich sollte es heute eine Brombeertarte geben. Also ich meine hier auf dem Blog. Angesichts der Temperaturen diese Woche habe ich mich jedoch umentschieden. Es ist schlichtweg zu heiß für Kuchen. Ja, ich weiß, das sind äußerst ungewöhnliche Worte aus meinem Mund, die normalerweise nicht gesagt werden. Also nicht von mir. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel.

Ich muss ja wirklich sagen, dass ich den Sommer, die Sonne und die Hitze eigentlich sehr mag. Bis jetzt zumindest. Das könnte sich aber auch so langsam ändern. Diesen Sommer habe ich nämlich zum ersten Mal das Gefühl, dass sich die Sonneneinstrahlung bei uns ein wenig geändert hat. Sie ist aggressiver geworden und man bekommt daher schneller Sonnenbrand.

Bislang hatte ich in meinem Leben noch keine Probleme mit verbrannter Haut. Ich mag zwar hellere Haare haben (von Natur aus sind die hellbraun) sowie ganz helle Augen, aber ich wurde schon immer superschnell braun und bin auch im Winter nie so richtig blass, etwas Grundfarbe bleibt bestehen.

Avocado-Lachs-Tatar

Ich bin kein Typ, der sonnenbadet. Ich liebe die Sonne, aber ich mag mich nicht in die Sonne legen. Das ist mir zu heiß, zu ungesund, zu warm und auch zu langweilig. Aber wie Ihr eventuell wisst, liebe ich es im Garten zu werkeln, auch – oder gerade auch bei 30 Grad plus. Am gestrigen Tag allerdings lag ich ausnahmsweise mal ein Stündchen faul in einem Pool. Auf einem Flamingo-Schwimmring, so wie man das als Instagrammer diesen Sommer halt so macht 😀 LACH*. Sorry, aber so ein Ding musste einfach her…

Avocado-Lachs-Tatar

Abends allerdings musste ich dann feststellen, dass ich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen bereits einen leicht rötlichen Schimmer auf meiner Haut hatte. Und das nach nur einer Stunde. Das hatte ich tatsächlich noch nie. Nicht mal nach mehreren Stunden bei uns in der Sonne. Mmh, vielleicht liegt das am fortschreitenden Alter, könnte man zunächst meinen. Da es aber den Menschen in meinem näheren Umfeld dieses Jahr ähnlich geht, bin ich mir da nicht sicher, ob es nicht einfach an der Sonne selbst liegt.

Avocado-Lachs-Tatar

Wie dem auch sei, wir werden es wohl nie erfahren. Eins weiß ich jedoch: Es ist zu heiß für Kuchen, deshalb gibt es heute lieber ein leichtes Mittag- oder Abendessen. Und zwar mein Avocado-Lachs-Tatar. Super einfach, super schnell und super lecker. Lasst es Euch schmecken und holt Euch keinen Sonnenbrand diese Woche!

Avocado-Lachs-Tatar

Das Rezept für mein Avocado-Lachs-Tatar:

Lachs-Avocado-Tatar
 
Zutaten
Für zwei Portionen:
  • 200 g Lachsfilet (am besten Sushi-Qualität)
  • 1 feste, aber reife Avocado
  • 1 Limette
  • Salz
  • Pfeffer
Dazu:
  • Feldsalat mit einer schlichten Vinaigrette
  • Orange
Zubereitung
  1. Den Lachs in kleine Würfel schneiden. Die Avocado von der Schale und dem Kern befreien und ebenfalls in Stücke schneiden.
  2. Die Limette auspressen.
  3. Lachs und Avocado mit dem Limettensaft beträufeln, salzen, pfeffern und vermengen. Ca. eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.
  4. Mit Feldsalat in einfacher Vinaigrette und frischen Orangenscheiben servieren.

 

Avocado-Lachs-Tatar

☆ Mara

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